Sofort, das sind doch noch 2 Monate bis da hin. Warum soll sie es nicht in dieser Zeit schon besser haben ...
Die zwei Wochen zurück sind dann das kleinere Übel.
Muss sie denn überhaupt zurück? Ich meine, wenn der Vorbesitzer sich eh nicht kümmert, dann wäre es vielleicht besser ihr eine andere Urlaubsbetreuung zu suchen (auch wenn die ihr noch nicht so bekannt ist dann).
Beiträge von *Sascha*
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Carma, was ist denn aus deinen guten Vorsätzen geworden !!! ?
Persönliches Gespräch, Vorkontrolle ... sonst gibt es keinen Welpen. Punkt.
Du kannst doch nicht am Telefon einen Welpen verkaufen! -
Zitat
Ob das aber dann einen Sinn ergibt wenn der Hund so unter Stress steht eine Übungseinheit einzuwerfen, dazu noch mit dem Erzeuger des Stresses.
Natürlich nicht! Aber mit genügend Zeit, Einfühlungsvermögen und dem richtigen Timing lässt sich eine solche Situation tatsächlich auch mit weniger Stress bewältigen. Z.B. auch indem man in einem Abstand, wo der Hund nicht oder nur leicht reagiert ein zwangloses Gespräch anfängt. Das beruhigt Halter und somit auch Hund.ZitatSoll das heißen unsere Altteile aus dem Tierheim oder wo immer woher, finden die Welt nicht toll?
Ja nicht vorbehaltlos, aber lass es mich erklären. Ich habe ja auch vorgeprägte Tiere ... Es ist einfach ein Unterschied, ob ein Tier bereits erfahren hat wie schlecht die Welt ist und wie brutal der Mensch sein kann. Ein Tier was dies noch nicht in diesem Maße erfahren musste geht einfach ganz anders auf seine Umwelt zu, es ist offener, seine natürliche Neugierde wird durch nichts gebremst, denn es kennt nichts schlechtes und weiß daher nicht, dass es dieses überhaupt gibt. Ein solches Tier empfängt dich einfach ganz anders, es lässt dich vorbehaltlos eintreten (verstehst du was ich meine?).ZitatAllerdings hört sich das Wort "Helfersyndrom" sich bei Dir eher nach einem "Bezahl mich Syndrom" an wenn Du von den Problempferden anderer sprichst.
Schön wär's ... Nee, ich bin tatsächlich so bescheuert und mache das immer wieder nur wegen der Tiere .... (Deswegen auch "Helfersyndrom" und ja, den negativen Touch dieses Wortes denk dir dabei einfach mal weg ... wenn dann war es dazu gedacht, mich selbst auf den Arm zu nehmen
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Bruno und Heike
ZitatSo wie ich es verstanden habe, herrscht in dem Bereich in dem die Hunde aufeinander trafen LEINENPFLICHT. Diese gilt m.E. für alle Hunde ab einer bestimmten Schulter-Höhe (örtlich unterschiedlich).
Bei uns gibt es zum Glück keine Leinenpflicht innerorts und in einer solchen Situation wäre es mir auch ziemlich wurscht, da geht die Sicherheit meines Hundes vor.ZitatIch hab mir den Eingangsthread noch mal genau durchgelesen ... sie hat drum gebeten, dass die entgegenkommende Hundehalterin doch bitte in die Einfahrt geht ... soll sie noch einen Hofknicks machen ?
Ich hab doch geschrieben, das ich diese Hundehalterin auch als ziemlich unhöflich und rücksichtslos empfinde. Meine Anmerkung war rein allgemeiner Natur. Ich kann erst dann erwarten, dass jemand auf meine Probleme Rücksicht nimmt, wenn ich selbst keine Möglichkeit mehr habe dieses Problem zu umgehen. In diesem Fall war die andere Hundehalterin sicherlich in der Pflicht Rücksicht zu nehmen.
ZitatWenn dies Begegnung in einer geschlossenen Ortschaft mit Leinenpflicht stattfindet haben die anderen HH aber völlig recht.
Ich finde es eigentlich ziemlich schade, dass einige Hundehalter immer wieder auf dieser Leinenpflicht herumreiten. Warum? Wenn mein Hund unter meiner Kontrolle ist, niemanden behindert, niemanden gefährdet ... Was frage ich dich hätte es Fokkosfrauchen gebracht, wäre der Hund der anderen Hundehalterin an der Leine gewesen? Die Situation hätte sich exakt genauso dargestellt.
