Beiträge von *Sascha*

    Die Spannung in so einem Elektrozaun beträgt bis zu 10.000 Volt.

    Klar, gibt das einen ordentlichen Krawumm, wenn der Hund dagegen kommt, aber normalerweise sind diese Stromstöße relativ ungefährlich. Sie ziehen nur mega durch den Körper (*gg* eigene Erfahrung).

    Eine große Gefahr ist allerdings eine mögliche Fehlverknüpfung, gerade wenn der Hund zur sensibleren Sorte gehört. In meiner Nachbarschaft ist z.B. eine Hündin, die ist im letzten Sommer gegen so einen Zaun gekommen (war es meiner :???: :hilfe: ) während sie mit dem Sascha spielte - nun hat sie Angst vor Sascha :kopfwand:
    Also auf gar keinen Fall den Hund rufen, wenn er bei Befolgung gegen so einen Zaun kommen könnte!

    Ein anderes Ding ist, lass deinen Hund nicht einfach so auf fremde Weiden gehen. Es gibt auch Tiere, die sehen einem Hund nicht so gelassen entgegen sondern gehen auch mal auf Angriff. Andere Tiere reagieren ängstlich, was wiederum deinen Hund zum Hetzen annimieren könnte. (Gerade bei Schafen schnell passiert.)

    P.S. Bei Tierweiden kannst du eigentlich immer davon ausgehen, dass auf den Zäunen Strom ist.

    Zitat

    Mit dem "nur befehlen wenn ich es durchsetzen kann"..heißt das, dass ich am besten nix sage, wenn er zu weit weg ist..geht doch auch nicht ^^..hinterher denkt er, er darf es..weil ich ja nix gesagt hab..also das wäre für mich eine logische schlussfolgerung ;)

    Die logische Schlussfolgerung für deinen Hund wäre eher: Du rufst er darf/kann doch.

    Wenn du ein Kommando gibst, dann gilt das absolut und nicht nur manchmal und nicht nur, wenn du schon sauer bist, oder?

    Mein Tipp: Mach deinen Hund an die Schleppleine und verhindere so, dass dein Hund überhaupt die Möglichkeit hat zum anderen Hund zu rennen. Er soll schließlich nicht nur dann nicht hin, wenn du den Hund eher siehst als er, sondern er soll ja eigentlich um deine Erlaubnis fragen, bevor er Kontakt aufnimmt.
    Erarbeite dir mit der Schleppleine zunächst eine sichere und häufige Kontaktaufnahme deines Hundes, er soll auf dich achten, nicht du auf ihn.
    Such dir eine größere Wiese und wechsel dort immer wieder die Richtung, folgt dir dein Hund und nimmt Kontakt zu dir auf: Lob und Spiel.
    Hast du dir so einen aufmerksamen Hund erarbeitet, kannst du der Situation gelassen entgegensehen. Im besten Fall wird dein Hund sich nun ohnehin nicht mehr vom anderen Hund ablenken lassen, tut er es doch noch, so nimmst du es als willkommene Ablenkung und beginnst in dem Moment wo dein Hund sich ablenken lässt, erneut das Schleppleinentraining.

    Jau, schau doch mal in deiner Umgebung, ob du nicht eine Hundeschule findest in der freies kontrolliertes "Spielen" angeboten wird, dort kann deine Hündin lernen sich in der Gruppe zu behaupten und ebenso gibt ihr die Gruppe Sicherheit. Auch das gemeinsame Arbeiten/Lernen mit anderen Hunden kann ihr Sicherheit geben.

    Was ich mit Kopfarbeit meine? Apportierarbeit, Fährte, Agility, DogDancing, Trickschule ... Irgendetwas, was den Geist deiner Hündin fördert neben dem alltäglichen Einerlei. Etwas wo sie eine Aufgabe hat in der sie sich entfalten kann.

    Abwechslung und immer wieder neue Umwelteinflüsse finde ich auch sehr wichtig, damit sie sich immer wieder an deiner Seite neuen Situationen stellen muss und sie bewältigen lernt. Natürlich ist das ein schmaler Grad zur Überforderung, aber nur wenn du sie forderst und mit ihr gezielt ihre Ängste angehst kann sie ihr Selbstvertrauen stärken. An ihren Aufgaben wird sie wachsen.

    Doggen-Malteser Mischling :???:

    Mein Jung ist doch im Avatar zu sehen, aber wenn du ein größeres magst ...

