Beiträge von Enterprise

    Ich find, dass Nemo nach einem coolen sicheren aktiven Hund klingt, der auch mal ohne Mutti klar kommt. Was würden andere Leute dafür geben, dass der Hund sicher durch die Welt geht und nicht sofort in Panik verfällt, sobald Frauchen nicht dauerbestätigt.
    Es ist nur an euch, jetzt die aktive Rolle zu übernehmen. Und gerade braucht das bei den Junghunden Zeit... Was ihr jetzt macht, spart ihr euch später :bindafür:

    Bei uns gäbe es aber auch Knatsch mit den Nachbarn, wenn die Hunde draußen rumrennen. Einmal sind sie entwischt und das Besuchskind gegenüber hat sich erschrocken und geheult. Holly stürmt ja manchmal noch zu Leuten hin und ist sehr nahe an einem dran. Meine ältere Hündin freut sich eher 2m weg und wackelt mit dem ganzen Körper, sie zügelt sich so süß, dass niemand Angst hat :herzen1: Das tat mir sooo leid... Seitdem bin ich da ganz konsequent :mute:

    Aber er ist abends in Dämmerung und Dunkelheit auch ein Schisser und so gar nicht cool... Da wird alles und jedes verbellt, was irgendwie komisch aussieht. Selbst seine normalen Strecken erkennt er dann nicht wieder... Aber im Prinzip hast du schon recht. Nur wäre es natürlich schon besser, wenn er hin und wieder "Rücksprache" halten würde. So wie heute morgen (das wiederum war dann ganz toll): Gestern war da mal wieder ein Stock, den er doch noch mit nach Hause tragen wollte. Selbigen wollte ich aber nicht in der Wohnung haben und habe ihn mir also gegriffen und jenseits des Hofs entsorgt. Heute vormittag lag da wieder ein Stock, vielleicht vom Gewitter, vielleicht ein alter von Nemo. Er will ihn aufnehmen, überlegt kurz, schaut mich an, ich signalisiere ihm das Okay, da wir ja gerade erst losgehen und er greift sich das Teil. So find ich, sollte das immer laufen. Naja, wie gesagt, daran arbeiten wir.

    Wenn bei uns oben der Hund "rumrennt", bekommt das eh keiner mit (höchstens mein Rufen), da wir ganz oben wohnen und auf der gleichen Etage sonst keiner. Trotzdem natürlich ungut :ugly:

    Bei Emil war das aus der Haustür wollen so ein Babyirrsinn. Ging aber gar nicht, denn dann steht er auf der Straße und da wir an einer Kreuzung wohnen :shocked: . Wir haben jetzt am Ende des Flurs ein babygitter und das wird auch bleiben.
    Wenn Besuch kommt und es sind hier mehrere zuhause, dann schickt einer die Hunde auf ihren Platz und lobt fürs bleiben, der andere macht auf.

    Ach, das Deckentraining. Das müssen wir auch unbedingt machen... Nehme ich mir jeden Tag vor, aber wir kommen irgendwie nicht dazu. Übel... Naja, vergangene Woche habe ich das wieder mit ihm geübt, aber irgendwie hab ich den Eindruck, er weiß gar nicht, was ich von ihm will - gibt aber alles und ist dann am Ende total fertig :verzweifelt: Da müssen wir auch noch mal ran. Aber zurzeit muss ich halt Prios setzen (Bett- und Couchthematik sowie das Benehmen draußen), da kommt das ein wenig zu kurz.

    Ich hab es auch so gemacht wie @oregano es beschrieben hat.

    Vor jeder Tür, bei der es mir wichtig ist, warte ich, bis Candie sich hinsetzt. Er darf dann erst durch die Tür, wenn ich ihn freigebe. Ergo: Immer, wenn er vorher los will, geht die Tür direkt wieder zu. Tatsächlich hat er es jetzt so verinnerlicht, dass er zum Teil nicht mal durch die offene Tür geht (vor allem bei der Haustür), und ich sogar schon durchgehen kann und er wartet, bis ich ihn freigebe.

