Cörki,
so mal ins blaue, weil man ja doch immer die Situation gesehen haben und HF und Hund kennen müsste.
Deine Schilderung hört sich für mich nach einem total unausgelasteten Hund, der auch nie gelernt hat zur Ruhe zu kommen und nach einem überforderten und inkonsequenten Hundeführer an.
Da gab es wohl ein paar Probleme mehr als "nur" das Leinenproblem.
In deiner geschilderten Situation hätte man das Aufmerksamkeitstraining bereits beginnen müssen, BEVOR die Haustür aufgeht. Ich öffne dem Hund doch nicht die Tür, wenn er nicht auf mich konzentriert ist und er auch noch ruhig vor der geöffneten Tür stehen würde. Dann würde ich definitiv einen solchen Hund nicht noch durch Spaziergehrufe auf 180 bringen, sondern mir die Leine schnappen und ZUM Hund gehen. Regt er sich auf -> Leine wieder weg.
AUßERDEM ganz wichtig, den Hund vor Übungseinheiten bereits in Haus und Garten auslasten. Ebenso einen gesteigerten Wert auf Bleib-Übungen legen. etc. pp.
P.S. Und was sollte das ständige SITZ? Kommandos sollte man nur geben, wenn der Hund sie auch ausführen wird/kann. Das gilt für SITZ genauso wie für KOMM. Der Hund soll doch nicht sitzen, sondern er soll sich auf dich konzentieren. Erst wenn die Konzentration da ist, können Kommandos folgen!