Tut mir leid, wenn das doof rüber kam. Einiges liegt dann für mich zu sehr auf der Hand.
Kein Problem, schon vergessen ;-)
Hund soll nicht herausstürmen? Gib ihm keine Möglichkeit dazu. Verarsche gibbets nicht 
Ich muss zugestehen, dass dies vor allem dann passiert, wenn hier eh Hektik ist (also zum Beispiel morgens, wenn Tochter und ich aus dem Haus wollen und ich jedes Mal sag, lass die Tür zu...).
Will er an dir vorbei, verstellst du ihm den Weg, ggf. packst du ihn und ziehst ihn wieder zurück und setzt ihn auf seinen Bobbes (er scheint ja generell nicht so der sensible schnell beeindruckte Typ zu sein).
Exakt. Merkt man auch draußen, so Sachen wie "ich dreh mich um, wenn du ziehst" interessieren ihn null.
Trainieren kann man das auch vielerlei Art. ZB wie Oregano - Tür auf, Hund steht auf um rauszugehen, Tür wieder zu. Oder einfach über ein festes Sitz-Kommando, das er nicht von sich selbst wieder auflöst.
Vielleicht kombiniere ich beides, möglich, dass er es dann schneller kapiert. "Sitz" und "pfui" sind momentan die einzigen relativ sicheren Kommandos.
Wichtig ist, dass ihr den Hund nicht erst machen lasst, sondern vorher schon reagiert und ihm genau sagt, was er zu tun hat. Gerade reagiert ihr noch sehr oft auf ihn statt umgekehrt - er läuft raus, ihr ruft zurück. Und dann kommt er nicht mal zügig zurück, wieso auch, ist doch spannender draußen. Kann ich verstehen. Er will draußen bleiben und legt sich hin, ihr reagiert erst darauf, wenn er sich nicht mehr bewegt.
Ich hab mir heute vormittag mal den Spaß gemacht und bin schon in den Aufzug hineingetreten, während er noch draußen herumstöberte. Die Leine war zwar gar nicht mehr sonderlich lang, aber irgendwie hat es dieses Mal gereicht, dass er unterhalb der drei Treppenstufen nach irgendwas schnupperte, während ich im Aufzug war und ihn durch den Spalt nach draußen ungestört beobachten konnte. Ich hab das einfach mal interessehalber gemacht, um zu sehen, ob er irgendwann merkt, dass ich nicht mehr in Sichtweite bin - und ob er in irgendeiner Weise reagiert. Weder das eine noch das andere war der Fall. Also genau wieder das Problem mit dem "ich mach draußen was ich will". Wobei ich auch weiß, dass das sicher dauern wird, bis wir eine feste Orientierung an mir aufgebaut haben, das kann ja nicht innerhalb einer Woche funktionieren bzw. sich von Null auf 100 drehen.
Ebenso beim Reinkommen. Wenn er sich hinlegt und demonstrativ nicht rein will, leint ihn ein gutes Stück vor dem Grundstück an und geht zügig rein. Geht nicht auf Faxen ein, lasst ihn nicht hinsetzen, es gibt keine andere Option. Vielleicht habt ihr ja ein "Weiter"-Kommando. Meine ältere Hündin ist etwa trantütig, die kennt das Kommando "Lauf weiter". Das gibts genau einmal, dann wird sie angeleint und muss mitlaufen, ob sie Lust hat oder nicht.
Tür zu würde ich nicht machen. Ersten reagierst du nur wieder (Hund entscheidet, ich bleib hier, du reagierst mit "dann mach doch was du willst") und wenn der Hund dann einfach liegen bleibt oder erst recht stöbern geht, Frauchen erlaubt es ja. Stattdessen spekulierst du darauf, dass er Schiss kriegt und hinterher läuft. Und wenn nicht?
Das ist vielleicht missverständlich gewesen. Es ist nicht die Haustür, sondern die Wohnungstür. Da wäre jetzt die einzige Alternative, ihn wirklich bis zur Wohnungstür angeleint zu lassen und ihn dann mit Leine und Geschirr kurz durchzubürsten (das will ich auf keinen Fall in der Wohnung machen).
Ich weiß, viele locken auch mit Leckerchen usw. Ich bin da nicht so der Fan. Der Hund macht etwas, was ich nicht möchte, und wenn er dann auf eine Korrektur wegen des Leckerchens anspringt, wird er belohnt. Es gibt ja so einige schlaue Hunde, die dann gern 10m vor der Tür stehen bleiben und dann erstmal warten, bis Frauchen das Leckerlie rausgekramt hat.
Exakt. Deswegen habe ich das gelassen. Und Hundekind ist ja auch nicht doof, der kommt nur rein, wenn es wirklich was gibt. Sieht er, dass man einfach nur rumknistert oder in die Küche geht und mit nix wiederkommt, geht er wieder raus...