Beiträge von *Sascha*

    Zitat


    Weil das den Erfahrungswerten nach in der Regel nicht ausreicht. Sicher kann der Hund am Geschirr dann auch nicht mehr die Fährte machen, aber man will ja gerade vermeiden, dass er verknüpft, dass die Reaktionskette durch die Leine unterbrochen wird (was der Fall wäre, wenn er bspwe in die Leine rennt). Es muss also vorher etwas geschehen, BEVOR er zur Fährte ansetzt und es muss unangenehm genug sein, um zum Hund vorzudringen, braucht dabei aber eben nicht schmerzhaft zu sein.

    Du setzt den Stachler also als unbekannten unangenehmen Reiz ein, der den Hund "erschrecken" soll. (?)
    Wie genau sieht so eine Einwirkung aus? (Ich will jetzt keine Arbeitserklärung, sondern wirklich nur die Art der Einwirkung ;) )

    Zitat

    Also, es geht darum, dass der Hund einen Strafimpuls kennen muss, der ihm auch dann noch im Bewusstsein ist, wenn er aufgrund erhöhter Eustress-Produktion nicht mehr für positive Anreize empfänglich ist.

    Zitat

    Wichtig sind zwei Dinge, einmal, die Anwendung darf nicht häufig sein, nach Möglichkeit so kurz wie möglich, da der Hund sie sonst mit dem Menschen verknüpft, zum anderen, die Anwendung soll nicht wehtun, nur die Reizkette Spurauslöser->Endorphinfluss unterbrechen oder verlangsamen.

    Du sagst, der Stachler soll nicht weh tun, aber er soll strafen.
    Dann wiederum sagst du, er soll die Reizkette unterbrechen.

    Wenn diese Einwirkung nicht schmerzhaft sein muss und die Reizkette nur unterbrechen soll ... warum dann ein Stachler und nicht z.B. ein normales Halsband oder Geschirr?

    P.S. Ich denke wir sind in diesem Thema richtig, im anderen geht es ja eher um grundlegenderes.

    Wachstumskurven sind statistisch ausgewerte Wachstumsverläufe, meist werden sie in Abhängigkeit von Größe (Gewicht) oder Rasse erstellt.

    Du nimmst z.B. 100 Schäferhunde und ihre individuellen Wachstumsverläufe, die wertest du aus und erstellst daraus eine allgemeine Kurve, die den durchschnittlichen Wachstumsverlauf eines Schäferhundes mit z.B. 35kg Endgewicht darstellt.

    Zitat

    Naja!

    Man kann die sache auch immer von zwei Seiten betrachten!!

    Durch ein Verbot, wie z.b. Tele wird das allen verboten.
    Gut gemeint schlecht gemacht.

    Es wird auch Diensthundeführern Verboten und da geht es um Menschenleben!!!

    Du meinst also, dass ein Stachelhalsband für mancher Art Ausbildung notwendig ist?
    Wozu braucht ein Diensthundeführer ein Stachelhalsband?

    Zitat

    bei menschen tiere und doktoren haben die den tag gesagt es gibt eine regel:

    grosse hunde nehmen pro woche ca. 1 kilo zu
    mittlere hunde ca. 500- 700 gramm
    und kleine rassen eben nur ganz wenig

    ist vll interessant für die leute die nicht wissen was in ihrem hundi drin steckt um zu schätzen wie gross er wird.

    und für welche Monate gilt diese Regel?

    wildwolf
    Ich rede vom Reiten auf Kandare und dem liegen physikalische und anatomische Gegebenheiten zu grunde. Du wirst mit einer beidhändig geführten Kandare nicht (sinnvoll) anders einwirken können wie mit einer einhändig geführten, im Gegenteil birgt eine beidhändige Führung der Kandare die Gefahr des Verkanten. Daher Kandare einhändig, (Unterleg)Trense beidhändig ...
    Aber Bellni hat recht, wir kommen hier total vom Thema ab .... :D


    Zurück zum Stachelhalsband ...
    Dazu stellen sich mir hier zunächst zwei Fragen
    1. Warum wirkt man überhaupt zur Korrektur/Ausbildung auf den Hals des Hundes ein?
    2. Wie stellt man die Sensibilisierung auf einen Reiz durch eine schmerzhaftere Ausführung dieses Reizes her? Ist es dann nicht so, dass in der Folge zwar sensibler auf den Reiz reagiert wird, dies sich aber in der Furcht vor der schmerzhafteren Ausführung dieses Reizes begründet.

    wildwolf
    Welchen Sinn macht es eine Kandare beidhändig zu führen?

    @Murmelof
    Haben sie das geändert? In früheren LPOs war es durchaus erlaubt die Kandarenzügel in einer Hand zu führen ...

    ironbabe
    Ich unterscheide in der Hinsicht, dass es in der Reiterei einen gewaltfreien Einsatz von Kandare, Trense und Sporen gibt und jedes dieser Hilfsmittel einen bestimmten Zweck erfüllt, der niemals nur die schmerzhaftere Variante eines anderen Hilfsmittels ist. Und DIESER Einsatz ist der erstrebte.
    Das auch in der Reiterei diese Hilfsmittel meist falsch und häufig brutal eingesetzt werden, das wiederum bestreite ich nicht und verurteile das ebenso.

    Was aber verfeinere ich denn mit einem Stachel? Ich wüsste nicht, dass man gezielt bestimmte Punkte am Hals des Hundes ansprechen muss um ihn auszubilden, zudem wäre dies mit einem Stachel gar nicht möglich. Ein Stachel lässt sich nicht feiner einsetzen, er wirkt ebenso wie jedes andere Halsband ... nur schmerzhafter.