Beiträge von *Sascha*

    Nee, das ist nun wirklich nicht mit dem Spielknurren zu vergleichen.

    Klar müssen die Kinder lernen dem Hund seine Ruhe zu lassen, trotzdem darf er sie aber nicht gleich anknurren. Richtiges Verhalten des Hundes wäre für mich gewesen, er hätte das Sofa verlassen und sich eine andere Ecke gesucht.

    Deswegen wäre er bei mir hochkant vom Sofa "geflogen". Und den Kindern hätte ich einen längeren Vortrag zum Thema Respekt gehalten.

    ulliskaya und brinisan
    Im Prinzip ist es mir ziemlich egal, ob die Welpen nun reinrassig, gewollt oder ungewollt sind. Nur, man hat einfach die Pflicht sich als Hündinnenbesitzer dann schlau zu machen. Denn es liegt an mir den Welpen und der Mutter bestmöglichste Bedingungen zu bieten. Dann muss ich mir eben die Nächte um die Ohren schlagen, um mich einzulesen. Dann muss ich mich halt rechtzeitig umsehen, nach fachkundiger Hilfe, die mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Und ja, ich weiß wovon ich rede, denn ich habe selbst plötzlich mit 14 vor meiner ungewollt tragenden Pferdestute gestanden und dann mit 15 plötzlich ein Hengstfohlen da stehen gehabt.
    Und brinisan, keine Angst, ich bin zwar ein sehr direkter Mensch, aber auch ein sehr hilfsbereiter. :wink:

    Zitat


    also weisste, auch ich hätte meine bekannte nicht zusammengesch***en. schließlich will sie ja wohl nur das beste für ihre hündin - und hat nix schlimmes gewollt (also für die welpen). ein sachliches und aufklärendes gespräch und gut ists. verstehe da jetzt pinga auch nicht wirklich.
    ich wüsste vielleicht auch nicht weiter, wenn es um meine hündin gehen würde. (aber in diese situation werden wir hoffentlich nie kommen!!!)

    Ich sehe es genau wie pinga, wer Welpen in die Welt setzt, der muss auch damit zurecht kommen, wenn nicht alles nach Plan verläuft.
    Genau deswegen sollte man sich auch VORHER gut überlegen, ob man überhaupt die nötigen Kenntnisse hat um Welpen aufzuziehen UND für den Notfall auch fachkundige Unterstützung im Hintergrund wissen. Und wer meint, dass ER das doch alles nicht nötig hat, der bekommt von mir dann halt auch mal persönlich eine Ansage, aber auch Hilfe.

    Nö jencing, das galt doch nicht dir.

    Ich habe auch keine Probleme damit, wenn andere ihren Hund kastrieren lassen, muss ja jeder selber wissen. Nur ICH würde MEINEN Hund halt nicht kastrieren nur damit er sich nicht mehr fortpflanzen kann. Deswegen würde ICH aus so einem Tierschutzverein auch keinen Hund nehmen. Und ich finde es läuft da im "Tierschutz" etwas falsch, wenn pauschal alle Hunde gleich kastriert werden.

    Ich würde auch keinen Vertrag unterschreiben, der mich nicht zum Eigentümer meines Hundes macht, ich zahle doch nicht 200/300€ Schutzgebühr und habe danach nichtmal die Rechte an MEINEM Hund. Aber alles zahlen darf ich trotzdem und wenn irgendwann irgendjemand dann meint, ich würde meinen Hund nicht Vertragsentsprechend behandeln, dann muss ich noch fürchten, dass sie ihn wieder einklagen?
    Nö!
    Und Besuche, gegen Besuche habe ich nichts, aber wenn da ein "Tierschützer" meint, er hätte das Recht jederzeit in meiner Privatsphäre herumzuschnüffeln und mich zu "kontrollieren", das sehe ich nicht ein. Entweder der Hund soll ein neues Zuhause bekommen oder aber man will ihn behalten. Beides geht halt nicht, zumindest nicht bei mir.

    Das ist völlig normal, okay, nicht unbedingt in dem Extrem.

    Bleib halt dran mit der Erziehung und zwar gerade auch dann, wenn andere Menschen zuschauen. Vielen ist das dann peinlich und sie versuchen dann solche Situationen gleich zu vermeiden. DAS ist falsch, ein Hund kann nur lernen, wenn man ihm erlaubt Fehler zu machen. Und die sind dann auch sofort an Ort und Stelle zu korrigieren, egal ob es einem gerade passt oder nicht. Viele versuchen auch die Fehler ihres Hundes dann zu überspielen, das ist dann ganz schlimm, weil der Hund lernt, wenn andere dabei sind, darf ich alles.