    Welches Auflösekommando du gibst, ist dabei ziemlich egal. Bei uns ist es "Los", und das ist quasi die Auflösung für alles, heißt also: "Du darfst jetzt so machen wie du willst".

    Das hört sich einfach an, wie ihr das beschreibt. Ich hoffe, das ist es bei uns auch :hust: Ich werde es gleich beim nächsten Mal ausprobieren, berichten und danke schon jetzt für eure konstruktiven Tipps - ich freu mich schon auf die nächste Tür :applaus:

    Ich bin bei sowas pazifistisch veranlagt. :pfeif:
    Wenn sie aus der Wohnungstür stürmen und zur Haustür rennen wollen, dann sollen sie das halt tun. Dann leine ich halt vor der Wohnungstür an oder vor der Haustür oder im Innenhof oder gar nicht (wenns mit dem Auto weg geht). Wenn Besuch kommt, dann mach ich die Tür zum Flur eh erstmal zu, damit keiner an die Tür kann - entsprechend kann dann auch keiner raus flitzen.
    Die Kosten-Nutzen-Analyse da gegen zu trainieren, rentiert sich für mich einfach gar nicht.
    Wenn es mich stören würde, würde ich wohl auch nach "Rütter-Art" trainieren.


    Nicht rein wollen gibts hier nicht - einfach weil es nach jedem Gassigang in der Wohnung Futter oder Kaukrams gibt :pfeif:

    Wir haben halt in der Wohnung keine weitere Tür - also natürlich schon zur Küche und zum Bad, aber nicht zum Wohnraum hin. Sprich die Wohnungstür ist bei uns gleichzeitig die Tür zu allem, nach drinnen zum Wohnbereich, nach draußen zum Treppenhaus/Aufzug. Das mit dem Drinnen anleinen ist also möglich, das mit dem "vor Besuch Türen schließen" nicht, weil Nemos Platz im Wohnraum ist bzw. im Büro. Da müssten wir also schon nach einer alternativen Handlungsweise suchen...

    Das mit dem Kaukrams ist witzig - ich hab am Anfang ihm immer Leckerchen gegeben, als (damit?) er reinkam. Das hab ich irgendwann gelassen, weil ich mir überlegt habe, dass er ja eigentlich auch ohne reinkommen sollte. Es ist übrigens auch nicht immer so, dass er draußen auf der Matte (die gemütlich zu sein scheint) bleibt. Manchmal läuft er auch rein. Und immer dann (natürlich), wenn ich in die Küche gehe, mit irgendwas knistere oder in die Vorratskammer...

    Ich hab das bei meinen, als sie rumgetestet haben, ob man nicht einfach mal bei der Tür rauslaufen könnte, wenn man grad Lust hat, tatsächlich mal nach Rütter-Art gemacht. Hat auf mich einfach sinnig gewirkt^^
    Hund an die Tür setzen. Tür einen Spalt aufmachen, wenn Hund aufsteht, geht die Tür wieder zu. Immer und immer wieder bis Hund sitzen bleibt, obwohl die Tür komplett offen ist.

    Ich wiederhol das noch mal für mich zum Verständnis, damit ich das richtig mache ;-) Also, Hundekind in den Flur setzen, Tür aufmachen, Hund erhebt sich, Tür wieder zu. Tür wieder auf, Hund erhebt sich, Tür wieder zu. Usw. Dann kommt (hoffentlich) irgendwann der Punkt "Hund erhebt sich nicht", wenn die Tür auf ist. Hast du dann ein spezielles Kommando zum Rausgehen bzw. Tür freigeben? Oder einfach nur ein normales "auf" (ist bei uns das Kommando, wenn er nach dem Warten weiter gehen soll)?

    In der Wohnung schon anleinen? Also bevor die Tür geöffnet wird. Und auf drin erst wieder ableinen.
    Dann hat er ja keine Möglichkeit mehr zu flüchten bzw draußen zu 'warten'.

