Beiträge von *Sascha*

    Insgesamt wurde versucht relativ wenig einzugreifen, damit die Welpen im Spiel miteinander selbst lernen können, wie sie erfolgreich miteinander spielen und umgehen. Ebenso sollen sie ja auch lernen, wie sie aus einer unangenehmen Situation selbstständig herausfinden.

    Bei uns wurde dann getrennt,
    wenn ein Welpe sich sichtlich nicht mehr wohl fühlte und sich nicht mehr selbst zu helfen wusste.
    wenn zwei Welpen spielten und ein dritter störend/stänkernd hinzu kam
    wenn ein Welpe versuchte, einen anderen Welpen "dauerzudominieren"
    wenn ein Welpe auf einen anderen versuchte aufzureiten

    Trennen hieß bei uns nicht ganz aus dem Spiel nehmen, sondern nur diese Situation abbrechen, den "stänkernden" Welpen also aus dieser Situation nehmen. Wie der Welpe dann mit seinem Frust umging, das war ganz unterschiedlich, der eine spielte sofort normal weiter, der andere versuchte an anderer Stelle wieder zu stänkern (was dann wieder unterbunden wurde), einige zogen sich in eine ruhigere Ecke zurück, andere suchten "Schutz" bei ihrem Frauchen/Herrchen, jeder Hund ganz individuell nach jeweiliger Situation und Persönlichkeit.

    1. Anwalt

    2. Geht mit und auch ohne Hund vermehrt "auf die Straße" und zeigt euch.
    Nette Gespräche mit anderen Menschen (in denen es NICHT um diese Beschuldigungen geht) und gezeigter positiver Umgang mit dem Hund und den Mitmenschen, das macht euren Ruf aus. Je mehr Menschen euch positiv kennnengelernt haben, je weniger wird diesen Flugblättern glauben geschenkt UND wer euch persönlich kennt, der wird auch eher zu eurer Verteidigung bereit sein und somit euren guten Ruf weiter verbreiten.


    Sachen gibts, die gibts gar nicht :kopfwand:
    Übrigens auch ein Grund, warum es gut ist, dass eine Privatperson/ein Verein nicht im Namen eines Tieres klagen kann ... Sondern dass immer noch unabhängige öffentliche Stellen dazwischenstehen ...

    Zitat

    weshalb sollte man grummeln.. wir sind doch keine hunde


    Ich finde grummeln durchaus okay, aber ich gehöre auch nicht zu denen, die es absolut ablehnen sich in der Sprache des Hundes (versuchsweise) auszudrücken.
    Den Unterschied z.B. zum Schnauzgriff sehe ich darin, dass das brummeln/knurren ja tatsächlich erstmal eine Warnung von mir an den Hund darstellt, während der Schnauzgriff bereits eine Sanktion ist. Wenn ich im falschen Moment warne, dann ist das eigentlich nicht wirklich schlimm, denn die Warnung dient ja nur dazu den Hund auf Abstand zu halten. Also meine Individualdistanz zu schützen.
    Wenn ich z.B. den Schnauzgriff anwende, dann sanktioniere ich damit direkt das momentane Verhalten meines Hundes.

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    Und weshalb sollte man einen hund wegschicken wenn er "einem auf die pelle rücken" möchte..


    z.B, wenn ich meiner Katze eine Wurmkur gebe, wenn der Hufschmied da ist und mein Hund nicht rumwuseln soll, wenn ich mit heißen Töpfen hantiere, eine Steckdose repariere, den Fußboden fege ... usw.

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    denn wenn ich nein sage bevor der hund etwas vorhat bestrafe ich ihn doch ? wenn er aber etwas entdeckt hat und dabei ist zu fressen- ist es ja sein recht dies zu tun ...mit nem "nein" würde ich ihn doch auch unfairer weise bestrafen?


    Du sagst nicht NEIN, bevor der Hund etwas vorhat, sondern immer in dem Moment wo er gerade beginnt "etwas vorzuhaben". Das NEIN dient immer dazu ein Verhalten abzubrechen.

    Zitat

    er nutzt das TT jetzt schon mal zum 'üben' und ende des sommers geht er nach bulgarien zurück. dort ist er förster und will xena mit in den wald nehmen.
    was er GENAU dort macht, konnte ich noch nicht so rausfinden...

    Ja, und was übt er denn damit?

    Ich hab auch ne Büffelhornpfeife, also so ne doppelte, eine Seite glatt, die andere Triller. Den Doppelpfiff auf der glatten Seite benutze ich tatsächlich als "Superpfiff", den Triller als "Platz/Down".

    Soweit ich weiß klingen diese Pfeifen alle ein wenig anders (Nuancen, aber für die Hunde reicht es)

    Aufgebaut hab ich den Pfiff zunächst über ein paar Wochen beim tägl. Fressen. Erst habe ich nur während des Fressens gepfiffen und dann mit dem Pfiff zum Fressen gerufen. Dabei immer wieder den Futterplatz gewechselt, erst nur im Haus, später auch vom Haus in den Garten.
    Nach ein paar Wochen bin ich dann umgestiegen auf Fleischwurst und hab den Pfiff dann während der Spaziergänge (zur Übung) benutzt.

    Ich hab allerdings nur einen Hund ...

    Ja, die Konditionierung nutzt sich mit der Zeit doch etwas ab, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht ... Man ist auch einfach immer wieder zu bedäppert und meint man muss jetzt aber unbedingt ... :kopfwand:
    Zum Glück lässt sich das Kommando zumindest in Ansätzen wieder aufladen ...
    Eine Variante ist ja sonst auch noch die Konditionierung über Geräusch und einen Fremdhelfer (Stichwort: Disc-Scheiben).

    Hm, ich hab jetzt mal nach Bomper gegoogelt ...

    Der wird also so konditioniert, dass ein weicher Gegenstand nach/auf den Hund geworfen wird und dieser Schreck dann mit einem Wort/Geräusch belegt wird?

    Hm, ich glaube, da gefällt mir der Aufbau über Frust irgendwie besser ... :???:
    Über Frust habe ich mein "nein" konditioniert, kein Geräusch (was aber ja auch möglich ist).