    Ich wollte dir jetzt damit nichts unterstellen, aber das sind halt immer die Fehler, die man schnell mal begeht. :wink:

    P.S. Hatte letzte Woche auch so einen netten Kaffeetisch. War zwar blöd für den Besuch und auch mich, aber ist halt so, wenn Sascha nun gerade jetzt meint, "Platz" heißt nicht immer "Platz". Naja, war ich die Kalorien vom Kuchen wenigstens gleich wieder los ....

    agi-maus
    Wäre es dir denn überhaupt wichtig, dass dein Hund auch kurz geführt werden kann?
    Ich meine, wenn du so problemlos klar kommst, dann ist es doch wurscht.

    Ansonsten eben üben, zieht sie nicht -> Belohnung. Schnüffeln wird unterbunden und ziehen ignoriert oder Richtung gewechselt oder stehen geblieben (Was dem Menschen halt liegt). Immer wieder kurz üben und dann gleich wieder lang und mit der Zeit halt die Phasen des Kurzgehens verlängern. Clickerst du nicht auch? Damit kannst du doch super und gezielt belohnen.

    freileben
    Der letzte Absatz war auch nicht auf dich bezogen :wink:

    ... und ich geh halt auch an Straßen und in Siedlungen ohne Leine, bzw. mit Schleppe und wenn zu viel los ist gleich ganz kurz, deswegen brauche/benutze ich auch keine 2m Leine. Aber das kann ja jeder halten wie er mag und das ist auch okay so.
    Nur ärger ich mich immer etwas, wenn sich darüber mokiert wird, dass mein Hund, wenn er denn mal an der Leine ist, nicht schnüffeln darf.

    agi-maus
    Zum Kurzschnallen der Leine. Das geht wirklich problemlos, wenn man es denn konsequent durchhält. Bei uns an der Hundeschule wird das allen Hunden so gelehrt.

    Zitat

    Ein User schrieb, er erwartet an der Leine mehr Aufmerksamkeit von seinem Hund als im Freilauf- das sehe ich anders. Wen Mia an der Leine ist, habe ich eben noch das Hilfsmittel "Leine", also braucht sie sich nicht völlig auf mich zu konzentrieren. Da kan sie ruhig erst mal wachwerden ;) und etwas schnüffeln. Wenn sie Frei läuft erwarte ich deswegen einiges mehr an Konzentration, denn dann muss sie jederzeit abruf- und steuerbar sein, wenn plötzlich ein anderer Hund, Jogger, Kinder etc auftauchen.

    Das war ich :D
    Klar muss Sascha im Freilauf ansprechbar sein, aber halt nur wenn ich ihn auch anspreche. Ansonsten muss er halt nur alle paar Sekunden mal schauen, ob ich noch da bin und kann ansonsten seinen Beschäftigungen nachgehen. Bei vielen Dingen braucht er mein Kommando halt auch gar nicht mehr, z.B. geht er nicht vom Weg, wartet am Ende oder vor Weggabelungen automatisch auf mich, läuft auf keine Hunde oder Menschen zu, kackt und pinkelt nicht auf Gehwegen usw. In wenig begangenen Gebieten gehe ich da problemlos auch mal eine Stunde ohne meinen Hund ansprechen zu müssen.
    Die normale Leine hat er meist nur dran, wenn wir uns in größeren Menschenmengen oder in Gebäuden aufhalten oder wenn ich schnell von A nach B kommen will und gerade keine Zeit habe vermehrt ein Auge auf den Hund zu werfen. Dann erwarte ich von ihm, dass er mit allen Sinnen bei mir ist, jeden Richtungswechsel sofort mitmacht und sich nicht ablenken lässt.

    ... und ich finde auch nicht, dass mein Hund deswegen ein Sklave ist. Ich denke, ich verlange selten genug von ihm, dass er sich so zusammenreißt und mir einfach nur folgt. Zu 99% läuft er an der Schleppleine bzw. frei. In der letzten Woche z.B. war er genau einmal an der normalen Leine, nämlich als wir vom Auto das kurze Stück zum Hundeplatz gelaufen sind ... da haben bestimmt auch gleich einige gedacht, "Oh, der arme Hund darf nicht mal schnüffeln." Da finde ich, haben die Hunde, die teilweise 50% und mehr der Zeit nur an einer 2m Leine geführt werden, deutlich mehr Einschränkungen.