Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Mein Walllach würde es nie dulden das der Hund an sein Futter geht und das ist sein gutes Recht :bindafür:

    Da täusch dich mal nicht, ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Hund oder auch Katzen bei den meisten Pferden Narrenfreiheit haben. Sascha zupft jedenfalls begeistert mit den Pferden Heu aus den Netzen und selbst an den Hafereimern wird er geduldet, da steht selbst unsere futterneidische zickige Leitstute blöd daneben, wenn er in ihrem Hafereimer abgetaucht ist.

    Ja, mein Hund darf unter Aufsicht zwischen den Pferden laufen. Allerdings auch nur, weil ich meine Pferde sehr gut kenne und sie tatsächlich auch auf der Weide und in Entfernung durch mich korrigierbar sind. In einem Pensionstall mit wechselndem Pferdebestand würde ich das Risiko nicht eingehen. Aber bei meiner kleinen übersichtlichen Herde am Haus, mit durchweg hundefreundlichen Pferden tue ich es. Und mir ist auch aufgefallen, dass es eigentlich nur zu brenzligen Situationen kommt, wenn ein Pferd gerade nur auf den Menschen konzentriert ist, also zumeist außerhalb des Auslaufs. Ist echt der Hammer wie zärtlich Pferd und Hund miteinander umgehen können, wenn man sie lässt.

    Ach so, auf fremde Pferde springt mein Hund trotzdem nicht zu, denn er hat generell auf Fremde nicht zuzuspringen, ob es sich nun um Mensch, Hund oder Pferd handelt.

    BurnHard
    Ja, das stimmt schon, Hunde können eine positve oder negative Erfahrung mit ganzen Handlungsabläufen verknüpfen. ABER du weißt nie ob dein Hund das jetzt gerade tut oder nicht. Je mehr Zeit (und Eindrücke) zwischen Abhauen und Wiederkommen liegen, je unwahrscheinlicher wird es, dass er deine Reaktion noch mit dem Abhauen in Verbindung bringt.

    Was verstehst du unter "rund reiten"?

    Zitat

    an schlechten tagen fällt man bald vom pferd vor lauter paraden geben und vorrwärts treiben

    Scheint mir nämlich nicht so, als wenn du wissen würdest, was du da oben tust.

    Doch es gibt Pferde, die gezielt Hunde angreifen. Habe leider schon einige von der Sorte getroffen. Ein Hund ist nunmal ein Raubtier und wenn sich ein Pferd von einem Hund bedroht fühlt, dann wird es nicht zögern den Hund unschädlich zu machen. Viele Pferde fliehen übrigens vor einem Hund dann nicht, denn das Pferd ist dem einzelnen Hund überlegen. Es wird also eher einen gezielten Tritt anbringen. Aber soweit muss es ja nicht kommen ...
    Da eure Pferde einen Hund zunächst mal nicht als Bedrohung ansehen hast du schon mal eine sehr gute Ausgangsposition. Und das ist es auch was du unbedingt erhalten musst, eure Pferde dürfen in deinem Hund niemals eine Bedrohung sehen, dann gebe ich BurnHard auch recht, Pferd und Hund können wunderbar harmonieren.
    Strafen brauchst du deinen Hund gar nicht, ein ziemlich menschlicher Gedanke, ein Hund ist nicht einsichtig. Du kannst Verhaltensweisen deines Hundes mit etwas positivem wie auch mit etwas negativem Verknüpfen, im ersten Fall wird er das Verhalten häufiger zeigen, im zweiten seltener. Wenn du den Hund nachdem er abgehauen ist und du ihn eingefangen hast strafst, dann lernt dein Hund nichts weiter als "Von Frauchen gefangen werden ist schlecht" Du kannst nur dann auf das Abhauen richtig reagieren, wenn du ihn im Moment des Abhauens erwischst - kurz gesagt: Nimm ihn an die (Schlepp)Leine.

    Was heißt, du hast sie erwischt und dann hat sie sich sofort unterworfen?

