Beiträge von Enterprise

    Ich schließ mich @Krümel21 an: Ich würde erst einmal hören, was die Züchterin so füttert. Wir barfen, seitdem Nemo vier Monate alt ist (ebenfalls ein Goldie, wie unschwer zu erkennen ;-) ) - und wir hatten bei der Umstellung enorme Probleme. Wir haben uns dann Stück für Stück rangetastet - inzwischen klappt alles super.

    Knochen geben wir bis heute gewolft - die Ernährungstante, die uns den Plan aufgestellt hat, gab uns den Rat mit "echten" Knochen erst beim mehr oder weniger abgeschlossenen Zahnwechsel anzufangen (also jetzt).

    Wegen der Ausgewogenheit der Ernährung in der Wachstumsphase würde ich nicht allzuviel rumprobieren, sondern mir schon einen Plan machen (lassen). Dazu musste ich einen recht ausführlichen Fragebogen ausfüllen und jetzt bekomme ich alle paar Wochen einen aktualisierten Plan. Für mich ist das genau das richtige.

    Wir lassen uns übrigens auch beliefern - und das, obwohl in einigermaßen fahrbahrer Nähe eine "Metzgerei" wäre. Aber die ist nicht so gut sortiert.

    Und ich tüte hier noch mal eine ganz dicke Packung Gelassenheit und Geduld für euch ein. Im Gegensatz zu euch hatte ich vorher noch nie einen Hund und war auch in den ersten zwei Wochen so gestresst, dass ich Magenschmerzen bekam (in Kombi mit stressiger Arbeit).

    Wir hatten hier auch so ein Beiß-Tier - und diese gut gemeinten Tipps mit "umdrehen" und "aua" schreien halfen so gar nicht. Was half, war: Ruhe. Gar nicht erst hochfahren lassen. Vorbereitet sein.

    Und in der Tat: Es geht vorbei. Schneller als ihr denkt, werdet ihr sagen "weißt du noch?" - das hilft euch jetzt (noch) nicht so viel. Will aber sagen: Es ist eine wirklich kurze Phase im Hundeleben. Und vielleicht hilft es euch, die vielen schönen Momente im Welpenleben (und ihr habt da echt einen süßen Fratz!) zu genießen.

    Gelassenheit überträgt sich meiner Meinung nach auf den Hund. Sprich in dem Moment, wo man es selbst (wieder) als normal betrachtet, Hundekind auch mal allein zu lassen, wird es nicht so schlimm werden. Sicher gibt es Hunde, die entspannter sind als andere. Und für die "gespannteren" kann man das Ganze dann zeitlich allmählich aufbauen.

    Ich hab mir anfangs auch einen Riesenkopp gemacht, weil ich mir das als Ersthundemensch so gar nicht vorstellen konnte, dass ein Tier zuhause allein ist. Das war mehr so etwas Unbestimmtes. Ich hab dann aber sehr schnell gemerkt, dass es mein Ding ist - und nicht Nemos.

    Folglich haben wir das Ganze sehr langsam aufgebaut - aber nicht innerhalb, sondern außerhalb der Wohnung. Also mal in den Keller, mal zum Metzger um die Ecke, dann eine halbe Stunde einkaufen, eine Stunde bei der Physio, abends mal anderthalb Stunden im Restaurant. An die größeren Abstände wage ich mich (noch) nicht heran, das hängt bei ihm aber mit der gerade erworbenen Stubenreinheit zusammen - länger als drei, vier Stunden würde da glaube ich nicht passen und ist zurzeit auch noch nicht nötig.

    Ein Tipp noch von mir: Die Abläufe sollten nie gleich sein, also nicht immer das gleiche Spielzeug oder der Kong, wenn man geht. Nemo hat das sehr schnell gecheckt und ist dann mit rausgelaufen bzw. hat mit zur Tür geschaut, ob ich jetzt gehe. Daher gibt es allein sein bei uns mal mit, mal ohne Kong, mal mit, mal ohne Tau usw.

    Es "spargelt" hier auch ganz ordentlich. Nemo bekommt ja häufig Gemüsereste püriert (also was nach dem Kleinschneiden übrig bleibt, z.B.). Und neulich waren das auch ausgekochte Spargelschalen - die Schalen verwahren wir immer, um Brühe daraus auszukochen. Die bereits ausgekochten hab ich ihm dann gegeben. Fand er super.

    Also hat er vorgestern auch einige Spargelreste bekommen und zum Pürieren habe ich das Spargelwasser genommen. Kombiniert mit einem anderen Gemüse - trotzdem war es am nächstem Morgen so dringend, dass Hundekind leider nicht bis draußen warten konnte |)

    Bett, Klappe, die 26. Ich habe jetzt einen Trick benutzt, der auf dem Sofa funktioniert. Dort stehen Wäschekörbe, damit Nemo nicht draufgeht. Und wenn er es doch mal versucht, tue ich so, als wolle ich ihm den Wäschekorb überstülpen. Dann springt er sofort runter. Das habe ich dann gestern mal auf dem Bett ausprobiert. Funktioniert, nachdem er zunächst versucht, in andere Richtungen auszuweichen. Aber das Höchste der Gefühle ist das noch nicht.

