Beiträge von ThorstenD

    Würde ich mir nochmal einen Schweizer Schäferhund holen? Aktuell gibt es dazu ein klares Nein.
    Ich stehe sehr auf Hunde mit ner großen Portion WTP und Arbeitseifer, sowie einer gewissen Ernsthaftigkeit in Verbindung mit Nervenstärke. Die wenigsten Schweizer die ich kenne verbinden das alles, was hinsichtlich der Ernsthaftigkeit ja wohl auch so gewollt ist. Aktuell würde ich mich wieder in Richtung DSH orientieren, aber wer weiß schon was in ~10 Jahren ist. Evtl. habe ich dann gar keinen Bock (oder Zeit) mehr 3x die Woche auf den Hundeplatz zu gehen und der fehlende Arbeitseifer käme mir sehr gelegen, dann könnte es durchaus nochmal ein Schweizer Schäferhund werden - jedoch besser sozialisiert als es Luna ist.

    Nen Schweizer Schäferhund empfehle ich nur wenn die Leute wirklich etwas suchen das irgendwo zwischen Begleithund und Gebrauchshund liegt. Immer mit dem Hinweis, dass das Wort Schäferhund nicht zum Spaß im Namen enthalten ist und Unverträglichkeit, Nervosität, Wach- bzw. Schutztrieb und Vorurteile einfach Teil des 30kg-Gesamtpaketes sein können.

    Oder anders gefragt, was würdest Du denn machen wenn du diesen Weg entlang gehst?

    Da es aber alle irgendwie überlesen oder sich nur das rauspicken was ihnen gefällt - schade eigentlich - kenne ich anders von euch. Ich würde auch wenn möglich Weg 2 gehen.

    Ich bin da mit Tipps lieber zurückhaltend weil alles ja irgendwie Ferndiagnose ist und die Infos unvollständig sind. Der Hund geht nach vorne aber beißt nicht? Der Hund ist territorial aber verlässt den Hof um Radfahrer zu jagen und andere Hunde zu *wasauchimmer* ? :ka:
    Auf meiner Lieblingstour sind mehrere abseits liegende Höfe mit entsprechenden Hofhunden. Alle wachen, aufmerksam und laut, aber keiner kommt auf die Idee das Grundstück zu verlassen um Radfahrer, Hunde oder sonstwas auf dem nebenhergehenden Fußweg zu stellen oder ähnliches. Da gehe ich, wie an Herden mit HSH, entspannt aber zielstrebig dran vorbei und freue mich das der andere Hund seinen Job so gut macht. Trotzdem hat vor allem der eine Appi mich anfangs durchaus darüber nachdenken lassen, ob der Wanderweg es wirklich wert ist. Inzwischen ist es für mich nur ein weiterer Hofhund der seinen Job gut macht und für uns keine Gefahr darstellt.
    Der TE ist bisher nicht in der Lage den Mali so einzuschätzen, dass es a) eine runde Geschichte ist und b) aus der Einschätzung eine Lösung resultiert die auch umsetzbar ist.
    Für mich bleibt da nur das Ausweichen auf den zweiten Weg.

    Woher weisst Du das? Hab ich das überlesen?

    Nochmal gelesen und ups joa da hat mein Kopf aus "bisher nicht gebissen" + "geht nach vorne" + "Radfahrern hinterher" etwas anderes gebastelt. Sorry!
    Wenngleich ich bei meiner Meinung bleibe, dass ich keine derartigen Interaktionen mit unbekannten Hunden bestimmter Rassen versuchen würde wenn ich mir nicht wirklich sicher bin wie der Hund tickt.

    Ich bin der Meinung keinr - inkl. der TE - weiss ob der Hund ernst machen (also beissen) würde. Viel Lärm machen fast alle territorialen Hunde.

