Beiträge von Enterprise

    Also Lou kennt beides. Vor der Arbeit nur 30 Minuten angeleint durch den Ort, aber auch 1,5 Stunden mit viel Freilauf im Nirgendwo.

    Da würde ich mir keinen Stress machen, sondern so lange morgens rausgehen, wie Zeit ist.
    Und ich finde, dass nach einer gemütlichen 30 Minuten Runde ein langer Spaziergang reicht. Bei uns ist zumindest meistens weniger mehr.

    Mehr als eine lange Runde pro Tag - also wenn man unter lang irgendwo hinfahren und dort eine Stunde rumlaufen oder von hier aus anderthalb Stunden am Fluss laufen versteht - bekäme ich auch nicht unter. Die zweite Runde, wann immer sie stattfindet, ist dann Leinenspaziergang von 30-40 Minuten und dann nochmal kurze Pipi-Runde (jetzt am frühen Nachmittag, dann wahrscheinlich eher am Abend).

    Ich finde es toll, dass ihr schon so viel Input für mich hattet. Für diejenigen, die das jeden Tag seit langem schon organisieren müssen, mag das banal klingen, aber ich arbeite jetzt schon solange im Home-Office und Nemo ist ja auch in diesem Alltag aufgewachsen - da ist das alles noch ziemlich neu und aufregend. Ich hab aber schon jetzt ein paar Ideen, wie es gut funktionieren könnte.

    Das hängt ja sehr von deinen Arbeitszeiten ab :)

    ...
    Hunde gewöhnen sich schnell an neue Abläufe. Es ist immer wichtig, dass der Ablauf für den Menschen passt :smile:

    Stimmt, das hatte ich vergessen zu schreiben. Die Arbeitszeiten sind recht frei, da wir aber unser übriges Leben auch organisiert bekommen müssen, ist zurzeit Plan, dass ich um 7 Uhr das Haus verlasse. An normalen Arbeitstagen bin ich dann hoffentlich gegen halb vier wieder zuhause, je nach Verkehr.

    Und in der Tat suche ich hier auch nach Rosinen, die ich mir für unseren neuen familiären Ablauf rauspicken könnte - also den Ablauf für die Menschen ;-) .

    Aber da waren jetzt schon ein paar gute Tipps dabei, zum Beispiel die zwei Runden tagsüber aufzuteilen bzw. eine von beiden nur klein ausfallen zu lassen. Problem ist halt, dass wir für unsere echten größeren Runden rausfahren müssen - das passt morgens nicht (und ist vielleicht eh noch zu dunkel). Da muss ich noch mal drüber nachdenken.

    Auch, was die Aktivitäten angeht. Offen gestanden möchte ich mir nicht noch mehr ans Bein binden, Nemo und ich haben mal eine kurze Zeit Rally Obedience gemacht, aber das war a) jotwede b)eine blöde Gruppe und c) offenbar auch nichts für uns beide. Wir machen - allerdings in unregelmäßigen Abständen - von einer Trainerin angeleitetes (Einzel-)Dummytraining, das hat allerdings jetzt während der Hitze leiden müssen. Momentan mache ich während der Gassirunden mit Nemo nur kleinere "normale" Konzentrationsübungen - und Dummy sowieso nur im Garten, "in der freien Wildbahn" müssen wir das erst noch angehen, soweit ist er da noch nicht.

    Wir können dir sagen, wie wir es gemacht hätten oder haben. Aber das hilft dir jetzt nicht weiter. Wichtig ist, dass das Hundekind jetzt gesund wird, dass ihr gemeinsam im Alltag ankommt und dass ihr für künftige Situationen einen anderen Weg findet.

    Sicher hätte der Züchter den Hund noch für einige Zeit behalten oder für die Zeit zurückgenommen (haben wir damals für einige Tage auch gemacht). Sicher hättet ihr das mit dem Hundehotel anders machen können. Ist aber jetzt geschenkt, weil nicht mehr zu ändern.

    Was mir aber wichtig wäre: Überziehe das Hundehotel nicht mit Vorwürfen, sondern versuche im persönlichen Gespräch deine Vermutungen zu klären. Ganz freundlich und verbindlich.

