Beiträge von Enterprise

    Man kann es häufig am Hund sehen, ob er was Interessantes wittert oder hört - bevor er durchstartet.
    Ohrenspiel, Muskeltonus,...
    Allerdings muss man dann sehr, sehr schnell reagieren.

    Ja, das habe ich inzwischen auch gelernt. Wenn Nemo da steht wie gemalt (was wirklich toll aussieht), ist es fast schon zu spät. Wenn es noch an den OHren zu sehen ist, ist es in der Regel kein Problem, noch einzugreifen. Aber das alles war gestern nicht der Fall. Es gab wirklich das allererste Mal keine sichtbare Vorwarnung für mich.

    Du wirst es recht schnell lernen, jegliches Wild vor deinem Hund zu sehen. ;) Ich nehm in so einem Fall die Leine ganz kurz und bringe den Hund sehr nahe zu mir. Wenn sie sehr aufgeregt ist, lasse ich sie absitzen bis sie sich beruhigt hat, belohne dann und gehe mit ihr weiter.

    Im Moment ist noch Paarungszeit bei den Rehen, da muß man besonders aufpassen. Wo ein Reh ist, sind meistens noch mehrere.

    Hmh. Bei vielen früheren Reisen war ich eigentlich immer diejenige, die als erstes auch in großer Entfernung Tiere gesehen hat... Scheint also nicht mehr unbedingt zu klappen xD Da in der Gegend, wo das Wochenendhaus steht, habe ich den Eindruck, dass immer und ständig und zu jeder Tageszeit Rehe unterwegs sind. Aber es gab schon Fälle, wo ich das Reh gesehen habe - zum Beispiel auf ca. 100 Meter Entfernung am Waldrand - und Nemo absolut Null mitbekommen hat (das Reh aber schon...). Könnte es auch die plötzliche Bewegung sein (ähnlich wie bei Mauerseglern), die ihn so anfixt? Beim ersten Reh (was wir alle nicht wirklich gesehen haben) glaube ich, dass es über den Weg gesprungen sein könnte. Die beiden anderen waren im Wald.

    Hallo ihr Lieben,

    bislang war es bei Nemo eher so, dass er Vögel (vor allem Mauersegler) und Eichhörnchen zum Hinterherjagen bzw. Aufscheuchen toll fand. Da er sämtliche spannenden Begebenheiten aber zuvor verlässlich anzeigte und - zumindest meinem Empfinden nach - nur auf Sicht reagierte, konnten wir hier in jüngster Zeit gut daran arbeiten, das Anzeigen zu belohnen und ihn dann umzuorientieren. Das hat auch gut funktioniert.

    Gestern hatten wir es nun auf einem längeren Wald-Feld-Wiesen-Spaziergang das erste Mal, dass er ohne vorherige sichtbare Ankündigung einem Tier (offenbar einem Reh, wie sich hinterher zeigte) hinterherstarten wollte. Wäre er nicht an der 15-Meter-Schlepp gewesen und hätte ich nicht bei seinem Aufspringen schnell reagiert, wäre er möglicherweise in den Wald hinterhergesprungen. Mein Mann ging dann ca. 50-100 Meter vor uns und "warnte" uns vor weiteren Rehen im Unterholz.

    Das ist natürlich nicht unbedingt eine praktikable Lösung. Wie geht ihr damit um bzw. wie kann man das trainieren - zumal ich die Tiere ja häufig überhaupt nicht sehe?

    @snofelta Ich versuche werktags so früh es eben geht rauszugehen - dafür habe ich mir auch schon mal den Wecker um 5 oder halb sechs gestellt. Am Wochenende will ich das aber nicht, irgendwann will ich auch mal ausschlafen :sleep: Tagsüber bleibt Hundekind drinnen und pennt, die Tagesrunde lass ich zurzeit komplett ausfallen. Wir gehen erst wieder am späteren Abend.

