Beiträge von *Sascha*

    Wenn ich zu dir sage, dass du meinen Hund jetzt streicheln kannst, dann würde ich tatsächlich in dem Moment meine Hand dafür ins Feuer legen ... schließlich legst du deine ja auch gerade da rein ...

    Sascha hat schon eine sehr hohe Toleranzschwelle, aber NIE kann man NIE sagen. Die meisten Situationen sind aber durchaus so, dass ich mir sehr sicher bin, dass nichts passieren wird. In anderen Situationen würde ich das dagegen niemals behaupten.

    1. Aus heiterem Himmel beißt kein (gesunder) Hund, fragt sich nur ob die Anzeichen dafür auch erkannt werden ...
    2. Jeder Hund wird beißen, wenn es ihm notwendig erscheint!

    Zitat

    Beim Stachel ist es wie mit der Kandarre oder Trense beim Pferd...

    Um den Sinn von Kandare oder Sporen in der Reiterei zu verstehen muss man sich tatsächlich ein wenig mit der Thematik befassen. Kandare oder Sporen sollten niemals nie zur Ausbildung eingesetzt werden!
    Die (blanke) Kandare ist die Zäumung des fertig ausgebildeten Pferdes und notwendigerweise die eines einhändig geführten.
    Sporen bei einem trägen Pferd sind absolut fehl am Platz. Sensibilisierung auf den Schenkel bekomme ich nicht durch die Verschärfung meiner Hilfsmittel. Sporen dienen bei einem bereits ausgebildeten Pferd zur Verfeinerung der Hilfengebung bis hin zur angestrebten Unsichtbarkeit dieser.
    (Ein bekannter Trainer sagte einmal: "Die Bewegung meines großen Zehs ist meine erste Schenkelhilfe!)

    Man bedenke bei der Wahl seiner Hilfsmittel, dass ein jedes Pferd so stumpf es auch sein mag (für den Hund gilt das wohl ebenso) auf den Anflug einer Fliege reagiert!

    Gehorsam auf die Hilfen sollte niemals durch Verschärfung der Mittel hergestellt werden, immer beginnt die Hilfengebung mit "dem leisesten Wort". Mein Tier kann immer nur so sensibel reagieren wie ich es ihm ermögliche.

    Bleibt zu fragen, welche Legitimation das Stachelhalsband in der Hundeausbildung haben soll? Der Vergleich zu Kandare und Sporen hinkt jedenfalls gewaltig, noch nie habe ich einen "fertigen" Hund mit einem Stachler gesehen!

    Hm, also so ein riesiges, unlösbares Problem sehe ich bei dem Welpen nun nicht. Der Lütte lernt ja noch und muss auch erstmal sehen wie er seine Kommunikationsmittel sinnvoll einsetzen kann.
    Ein kleines "Früchtchen" scheint er dennoch zu sein (Es sei denn es stellt sich doch noch ein gesundheitl. Problem heraus). Ich mag ja solche Welpen/Hunde, die klare Ansagen machen, aber wenn DU dich damit überfordert fühlst, dann würde ich auch eher vom Kauf zurücktreten.
    (Ich weiß ja leider auch nicht, ob du eine gute Hundeschule im Hintergrund hast, die dir da gezielt helfen kann?)

    Jetzt ist der Kleine noch ein Welpe und beginnt das Leben erst kennenzulernen. Schlechter für ihn wäre, du würdest es versuchen und dann doch scheitern, DANN ist dieser Hund und hat dieser Hund erst ein Problem.
    Hoffentlich findet der Welpe den richtigen Deckel ....

    Übrigens, nette Erziehungsmethoden haben die "Züchter" :kopfwand:

    Zitat

    dann empfelen die meisten futter hersteller aber ganz schön viel des guten, hab mal ein bisschen rumgerechnet und für nen 20kg schweren hund entsprach deren futterempfelung immer zwischen 54 und 67 gramm rohprotein :irre:

    Deren Fütterungsempfehlung richtet sich weniger nach dem Proteinbedarf, er orientiert sich vielmehr an dem Bedarf an umsetzbarer Energie.