    Das war in der Tat "doppelt doof" von mir - die Leine und das Geschirr waren noch vom gestrigen Gewitter draußen vor der Tür zum Trocknen... Normalerweise liegen die "indoor", sodass ich ihn drinnen anleinen kann. Bleiben trotzdem die beschriebenen Probleme des Rausrennens (wenn jemand kommt) bzw. Nicht reingehens (wenn wir reingehen wollen).

    Achso: Ich hatte schon vor Monaten so einen Vorleger gekauft, wo er sich drauflegt, während ich ihn (draußen) durchkämme bzw. ggf abtrockne. So ist das auch gedacht. Allerdings legt er sich nun auf diesem Vorleger immer ab (und bleibt dort), selbst wenn ich schon reingegangen bin.

    Ich kann manches bei dir nicht so ganz nachvollziehen... Wieso lässt du zu, dass Nemo aus der Wohnung rennt? Warum muss er sich umdrehen und wieder zurück kommen, statt dass DU verhinderst, dass er runterstürmt? Und wieso hat er überhaupt die Möglichkeit bei dir draußen herumzuliegen, wenn du rein willst?

    Das Problem haben wir schon eine ganze Weile (hatte ich irgendwann auch schon mal beschrieben in einer Frage). Und zwar nicht nur, wenn wir rauswollen, sondern auch, wenn der Postbote, Freundinnen meiner Tochter oder sonst wer kommt. Auch dann will er rausrennen und die Leute begrüßen oder zumindest schauen, wer kommt. Bislang löse ich es so, dass die Tür zubleibt, bis der/diejenige davor ist und ich ihn dann abseits der Tür festhalte (vor allem, wenn hunde-ängstliche Menschen/Kinder kommen). Aber das kann ja keine dauerhafte Lösung sein. "Groß machen" funktioniert bei ihm überhaupt nicht, er findet einen Spalt, wo er durchwitschen kann.

    Und auf den ersten Teil deiner Äußerung möchte ich gern auch noch reagieren: Ja, es ist unser erster Hund. Und deswegen klappt halt nicht alles so bilderbuchmäßig wie vielleicht bei anderen HH, die schon jahrelang Hunde haben oder vielleicht sogar mehrere Hunde, die sie möglicherweise auch ausbilden und dergleichen mehr. Da helfen mir erhobene Zeigefinger offen gestanden herzlich wenig, sondern eher praktische Tipps - wie ich sie hier aber durchaus auch schon bekommen habe. Just my 2cents.

    Jetzt habe ich Nemo vergangene Woche so gelobt und jetzt ist wieder alles - aarrrgghhhh. Vielleicht ist es doch ein Unterschied, ob Schleppleine und möglichst wenig städtische/tierische Ablenkung und normales Gassigehen in der Stadt. Letzteres klappt nämlich gerade so - naja bis gar nicht.

    Und dann noch das hier: Jedes Mal, wenn ich die Wohnungstür aufmache, galoppiert er wie ein Pony die Treppe hinunter Richtung Aufzug. Kein "hier", kein "komm hier" hilft. Anfangs, als er das gemacht hat, bin ich meist hinterher, um zu verhindern, dass er dort irgendwo hinpinkelt. Nun, da war er noch kleiner. Heute hab ich gemerkt, das macht er einfach aus Frack. Glaub ich. Da seine "Fluchtmöglichkeiten" begrenzt sind (es sei denn, die Aufzugstür würde sich exakt in dem Moment oben öffnen und er reingehen), habe ich heute ebenfalls auf Durchzug gestellt. Und bin wieder in die Wohnung zurückgegangen. Selbst da kam er zuerst nicht zurück, erst, als ich ihn nochmal von innen von der Tür aus rief. Dann trabte er - aber gaaaaanz laaangsam - wieder den Treppenabsatz hinauf und hat sich dann endlich das Geschirr anlegen lassen.

    Ein ähnliches Spiel haben wir ja, wenn wir von draußen zurück kommen: Ich gehe zur Tür rein, er bleibt draußen liegen. Ich hab schon ganz oft gedacht, einfach mal die Tür zuzumachen. Mir ist das echt allmählich zu doof...

    Any idea, was wir anders machen könnten?