    Ich glaube langsam, ich habe dein Problem falsch verstanden!
    Ihr Gehabe solltest du tatsächlich in jedem Fall ignorieren und auf keinen Fall bestrafen. Die Schleppe ist nur dazu da, dass sie sich deinen Kommandos nicht entziehen kann. Setz deine Kommandos durch, aber bestrafe sie nicht für falsches Verhalten.

    Siehe Jaybalu und agi-maus,
    und je schneller und nachhaltiger du die Schleppe jetzt benutzt, je eher bist du sie auch wieder los.

    Ja Mia, an der Leine würde ich ein solches Verhalten auch ignorieren. Aber wenn der Hund frei ist, Sch... ich hätt´da viel zu viel Angst um meinen Hund um das wirklich ignorieren zu können in JEDER Situation.

    Bitte NIEMALS den Hund am Nacken schütteln, du sagst ihm damit: "Ich will dich töten!"
    Dieser Erziehungstipp ist total veraltet und schon längst überholt.

    Zu deiner Frage:
    Wenn die Pferde wirklich! keine Reaktion zeigen, dann lass ihn einfach kläffen. Irgendwann hört er dann einfach auf, weil er keinen Erfolg hat.
    Allerdings achte immer darauf, dass weder Hund noch Pferd sich in irgendeiner Art und Weise voneinander bedroht fühlen. Sie können sich schließlich nicht verstehen, wobei sie durchaus in der Lage sind mit der Zeit Teile der Körpersprache des anderen zu deuten. Du bist diejenige, die zwischen den beiden Arten vermitteln muss, lass niemals deinen Hund mit deinem Pferd allein.
    Das Rumgerenne deines Hundes auf der Weide unterbinde vorerst ganz, später kannst du den Hund gerne auch auf der Weide zwischen den Pferden laufen lassen, aber erst, wenn Hund und Pferd sich gegenseitig akzeptieren und du sowohl auf Pferd als auch Hund ausreichend Einfluss nehmen kannst.
    Das Einkreisen sollte aber weiterhin strengstens verboten bleiben, diese Bedrohung hält kein noch so liebes Pferd auf Dauer aus.

    Tja, dann mach halt 10m dran oder lass die Schleppe gar nicht erst los. Das Verhalten gibt sich wieder, wenn sie merkt, dass sie damit nicht durchkommt. Nur, sie darf auf keinen Fall merken, dass du mal eingreifen kannst und mal nicht.

    Ich denke, das Ignorieren bekommen wirklich nur die wenigsten so hin. Die Schleppe ist da einfach der sicherere Weg.

    Zitat

    Es ist halt wie im richtigen Leben, man muß vergleichen.
    Gruß

    Da gebe ich dir Recht. Allerdings ist der Preis natürlich auch nicht alles, für einen TA, der ein bißchen mehr Know how hat gebe ich gerne auch mal ein wenig mehr aus. Auch lege ich viel Wert darauf, dass ein TA seine Grenzen kennt und im Zweifel an einen anderen TA oder eine Klinik überweist.
    Es ist halt auch immer das Gesamtpaket, welches man bezahlt. TA-Hopping liegt mir da so gar nicht.

    Ob der Hund nu was schlimmes hatte oder nicht, das spielt doch für die Rechnung keine Rolle. :?:
    Ausschlaggebend sind die erbrachten Leistungen und die Kosten der abgegebenen Medikamente.
    Normalerweise sollten die einzelnen Posten auf deiner Rechnung aufgelistet sein. Kommt dir da ein Posten zu hoch berechnet vor, kannst du ja noch mal gezielt hier oder beim TA nachfragen. Wie gesagt, der TA berechnet nach GOT (könntest du nach googlen, die ist online zu finden) den 1-3 fachen Satz je nach Gegend, Aufwand und Wert des Tieres.

    Wenn du häufiger da warst, dann können 600€ da auch schnell mal zusammenkommen ...