    Meyer/Zentek gibt den Maximalwert im Erhaltungsstoffwechsel (die Werte gelten also nicht für arbeitende, laktierende, tragende oder wachsende Hunde) an mit:
    Rohprotein pro kg Körpermasse/Tag
    kleine Hunde < 6g
    mittelgroße Hunde < 5g
    große Hunde < 4g


    Der Minimalwert


    Dieser sollte bei langhaarigen Hunden im Fellwechsel auch nochmal um 20% erhöht werden.

    Irgendwo in diesem Bereich zwischen Minimal- und Maximalwert sollte der Gehalt an verd. Rohprotein in deinem Futter liegen. Tendenziell lieber im unteren Bereich der Skala.

    EDIT
    Bei einem 20kg schweren Hund geht die Skala also von etwa 55g - 100g Rohprotein (also jetzt nicht mit dem Zusatz verdauliche!)
    Bei einem langhaarigen Hund im Fellwechsel von etwa 66g - 100g

    Genau, Rohprotein ist ungleich verd. Rohprotein.
    Der Begriff Rohprotein schließt nicht nur Eiweiße sondern auch alle anderen stickstoffhaltigen Verbindungen ein.
    Verd. Rohprotein sind die Eiweiße, die tatsächlich vom Hund verwertet werden.

    Genau, wieviel Gramm eines Nährstoffes der Hund aufnimmt hängt nicht allein von der Prozentzahl ab, sondern natürlich auch von der Futtermenge.
    Die Futtermenge wiederum richtet sich nach dem Energiegehalt des Futters.

    Für einen Hund, der nicht trägt, laktiert oder wächst, rechnet man 10g vRp pro 1MJ umsetzbare Energie.

    Corinna, da bin ich ja schon mal froh, dass du auch so etwas im Hinterkopf hast ...
    Ich kann da nämlich leider auch keine Quelle zu angeben :ops:

    Ich denke aber, das es nicht tatsächlich ein Verbot gibt, sondern sich dieses durch die Auslegung der VDE-Normen und des TschG ergibt, da gäbe es die passenden Passagen drin ... müsste man jetzt entsprechende Kommentare zu wälzen ...

    Auf die schnelle habe ich im I-net jetzt das z.B. gefunden
    http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB//me…5_l1/index.html

    Die Spannung in so einem Elektrozaun beträgt bis zu 10.000 Volt.

    Klar, gibt das einen ordentlichen Krawumm, wenn der Hund dagegen kommt, aber normalerweise sind diese Stromstöße relativ ungefährlich. Sie ziehen nur mega durch den Körper (*gg* eigene Erfahrung).

    Eine große Gefahr ist allerdings eine mögliche Fehlverknüpfung, gerade wenn der Hund zur sensibleren Sorte gehört. In meiner Nachbarschaft ist z.B. eine Hündin, die ist im letzten Sommer gegen so einen Zaun gekommen (war es meiner :???: :hilfe: ) während sie mit dem Sascha spielte - nun hat sie Angst vor Sascha :kopfwand:
    Also auf gar keinen Fall den Hund rufen, wenn er bei Befolgung gegen so einen Zaun kommen könnte!

    Ein anderes Ding ist, lass deinen Hund nicht einfach so auf fremde Weiden gehen. Es gibt auch Tiere, die sehen einem Hund nicht so gelassen entgegen sondern gehen auch mal auf Angriff. Andere Tiere reagieren ängstlich, was wiederum deinen Hund zum Hetzen annimieren könnte. (Gerade bei Schafen schnell passiert.)

    P.S. Bei Tierweiden kannst du eigentlich immer davon ausgehen, dass auf den Zäunen Strom ist.