Beiträge von Enterprise

    @Frufo Ich habe einige Seminare und Webinare zu dem Thema gehalten, zwar waren die an Selbstständige gerichtet, aber die Prinzipien bei einer Verhandlung sind die gleichen. Deswegen habe ich einmal ein paar Punkte rausgesucht, vielleicht helfen sie bei der Vorbereitung auf das Gespräch.

    Schwerpunkt: das Gegenüber weg vom Preis bzw. Geld lenken (hin zu inhaltlichen Punkten, zum Beispiel eben zum Mehrwert). Ist dein Chef von der Qualität deiner Arbeit überzeugt, erkennt er den Nutzen für sich und will er mit dir langfristig zusammenarbeiten?

    In der Vorbereitung auf das Gespräch:
    Ziel klären.
    Die eigenen Stärken und Schwächen kennen.
    Mögliche Einwände überlegen.
    Wie weit willst du gehen?
    Was kann im schlimmsten Fall passieren?

    Häufige Verhandlungsfehler:
    Zu leise reden
    Nur halb zuhören
    Dem Gegenüber nicht in die Augen schauen
    Keine Tagesordnung
    Verhandlungspartner vorher nicht genügend informieren
    Dem Gegenüber zu viel Raum lassen
    Alle Argumente bereits zu Beginn preisgeben
    Einwände ignorieren
    Keinen Verhandlungsspielraum einplanen
    Absolutbotschaften und Killerphrasen
    Die Fassung verlieren

    Essentials für das Gespräch:

    1.Höflichkeit und Respekt: Das Eingehen auf aktuelle Stimmungen und Gefühle des Gegenübers ist dabei ein Türöffner.
    2.Sichtweise des Chefs einnehmen: Argumentiere aus Sicht des Arbeitgebers und vermittel ihm, dass du seine Probleme verstehst bzw. nachvollziehen kannst.
    3.Gute Vorbereitung: Nur wer sich strukturiert auf ein Verhandlungsgespräch vorbereitet und seinen eigenen (Markt-)Wert, seine Fähigkeiten und Ziele kennt, kann richtig verhandeln.

    Wir waren auch gerade dort und haben vor allem in der ersten Woche viele Tutnixe kennenlernen müssen :flucht:

    Das ging von aufdringlich bis gefährlich, war leider alles dabei. In den letzten Urlaubstagen hatten wir dann Gott sei Dank noch ein paar schöne Hundebegegnungen.

    Trotzdem werden wir dort wohl nicht nochmal hinfahren (auch aus anderen Gründen, aber wenn Hunderunden so ablaufen, ist das der Entspannung einfach nicht zuträglich).

    Es ist schlicht auch eine Frage des Reizes. Und der ist für jeden Hund anders. Nemo reagiert zum Beispiel ganz stark auf Mauersegler. Das hab ich jetzt schon mehrfach festgestellt.

    Bei anderen Vögeln - sogar bei Enten - kann er sich hinsetzen und gucken. Fixiert aber nicht. Deswegen werde ich das jetzt mal weiter testen.

    Und es gibt Leute, denen der Junghund abgehauen ist. In die Stadt hinein und zwar nicht aus Neugier, sondern aus Schiss. Danach habe ich in der Tat Monate gebraucht, um ihn dort wieder freilaufen zu lassen und ebenfalls Monate, bis ich das "mental" auch allein konnte, ohne dass eine weitere Person dabei war.

    Nochmal zurück zur Ausgangsfrage: Erlaubt ihr euren Hunden das Beobachten? Also Wild (in diesem Fall Reiher) wird entdeckt, dieser stakst in wenigen Metern Entfernung davon und Hund sitzt und schaut? Ich erlaube das zurzeit (weiß aber nicht ob es vielleicht kontraproduktiv ist), weil die Alternative - vorbeilaufen - nicht ohne Mega-Zug funktioniert.

    Wir nutzen unterschiedliche SL-Längen in unterschiedlichen Gebieten und wechseln zwischendurch auch zur kurzen Leine.

    Das einzige Mal, dass ich mich mit schwerwiegenden Folgen lang gemacht habe, war Nemo an der kurzen Leine und im Stadtgebiet (und was das Entscheidende war: Ich bin in ein Schlagloch gestürzt).

    Aber so soll jeder machen wie es für seinen Hund passt und natürlich für die direkte Umgebung gut ist.