    Vollkommen richtig, aber der TE kann es nicht beurteilen und will sich nicht auf die Aussage der Halter verlassen. Meine Reaktion wäre dann definitiv nicht das ich sowas austeste, insbesondere nicht mit meinem Hund dabei.

    hast du dich schon mal zum schicken selbst kurz vor die Pylone gestellt und den Hund in der langen Distanz sitzen lassen und dann so geschickt? Die meisten Hunde werden so deutlich schneller. Dann die eigene Distanz zur Pylone ganz langsam wieder ausdehnen bis man wieder beim Hund ist

    So haben wir angefangen. Evtl. ist es ein Versuch wert nochmal den Schritt zurück zu gehen ich bin mir nämlich nicht sicher wann/wie/wo sie das Tempo verloren hat oder oder ich evtl. immer nur das Tempo auf dem Rückweg gepusht und bestätigt habe. Danke.

    An sich ist gleichmäßiges Tempo lieber gesehen / erwartet.
    Wenn der Hund gut über Beute zu motivieren und trieblich hochzufahren ist würd ich einfach mal ausm Spiel das umrunden abfragen und sofort bestätigen wenn die Wendung gemacht ist, dann mal wenn sie in der GS ist- einfach variieren und da insgesamt mehr Action reinbringen.
    Und die Distanz variieren.

    Hier wird aus der Bewegung, der Ablage, aus dem Spiel und aus der GS geschickt. Bei allem aus der Bewegung ist sie recht flott unterwegs, sobald ich aus der GS schicke wird hin getrabt. Gemarkert wird beim Umrunden und das ist der Moment in dem Luna wieder Fahrt aufnimmt, ich also das langsame Laufen + Umrunden bestätige, oder?
    Dann könnte ich ja eigentlich mal ne Weile aufs Schicken aus der GS verzichten, brauchen wir dieses Jahr eh nicht mehr, und hoffen das sich das höhere Tempo auf dem Hinweg verfestigt.

    Würde es Sinn machen mit nem weiteren Hütchen zu arbeiten? Der Tempowechsel nach dem Umrunden erfolgt aktuell auch ohne Bestätigung. Also Kommando "Außen", Hund umrundet und wird schneller, Kommando "Außen" für 2te Pylons und erst diese Umrundung markern.

    Jemand nen weiteren Ansatz um das Tempo beim Schicken um den Pylon auf dem HINWEG zu erhöhen?
    Das Tempo auf dem Rückweg ist super, aber hin wird oftmals nur getrabt. Wenn wir mit mehreren auf dem Platz sind legt der Helfer nen Spieli hinter den Pylon, oder tut zumindest so. Das wirkt ganz gut, ist aber alleine nicht umsetzbar. Natürlich kann ich auch was auslegen oder so tun, aber sobald ich vorher nicht am Pylon war weiß die Knallschote das dort nicht ist, trabt hin und sprintet zurück.
    Was ist in der Bewertung wichtiger: hohes Tempo oder gleichmäßiges Tempo auf Hin- und Rückweg? Tempo rausnehmen beim Rückweg ist kein Problem.

    Die Sennenhunde, die ich bisher kennen gelernt habe, waren aber eher ängstlich/zurückhaltend und hatten keinen starken Wachtrieb geschweige denn Schutztrieb, waren aber eigentlich auch nur Entlebucher, Appenzeller und Berner.

    Dann hast du aber wohl eher die Ausnahmen als die Regel bisher kennen gelernt. Die Appis und Berner die ich hier als Hofhund und als Haushund kenne wachen alle und die Appis waren weder zurückhaltend noch mangelte es ihnen an Ernsthaftigkeit.
    Bei den mir bekannten Appis wäre ich jedoch hinsichtlich der Artgenossenverträglichkeit mit wechselnden Fremdhunden vorsichtig.

    Du kannst doch die billigen Teile mit den vielen Ersatzklingen vom Discounter nehmen. Wenn zugeklebt, wechseln ...

    Da wird der Hund sich freuen wenn man mit den billigen Klingen ohne Schmiermittel (Rasierschaum) mehrmals über die Haut schabt damit man eine verklebte Stelle frei machen kann :dagegen:
    Besorg die nen nen einfachen Haartrimmer/Bartschneider. Die gibt es für nen 10er (

    ) taugen nicht zum Bart trimmen aber für so Hundegeschichten sind die absolut ausreichend.
    Wenn die dann verklebt sind kann man die im Falle von Kaugummi/Harz einfach mit Fön + Küchentuch reinigen.