    Heute früh dann Krähen-Fernsehen. Ich bin beim Morgen-Gassi extra allen Hunden, die ich von weitem sah, aus dem Weg gegangen, weil wir ein wenig Zeitdruck hatten und ich keine Stunde unterwegs sein wollte. Kurz vor unserem Haus treffe ich dann (von weitem) eine Nachbarin mit ihren zwei Dackeln, die ihren freilaufenden alten Herrn netterweise mehrfach ranrief. Allerdings scheint sie zu denjenigen zu gehören, die Erdnüsse für die Krähen auf die Hundewiese werfen. Na toll. Prompt kamen zwei Krähen angeflogen und ließen sich häuslich nieder. Nemo war nicht mehr von der Stelle zu bewegen, mit keinem Kommando, keinem Suchspiel, keinem Bogenlaufen, nix. Irgendwann habe ich dann für ihn in meiner Verzweiflung Leckerli geworfen, er ging einen Schritt weiter, um sich dort wieder hinzusetzen. Bestimmt eine Viertelstunde haben wir dort so verbracht - dann hab ich ihn mit seinen 21 Kilo über die Straße getragen. Herrje...

    Wir waren mit unserer zweieinhalb jährigen Hündin bisher schon drei Mal in Italien. Unter anderem hatten wir zwei längere Aufenthalte auf Elba. Toll für Hunde, aber definitiv nicht in den Sommermonaten! Wir waren im April und Mai dort. Solange die Strände noch nicht bewirtschaftet sind, hat keiner etwas dagegen, wenn die Hunde dort sind. Letzten Frühsommer waren wir im Cilento (Kalabrien). Da war es schon zu heiß zum wandern und an den Stränden wurde es kritisch mit Hund. Nächste Woche geht es wieder nach Italien. Dieses mal in den Gargano (Apulien). Bin schon gespannt, weil wir dort noch nicht waren...

    Cilento ist toll, da waren wir mal in den Herbstferien. Apulien auch... Dieses Jahr müssen wir wohl durch die Hitze durch, wir fahren im Juni schon nach Spanien ohne Hund, noch einen Urlaub ohne Hund fänd ich doof - zumal es dort ja Hundestrände gibt. Wenn es gar nicht anders geht, bleib ich halt mit dem Hund in der Ferienwohnung im Wald. Da kann man sich auch gut erholen. Und nächstes Jahr fahren wir dann vielleicht in den Osterferien - müssen uns nach den Schulferien richten.

    Ach. Das mit dem Stehen auf dem Bett hat exakt einen Tag lang Eindruck gemacht. Was bin ich gestern auf dem Bett rumgeturnt. Keine Wirkung. Er macht das übrigens tatsächlich nur abends. So wie früher bei seinen dollen fünf Minuten. Gestern habe ich ihn aus Frust an den neben dem Bett stehenden Wäscheständer angeleint.

    Dafür hat er ganz lieb "gefragt" (eine Pfote auf die Couch), ob er aufs Sofa darf. Nachdem ich ihn dort hingerufen hatte. Und ich hab es ihm ausdrücklich gestattet. So find ich das okay. Und auf der Couch auch (obwohl ich, wenn wir das beibehalten wollen, dafür echt noch eine Fusseldecke besorgen muss). Aber das Bett? Puh. Das wird noch eine größere Baustelle, fürchte ich.

    Ich hab ihn übrigens gestern mal beim "Schnullern" beobachtet. Als er sich einmal kurz weiter nach oben in den Arm "verirrt" und ich "aua" gesagt habe, hat er sofort alles abgeschleckt: Hand, Arm, anderen Arm... My sweetheart... :herzen1:

    Einreise ist unproblematisch, sinnvoll ist aber eine Prophylaxe gegen Sandfliegen, da sie Leishmaniose übertragen, da hilft ein entsprechendes SPot-on, entweder Advantix oder Exspot.
    Ansonsten ist es in der Toscana zumindest sehr schön, von den offiziellen Hundestränden würde ich aber abraten, die stinken im SOmmer ganz ordentlich.
    Es gibt aber einiges an Stränden wo man vielleicht vorher ein paar Meter laufen muss, man dann oft ganz alleine ist.
    Beispiel: Parken hier am Strand in Piombino, dann nach Norden etwa 15-30 Minuten laufen dort findet sich dann Spiaggialunga bzw. Fosso alle Canne.

    Als wir vergangenes Jahr in der Toskana waren, sind wir glaube ich - damals nch ohne Hund - irgendwo in der Nähe von Cecina auf einen irre langen Hundestrand (holländische Breite) gestoßen. Da musste man auch einiges nach Norden laufen, um etwas unter sich zu sein.

    Aber wie ist das mit der Hitze? Wir haben unseren Folgeurlaub in der Toskana (die ersten beiden September-Wochen) schon gebucht, da hatten wir noch keinen Hund. Wie handhabt ihr das? Geht ihr dann grundsätzlich eher morgens bzw. abends an den Strand?

    Emil hat eine ganze Zeit lang noch gerne geschnullert. So abends, ruhig auf der Couch liegend, hat er meine Hand ins Maul genommen und ein bisschen genuckelt und ist dann so eingeschlafen. Das habe ich auch erlaubt, weil er da nie übertrieben oder die Zähne genutzt hat und weil ich gemerkt habe, dass er das irgendwie braucht. Das hat auch erst vor zwei Monaten oder so aufgehört und zeitgleich fing er an das Kontaktliegen mit mir zu genießen...

    Schnullern! Das ist es! Ich wusste doch gleich, dass mir das irgendwie bekannt vorkommt...