ICH könnte den Hund wahrscheinlich nicht wieder abgeben, fände es bei anderen aber nicht verwerflich SOFERN der Hund gut erzogen ist und somit vielleicht genau das ist, was andere sich als Familienhund erhoffen und dann ein Gewinn für alle Seiten ist.
Beiträge von Snooze_92
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Ich bin gerade über dieses Instagramprofil gestolpert und finde es einfach nur grandios, das wollte ich euch nicht vorenthalten. Ich will jetzt eine Kornellkirsche im Garten, sofort!
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Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Naja, das ist für mich schon tief schlafen.. Inkl. Träumen usw. - und so schläft er wirklich auch längere Phasen am Tag. Insbesondere Vormittags sind die Nachbarhunde auch eher selten draußen und hier passiert Zuhause nix.
Wenn die Wohnzimmertür zu ist (auf dem Bild liegt er im Flur) hört man die Hunde auch kaum noch, dafür hört man dann Geräusche von der Straße aus. Die bringen ihn idR aber nicht aus der Ruhe, da wird maximal kurz hochgeguckt und dann weitergeschlafen.
Den Flur finde ich aber als generellen Liegeplatz nicht so ideal, weil ich da natürlich oft nah an ihm vorbeilatsche um auf Toilette oder in die Küche zu gehen und der ab nachmittags eh blöd ist, wenn mein Sohn ständig durchläuft. Also den absolut perfekten Platz gibt's nicht. Im Büro bei mir liegt er meist nur zeitweise, ich hab ständig virtuelle Meetings das scheint ihn zu nerven und er sucht sich von sich aus einen ruhigeren Platz.
Ein richtig passendes Hobby habe ich noch nicht gefunden. Mantrailing fällt aus zeitlichen Gründen raus, aber ich will mich mal ins Thema ZOS einlesen. Denke was nasenlastiges entspricht noch am ehesten seinen Interessen, da er jagdlich ja sehr ambitioniert ist.
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Hat er genug Schlaf? Gibt es gesundheitliche Probleme?
Schlaf hat er auf jeden Fall genug. Er kommt drinnen sehr gut zur Ruhe und da er wie gesagt auch nicht spielt liegt er Zuhause eigentlich ständig ruhend herum. Er ist auch nicht die ganze Zeit in Habachtstellung ob was passiert, aber WENN er was hört dann ist er auch direkt da.
Gesundheitlich ist er auf jeden Fall eine Baustelle. Wir mussten Ehrlichiose & Babesiose behandeln lassen, außerdem hat er diverse Futterunverträglichkeiten und ein Röntgen des Rückens steht nächste Woche an. Ich glaub zwar nichts, dass es was gravierendes ist, aber er wird im hinteren Bereich des Rückens nicht gerne angefasst, daher möchte ich das abklären lassen um dann falls notwendig gezielt mit einem Physio dran zu arbeiten.
Ich glaube zwar, dass das Problem eher Richtung Territorialverteidigung geht, aber ich hab seine Gesundheit auf jeden Fall im Blick.
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„Hassen“ sich die Hunde auch ohne Zaun, bzw. was machen dein Hund und die andere Hündin, wenn sie sich außerhalb von den Grundstücken treffen? Wenn dein Nachbar auch genervt ist von dem Gebell seiner Hündin, könntet ihr euch ja vielleicht regelmäßig auf ein Leinengassi mit genügend Abstand treffen. So dass sich die Hunde schon wahrnehmen aber nicht eskalieren.
Und im Garten könnte man dies auch gemeinsam üben. Der Nachbar mit seinen Hunden an der Leine auf seiner Seite und du mit angeleintem Hund auf deiner Seite. Ich würde dafür sogar den Sichtschutz am Zaun wegmachen und du setzt dich auf einen Stuhl mit angeleinten Hund und Leckerli bewaffnet 10 meter vom Zaun entfernt hin und liest ein Buch und dein Nachbar macht das Gleiche auf der anderen Seite. Und bei Entspannung der Hunde gibts Belohnung bei Gebelle gibt es Nichts ausser Geduld von Seiten Hundebesitzer und eben wenig Spielraum/ Bewegungsrauzum Eskalieren
Die Hündin kann auf Fremdhunde ebenfalls sehr gut verzichten. Ich werde den Nachbarn mal fragen, ob ein paar gemeinsame Spaziergänge eine Option für ihn wäre, die sind grundsätzlich sehr kooperativ, rufen ihre Hunde dann in den vorderen Teil des Gartens ab, wenn sie sehen, dass wir auch draußen sind.. Aber ich denke, dass sie ihren Hunden auch gerne den ganzen Garten gönnen. Ich frag mal, ob wir das Problem gemeinsam anpacken wollen.
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Er spielt leider so gar nicht
Schonmal versucht einen Dummy mit einer Leine zu befestigen und diese schnell über den Boden zu ziehen? Er scheint ja Interesse an sich bewegenden Hunden zu haben, eventuell auch daran? Das Wäre dann seine Beute