    Hier ein Welpenbild, da war er 8 Wochen

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    und hier findest du ein paar aktuellere
    https://www.dogforum.de/ftopic24340.html

    Ich schreibe ganz schön wirr oder? ^^

    Hm, ich bin mir Rechenschaft schuldig ... :/

    Deswegen will ich nicht irgendwo einen Welpen kaufen und deswegen würde ich auch nie jemandem raten irgendwo, irgendwann, irgendwie einen Welpen zu kaufen.

    Ich bin mir bewusst darüber, dass ich mit jedem Welpenkauf das Angebot nach ähnlichen Welpen ankurbele.

    Das also ist irgendwie mein Problem, wo darf man (moralisch) einen Welpen kaufen bzw. wo sollte man aus tierschutzbedenken lieber keinen Welpen kaufen.

    In verschiedenen Threads in den verschiedenen Hundeforen gibt es dazu immer wieder die Antwort -> entweder Rassehund aus anerkannter Zucht oder Hund aus dem Tierschutz.

    Denkt man diesen Gedanken konsequent zu Ende, so stellt man fest, dass es bei konsequenter Befolgung dieser Regel nur noch Rassehunde und u.U. Unfallwürfe geben würde.

    Kann es das sein, frage ich mich, wäre so ein Zustand tatsächlich gewollt?

    Dann frage ich mich, wenn er nicht gewollt ist, warum gibt man dann diesen Rat? Warum stellt man so hohe moralische Ansprüche und ist dabei im Prinzip froh, dass nicht jeder ihnen genügt?

    Ich denke, es gibt Mischlinge und die Mehrheit der Hundehalter will diese Vielfalt auch erhalten. Warum stellen wir uns nicht der Herausforderung und bekennen uns Pro-Mischling?
    Warum wird grundsätzlich zumeist vom Mischling aus privater Hand abgeraten?
    Wäre es nicht ehrlicher den Interessierten über Vorteile, Nachteile und Risiken des Mischlings über Aufzuchtsbedingungen und Gesundheitsvorsorge (Wie man sie beim Mischling eben nur eingeschränkt leisten kann) aufzuklären, damit er sich bewusst für oder gegen einen Mischling entscheiden kann?

    Zitat

    Wie kann es "unbelastete" (echte) Mischlinge geben, wenn deren Vorfahren nicht bekannt ist?! Ansonsten würde es auf Designer-Dogs hinauslaufen (wurde hier im DF ja schon heiss diskutiert).


    Souma, es ging mir bei "unbelastet", deswegen auch in Anführungsstrichen ;) , darum:

    Zitat

    Ich kann ja erstmal nur von mir ausgehen und ich wollte einen Mischlingswelpen. Und ich wollte einen Welpen, der noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, der eine gute Aufzucht genossen hat. Einen Welpen, der bereits bei der und von der Mutter richtig auf den Menschen und seine Umwelt geprägt wurde.

    Christine, ich möchte nicht mehr Mischlinge! ;)

    Ich stelle einfach fest, dass ich mich zum Mischling bekenne. Ich finde es toll, dass es Mischlinge gibt. Sie würden mir fehlen, wenn es sie nicht mehr gäbe.

    Aber genauso ärgere ich mich über die gedankenlose Vermehrerei und die hirnfreie Abgabe von Welpen an ungeeignete Stellen.

    Was ich im Augenblick versuche, ist, mich der Frage zu stellen, dass wenn ich einen "unbelasteten" Mischling will, dieser auch erzeugt werden muss.
    Wenn ich mich dieser Frage nicht stelle, dann kann ich nur völlig undifferenziert irgendeinen Welpen "retten". Nur was rette ich da? Ich rette vielleicht diesen Welpen, aber ich verhindere damit gerade nicht, dass weitere Welpen auf die gleiche Art und Weise erzeugt werden und dann ihrem Schicksal überlassen werden.

    Was bleibt mir also?
    Ich nehme einen Welpen aus zweiter Hand, der übrig blieb oder eben (hoffentlich sinnvoll) von Tierschützern gerettet wurde.
    Das aber genau wollte ich nicht. Ich wollte einen "unbelasteten" Welpen.

    Also suche ich nach einem Welpenverkäufer, der sich um Dinge wie Gesundheit (soweit das eben bei einem Hund ohne Abstammung möglich ist), Aufzucht und Verantwortung für das Leben Gedanken macht, der Gewissenhaft seine Welpenkäufer aussucht.

