Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Also wenn mein hund pinkelt egal ob aus freude oder angst dann beachte ich ihn schon lange nicht mehr genau so wenn er mich anspringt ich beruhige ihn auch nicht oder gebe ihm leckerli...

    mein hund geht bei schönem wetter täglich schwimmen im see ich spiele auch täglich stöckchen und zieh spiele mit ihm also beschäftigung hat er auch schon genug und langsam fange ich an mit ihm rad zu fahren...

    ist das mit dem Radfahren eigentlich jetzt immer noch zu früh ?

    Was machst du an Kopfarbeit mit ihm? Wie steht es mit dem Grundgehorsam? Wieviel Abwechselung bringt euer Alltag? Und wie sieht es mit Hundebegegnungen aus? Wieviel Kontakt habt ihr zu eurer Umwelt? Geht ihr in eine Hundeschule?

    Huhu Silke, ich hoffe doch, dass hier niemand etwas gegen (bereits vorhandene) Mischlinge hat ... ;) :D

    Es geht hier ja allein um ihre Entstehung, immerhin machen Mischlinge einen Großteil der Hundepopulation aus.

    Darf ein Mischling tatsächlich immer nur ein Unfall sein?
    (Ist er also tatsächlich ein Irrtum?)

    Ist es verwerflich einen Mischling zu wollen? Ihn aktiv zu erzeugen?

    Sicher werden Mischlinge auch langfristig nicht aussterben und es wird auch langfristig Mischlinge aus "geplanten" Verpaarungen geben,
    WEIL es natürlich genug Menschen gibt, die nicht dem Rat folgen nur aus anerkannten Zuchten einen Welpen zu kaufen.

    Geht man also als Ratgebender schon davon aus, dass der eigene Rat nicht in jedem Fall befolgt wird und eben auch nicht immer befolgt werden sollte?

    Immer wieder hört man in den Hundeforen, dass man sich keine Hunde von sogenannten Hundevermehrern kaufen soll.

    Als Vermehrer gilt dabei jeder, der zwei Hunde außerhalb eines anerkannten Zuchtverbandes miteinander verpaart (Unfallwürfe eingeschlossen).

    Das heißt, es wird immer wieder darauf hingewiesen, man solle sich entweder einen Rassehund aus einer anerkannten Zucht kaufen oder einen Hund aus zweiter Hand (Nothilfe/Tierheim) nehmen.

    Ich gebe zu, ich habe einen Mischling. Und zwar einen Mischling aus erster Hand von einem per Def. Vermehrer.
    Ich wollte einen Mischling und ich war mir bewusst, dass ich mit meinem Welpen die Katze im Sack kaufen würde, was den Charakter betrifft und natürlich auch die Gesundheit.


    Nun stellt sich mir aber die Frage:

    Sollte es denn wirklich keine Mischlinge mehr geben?
    Ist der Mischling ein Irrtum, den es nicht geben sollte?

    ... denn das wäre ja die Konsequenz aus der obigen Forderung nur noch von anerkannten Züchtern zu kaufen.

    Was unternimmst du denn so mit deinem Hund und wie reagierst du auf seine Ängstlichkeit?

    Steffen
    Mit Leckerlis vollstopfen ist übrigens nicht unbedingt kontraproduktiv. Ich glaube Shoppy hatte da mal einen Link zu eingestellt, da ging es um Desensibilisierung. Im Allgemeinen löst nämlich die Kaubewegung und der Speichelfluss ein Wohlgefühl aus, das wiederum mit der Situation in Verbindung gebracht wird.

    Also Sascha nehme ich eigentlich auch überall mit hin, auch in die Geschäfte, auch in kleine ..., auch in Kaufhäuser und Restaurants.
    In Lebensmittelläden kommt er natürlich nicht mit, dann bleibt er zu Hause oder bei entsprechenden Temperaturen auch mal im Auto.
    Wenn ich merke, dass mein Hund in einem Geschäft nicht gern gesehen ist, gut, dann geh ich eben und gebe mein Geld woanders aus.

    Ich für meinen Teil trage dafür sorge, dass mein Hund niemand anderen belästigt oder bedroht, aber wenn jemand ein Problem damit hat, dass mein Hund relaxt an meiner Seite steht bzw. geht. Nein, das ist dann echt nicht mein Problem. Wie schon andere sagten, wenn ich meine vier Wände verlasse, dann muss ich damit rechnen, dass ich in Situationen komme vor denen ich mich fürchte oder die ich nicht mag. Aber solange von diesen Situationen keine Gefahr ausgeht, hab ich auch kein Recht zu verlangen, dass sie entfernt werden. Dann muss ICH an meinen Ängsten arbeiten bzw. an meiner Toleranz.

    Natürlich nehme ich im Zweifel immer Rücksicht, wenn man mich darum bittet bzw. ich selbst bemerke, dass jemand gerade ein Problem hat.