    Für künftige Situationen würde ich mir außerdem ein anderes Backup suchen, wo der Hund - wenn er etwas älter ist und gefestigt bei euch angekommen - betreut werden kann. Denn solche Situaitonen wird es immer wieder geben. Wenn es eine Fremdbetreuung sein sollte (ggf. eine andere): Macht einen Probegassi aus, bei dem du siehst, wie die Betreuerin mit dem Hund umgeht. Lass dir die Einrichtung zeigen udn den Tagesablauf erklären. Höre dich bei anderen Hundebesitzern nach Empfehlungen um. Und überlege, ob ihr vielleicht im Bekannten- oder Freundeskreis jemand hat, der notfalls aufpassen könnte.

    Für jetzt wünsche ich gute Besserung dem Kleinen und gutes Ankommen im Alltag.

    Hallo ihr Lieben,

    in Kürze trete ich eine Vollzeitstelle an und bin schon jetzt dabei, mir Gedanken zu machen, wie Privat-, Familien- und Hundeleben drumherum gut organisiert werden können. Bei der Hitze waren wir in den zurückliegenden Wochen nur zweimal täglich draußen, davon meist eine große Runde ganz früh. Das wird im Herbst/Winter aber sicher wieder anders, also dreimal raus, davon würde ich natürlich gern zwei größere Runden drehen (was bei uns meist mit einer kleinen Autoanfahrt verbunden ist...).

    Wie macht ihr das so? Wechselt ihr häufig die Runden? Wie lange seid ihr so draußen unterwegs jeweils? Steht ihr extrem früh auf? xD Ich kann mir das gerade alles noch so gar nicht richtig vorstellen und freue mich deswegen über eure Berichte, wie euer Alltag so läuft mit Arbeit, Familie und Hund. Vielleicht kann ich mir dann ja das ein oder andere abgucken :bindafür:

    Ich kann das von @frolleinvomamt Gesagte nur unterstützen.

    Seht das Ganze mal von der andeern Seite: Nicht jeder Hundebesitzer wünscht Hundekontakt, schon gar nicht, wenn der eigene Hund angeleint ist oder/und er den anderen Hund/Hundebesitzer nicht kennt. Oder anders gesagt: Ich finde es ganz furchtbar, wenn derartige Hunde auf uns zustürmen und das Ganze vom Hundehalter auch noch zugelassen wird und erwünscht ist.

    Ich kann ein Stück weit nachvollziehen, dass ihr aus der ersten Angstsituation heraus Hundebegegnungen zugelassen habt. Aber für meine Begriffe ist das der komplett falsche Weg. Er muss lernen, dass nicht er solche Situationen managt, sondern ihr. Und dass nicht er entscheidet, zu welchem Hund er wann hindarf, sondern ihr.

    Erster Schritt wäre also, Hundebegegnungen und Frustrationstoleranz zu üben. Sprich jetzt erstmal erlernen, dass er bei Hundebegegnungen bei euch bleibt, ihr ihn zum Beispiel absitzen lasst und Fokussierung auf euch verlangt. Wenn das klappt, könnt ihr von Situation zu Situaion entscheiden, ob er zum anderen Hund hindarf oder - nächster Schritt - entspannt am anderen Hund vorbeilauft.

    Das ist für euch jetzt wahrscheinlich ein ziemlich langer Weg, weil das andere antrainiert ist. Trotzdem solltet ihr jetzt damit anfangen, Orientierung zu euch zu belohnen (auch ohne Hundesichtung). Und vielleicht hilft es ja bei den nächsten Runden, sich irgendwo hinzusetzen, wenn ihr andere Hunde seht, und dort gemeinsam das Ruhige sitzenbleiben übt.

    Ach, und noch was: Bittet jetzt auch andere Hundebesitzer darum, dass sie an der Leine erst einmal keinen Kontakt suchen und an euch vorbeigehen. Das könnt ihr den anderen ja zurufen, die meisten Leute sind da sehr verstndnisvoll.

    Auch hier eine Stimme für die Impfbeule. Nemo hat das jedes Mal und meist geht es frühestens nach vier Wochen weg.

    Er hat aber auch Probleme, wenn mal eine Zecke angedockt hat. Dann bleibt nach dem Entfernen meist für Wochen noch eine Hautdelle zurück.