    Ist es verkehrt, wenn ich solche Menschen unterstütze?

    Sicher ist jeder Käufer eines "geplanten" Mischlingswelpen ein potenzieller Käufer weniger, der einem Nothund ein zu Hause gibt. Ebenso wie es jeder Käufer eines geplanten Rassehundes ist. Oder nicht?

    Zitat

    *Sascha*, und ich dachte immer, dass zumindest wir alle hier die selbe Meinung zu dieser Problematik haben :???:


    Britta, ich weiß leider im Augenblick selbst nicht so genau, welche Meinung ich dazu habe ...

    Deswegen stelle ich hier auch so dumme Fragen, denn (leider) beantworten die sich in meinem Kopf nicht selbst. :D

    Es ist auch nicht so, dass ich meinen Mischling vorhabe zu verpaaren (Ich würde ihn auch nicht verpaaren, wenn er reinrassig und zuchttauglich wäre). Also keine Angst ;)

    Ich kann ja erstmal nur von mir ausgehen und ich wollte einen Mischlingswelpen. Und ich wollte einen Welpen, der noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, der eine gute Aufzucht genossen hat. Einen Welpen, der bereits bei der und von der Mutter richtig auf den Menschen und seine Umwelt geprägt wurde.

    Sicher habt ihr recht, wenn ihr sagt, dass im Tierheim genügend Hunde auf ein neues Zuhause warten. Und ja, es sind zum großen Teil auch Mischlinge, die da einsitzen, allerdings auch Rassehunde.
    Ich denke, jeder muss für sich damit klar kommen, dass er seinen Hund nicht aus dem Tierheim geholt hat, sondern lieber einen "unbelasteten" Welpen wollte. Warum ist das ein Unterschied, wenn ich einen unbelasteten Mischlingswelpen möchte anstatt einen unbelasteten Rassehundwelpen?

    Sollte ich hier mal anmerken, dass ich überhaupt nichts gegen Rassehunde habe? :???:
    Nee, ernsthaft, mir erschließt sich manchmal nur nicht, warum ich eigentlich beständig eine Hunderasse verbessern muss. Worauf werden sie denn selektiert, entweder auf das Aussehen oder auf ihre Arbeitsqualität. Sicher auch die Wesensfestigkeit und Gesundheit spielen eine Rolle, jedoch wird mit keinem Hund gezüchtet werden der zwar wesensfest und gesund ist, dem Rassestandard aber nicht entspricht. Geht es um eine Arbeitslinie finde ich das auch völlig legitim. Jedoch hat ein Arbeitshund nix in den Händen von Otto-Normalverbraucher zu suchen. Nur welchen Sinn und Zweck erfüllt eine Selektion nach Größe/Farbe/Felllänge ...?
    Nun hab ich doch geschrieben, warum ich einen Mischling wollte ... das hatte ich eigentlich gar nicht vor

    Sicher ist ein Mischling nicht per se gesünder wie ein Rassehund, das ist eine Mär, die sich hartneckig hält. Allerdings ist es keine Mär, dass die Wahrscheinlichkeit von Erbkrankheiten steigt, je höher der Inzuchtkoeffizient ist. Viele dieser Erbkrankheiten sind durch zu enge Zuchtlinien hausgemacht. Deswegen ist eine gut geregelte Zucht umso wichtiger je kleiner der Genpool der Zuchttiere ist. Na klar treten aber auch in willkürlich gemixten großen Populationen Erbkrankheiten auf.

    Christine, ich gebe dir in sofern Recht, dass es Sch... ist Tiere in die Welt zu setzen ohne sich um ihren weiteren Verbleib Gedanken zu machen oder sich gar dafür verantwortlich zu fühlen. Das gilt für mich für Mischlingsvermehrer ebenso wie für Rassehundezüchter. Ein Wurf gehört nicht in die Welt gesetzt, ohne dass ich meine Welpen in geeignete Hände vermitteln kann. Vielleicht gibt es da auch mehr schwarze Schafe unter den Mischlingsvermehrern wie unter den Rassehundezüchtern und -vermehrern.
    Jedoch ist das ein Grund jede geplante Mischlingsvermehrung abzulehnen?

    Ich persönlich tue mich (mittlerweile) einfach schwer damit Mischlingswürfe als "suboptimal" zu bezeichnen, wollte ich doch selbst einen Welpen aus einem solchen Wurf ...