    Ansonsten Hundeeis, Eiswürfel zum Abreiben und Schlecken, nasse Handtücher - und im Wochenendhaus-Garten Hudn mit Schlauch abspritzen oder ab in den Pool. Nemo zeigt aber ziemlich klar selber an, wenn er nicht mehr kann. Er gräbt sich zurzeit immer auf Spaziergängen Löcher und legt sich dann hinein |) Spätestens dann ist es Zeit für den Heimweg.

    Autofahrten mit Hund versuche ich weitestgehend zu vermeiden, auch wenn das leider bedeutet, dass wir zurzeit dann nicht so häufig in unsere geliebten Wälder kommen.

    Dummytraining mache ich zurzeit auch nicht, sondern nur ein paar kleinere Kommando-Übungen beim Morgenspaziergang.

    Ach ja, und Hundekind trinkt wesentlich mehr als sonst. Ich muss ständig die zwei Trinknäpfe hier auffüllen - ist aber auch klar, bei der Hechelei...

    Ich behaupte mal, dass ich situationsbedingt inzwischen einschätzen kann, warum der junge Mann schleckt und schlabbert.

    Nach dem Duschen oder Baden - wahrscheinlich weil es gut riecht und/oder das Wasser überall. Kommt aber nicht mehr so oft vor, weil Nemo eigentlich gar nicht ins Bad darf |)

    Unterm Tisch unser aller Füße bzw. Waden - ich nehme an, das könnte der leckere Salzgehalt im Schweiß sein.

    Wenn ich mit ihm kuschele oder etwas Besonderes für ihn mache, dann leckt er ab, was er gerade unter die Zunge kriegen kann - ich empfinde das als "dankeschön" bzw. Zuneigung ausdrücken.

    Ich hab Nemo ein nasses Handtuch in sein "Körbchen" gelegt und reibe ihn ab und zu mit Eiswürfeln ab. Wir wohnen ja auch unterm Dach (allerdings Altbau, daher wenigstens hohe Decken), trotzdem ist es ohne Ventilator unerträglich - und leider haben wir nur drei davon...

    Meine Wetter-App sagt, 33 Grad und - Achtung jetzt kommts - leichter Regenschauer! Also mach ich schnell das Fenster auf - leider Fehlalarm. Das hatten wir gestern Abend auch schon mal. Sch... App...

    Heute früh um halb sieben bei der Morgenrunde waren es angeblich 18 Grad. Glaub ich nie im Leben. Kann natürlich aber auch daran liegen, dass ich morgens immer noch eine Jeansjacke anhabe, um nicht alles (Schlüssel, Leckerli, Beutel etc) in der Hand halten zu müssen |)

    Nemo fand die Temperaturen äußerst annehmbar und ist mit Goldie-Kumpel Bobby um die Wette gerannt. Beim "Warte"-Kommando für einen Radfahrer war er dann aber doch schon so platt, dass er sich direkt vom Sitz ins Platz fallen ließ :headbash: Und ich muss gleich Zug fahren, sone Sch.... :motzen:

    War gerade doch noch mit Nemo draußen, weil er meinte, er müsste doch noch mal ... Normalerweise steppt hier der Bär und man hört Gläserklirren, TEllergeklapper und gedämpfte Unterhaltungen aus Biergärten und von Balkonen und Terrassen. Jetzt? Totenstille. Direkt unheimlich um die Uhrzeit. Aber es riecht nach Regen. Bin gespannt ob der noch kommt...

    2003 fing das mit der Hitzewelle aber erst Mitte oder Ende Juni an.Im Mai war ich in dem Jahr an der holl. Nordsee; drei Wochen ar...kalt und Regen. Kaum war ich zuhause, ging die Hitzewelle los.

    In diesem Jahr geht das aber schon seit Ostern, also April, so mit den hohenTemperaturen.

    Das ist in dem Artikel ja auch ganz gut beschrieben, wo die Unterschiede liegen - nämlich anscheinend vor allem darin, dass es leider nicht mehr regnet. Naja, immerhin wird es dann wohl ein Jahrhundert-Weinjahrgang...