Ansonsten fällt mir da leider nicht mehr viel ein, tut mir leid

Interessiert ihn leider 0, genauso wenig wie fliegende Bälle.
Ich danke dir aber trotzdem!
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Ggf wäre es fürs Erste auch eine Hilfe, wenn er in den Garten nur mit Leine darf - die du dann auch in der Hand hast.
Manchmal kann das viel Dynamik rausnehmen.
Versuche ich auf jeden Mal in gezielten Trainingssituationen, danke! Sonst bewege ich mich ja auch im Garten viel hin und her, aber ich werde mich immer mal bewusst so mit ihm auf die Terrasse setzen.
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Der Sichtschutz hat bei uns persönlich nicht geholfen.
Bei uns ging es nur um Konsequenz und Ruhe bewahren.
Kamen die Nachbarshunde raus, ist er hingestürzt. Ich bin mit ernsthaften Schritten hin gegangen, habe mich dazwischen gestellt und ihn zum Weg gehen aufgefordert, also den Raum für mich beansprucht. Mein Hund darf, auch wenn keine Hunde da sind, nicht an diesen Zaun, da gehe ich konsequent dazwischen. Ich, persönlich, habe hier bewusst nicht mit Belohnung gearbeitet, sondern rein über die Körpersprache, damit ich den Erregungslevel nicht belohne (Den hat er relativ lange gehabt)
Vielleicht kannst du eine Belohnung einbauen. Sobald er ein gewünschtes Verhalten zeigt, gibt es ein Spielzeug, das er liebt. Z.B. Einen Ball, den du dann in die andere Richtung wirfst (Weg vom Zaun) und dann den Hund samt "Beute" mit nach drinnen holst (für den Anfang). Später kannst du das Spiel ja länger fortführen. Wäre das ein Ansatz? So bekommt er auch die überschüssige Energie los.
Er spielt leider so gar nicht, dass macht unser Training generell etwas schwieriger. Das einzige was bleibt sind Leckerlis und da er nur so wenig verträgt, ist das idR schnödes Trockenfutter.. Also auch kein Highlight für das es sich wirklich lohnt so ein selbstbelohnendes Verhalten zu unterbrechen

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Also eine Zaunseite können wir doch noch schließen, wenn ich es mir genauer anschaue. Das mache ich am Wochenende direkt. Aber ich glaube nicht, dass das das Problem wirklich behebt. Er weiß ja trotzdem, dass die Hunde da sind. Es gibt zwischen den Sichtschutzstreifen ja trotzdem minimale Spalten, die Bewegung hinterm Zaun nimmt Aron dann trotzdem wahr und hören tut er sie dann sowieso.
Nicht mehr alleine in den Garten lassen - ja, wäre umsetzbar. Aber selbst wenn ich mit draußen bin, ist er ja beim leisesten Geräusch direkt am Zaun. Lässt sich dann zwar abbrechen und auch wieder auf sie Terrasse oder auch rein schicken, aber egal wie nachdrücklich meine Ansage ist, das ist halt nicht nachhaltig. Wenn ich ihn abbreche, kriecht er zum Teil meidend im Gras und man könnte meinen, ich hab ihn verprügelt. Aber er merkt sich nicht, dass das Verhalten unerwünscht ist bzw. ist der Reiz zu pöbeln einfach viel attraktiver.
Wenn er alleine Zuhause ist, kann ich ihn aus dem Wohnzimmer aussperren.
Aber ich hab das Gefühl sobald er die Gelegenheit hat, nutzt er sie auch liebend gern und alle werde ich einfach nicht proaktiv verhindern können.
Ich versuch es euch am Wochenende mal zu filmen.
Ich würde ja auch nochmal einen Trainer kommen lassen, aber nach unserer ersten Trainererfahrung bin ich da einfach echt zurückhaltend, zumal sich die letzten Monate ja auch TA-Kosten angehäuft haben.
Edit: Kindergitter vor den Fenstern geht leider nicht.
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Okay, das ist verständlich!
Bei einigen Hunden wirkt es besser, das Melden erst zu bestätigen, und danach erst "abzustellen".
So fühlen sich einige Hunde eher verstanden und ernst genommen, beruhigen sich viel schneller und melden nicht mehr jeden kleinen Pups.
Das funktioniert allerdings nicht immer und auch nicht unbedingt nachhaltig, wenn man nicht zugegen ist.
Es wäre wahrscheinlich besser, wenn euer Hund erstmal nicht mehr alleine im Wohnzimmer und Garten ist, damit er das selbstbestätigende Verbellen und Melden nicht mehr zeigen kann.
Und dann aktiv daran arbeiten, dass ihn alles außerhalb des Fensters und im Nachbargarten nichts angeht, er dafür nicht zuständig ist.
Denn das ist ja die Motivation dahinter, dass er meint, er müsste das regeln.
Wahrscheinlich wäre das am Besten, aber so richtig praktisch umsetzbar nicht, alleine weil mein 4 Jähriger sich ja auch durchs Haus bewegt und im Wohnzimmer zB auch die Plätze sind, wo er absolut nicht gestört wird wenn zB Besuch meines Sohnes da ist.
Und am letzten Punkt scheitert es definitiv bei mir - wie arbeite ich daran?