(Es ist auch nicht erlaubt Hunde, auf die man nicht in jeder Situation ausreichend einwirken kann, in der Öffentllichkeit zu führen. Ich komme aber nicht auf die Idee, Menschen wie Fokkosfrauchen, die sich die größte Mühe geben, anzuzeigen oder anzumeckern, NEIN, ich nehme Rücksicht auf sie!)ZitatDAS WÄRE eine tolle Reaktion der entgegenkommenden Hundehalterin gewesen ... die Situation vll. 50 m weiter, wo es breiter ist, noch einmal durchspielen und üben ... und noch einmal !!!
So bin ich eben ...
EDIT
Fokkosfrauchen
Zitat2. Ich weiss nicht , ob sie ihren Hund so unter Kontrolle hat , das er absolutes Gehorsam hat . Wir waren direkt nebeneinander , wenn ich Fokko hätte nicht mehr halten können , was ich natürlich nie hoffe , dann wäre es absolut eskaliert . Dann wäre es sicher zu einer Beisserei gekommen .
Das wirst du nie wissen, ob jemand anderes seinen Hund unter Kontrolle hat. Du wirst dich immer darauf verlassen müssen, dass dein Gegenüber seinen Hund richtig einschätzt Im Zweifel musst du selbst vorsorgen. Du sagst doch selber, dass du nicht wusstest, ob du deinen Hund halten wirst können und genau aus dem Grund hätte ich meinen Hund auch nicht angeleint. Damit mein Hund im Falle des Falles die Möglichkeit hat deinem zu entkommen.ZitatHört sich vielleicht etwas blöd an , aber Hunde ohne Leine ausserhalb einer Hundewiese oder natürlich privat ist in unserer gegend ein absolutes Nein ......
Dann habe ich das also richtig verstanden!
Warum, wenn ich fragen darf? -
Hallo Herbert,
naja, um einen Hund zuzuordnen reicht es mir eigentlich, wenn jemand seinen Hund heranruft, bzw. erkennbar auf ihn einwirkt. Ich habe ja auch mit keinem Wort geschrieben, dass jemand seinen Hund einfach so herumlaufen lassen soll/darf. Auch in diesem Fall war die Zuordnung ja eher nicht das Problem.
Ich verstehe jetzt aber was du mit der "Präsenz der Leine" meinst. Die Regel ist es ja auch eigentlich nicht, dass man ohne Leine unterwegs ist.
Aber z.B. vorhin habe ich auch mal wieder eine Runde um den Pudding ohne Leine gedreht ... Ich wollte eigentlich nur kurz runter zu den Pferden (dann habe ich übrigens auch fast nie eine Leine dabei, obwohl unser Grundstück nicht eingezäunt ist), unten trafen wir aber eine Freundin von Sascha und haben uns so spontan dem Spaziergang angeschlossen.ZitatDa sehe ich mich aber immer gleichberechtigt in der Verantwortung, wie sagte man früher, kostet keinen Pfennig.
Nein, ich finde schon, dass zunächst mal jeder selbst für sein Tier verantwortlich ist, insbesondere auf öffentlichen Wegen. Natürlich entbindet das niemanden von der gegenseitigen Rücksichtsnahme und natürlich ist es überhaupt nicht akzeptabel eine Eskalation billigend in Kauf zu nehmen oder sie sogar zu provozieren. DAS habe ich aber auch schon in meinem letzten Post geschrieben.ZitatWenn Du sie bereits incl. der Gründe dafür kennst, kann das schon nervig sein. Aber ein freundliches Gespräch kann dem unter Umständen auch abhelfen.
Hast du schon mal versucht mit einem Hundehalter, der völlig gestresst und überfordert versucht seinen Hund an dir vorbeizubekommen, ein freundliches Gespräch anzufangen?
Auch erübrigt sich dieses Gespräch genau in dem Moment, wo klar ist, dass mein Hund ruhig an meiner Seite wartet ... Nette Gespräche führe ich dann mit den Menschen, die tatsächlich diese Hundebegegnung für eine weitere Übungseinheit nutzen.ZitatDas hat er ja nicht immer betont, sondern nur 2 mal, einmal die Bemerkung nur auf dem Hundeplatz und einmal die Zusatzbemerkung auch zukünftig dann.
Naja, ob Fokkosfrauchen dies nun betont hat. Ich fand eine solche Bemerkung in rot und unter Berücksichtigung der anderen Posts schon etwas ... naja. Aber ich habe ja auch schon eingeräumt, dass ich auf solche Bemerkungen etwas allergisch reagiere. Kann also gut sein, dass ich der Threadstellerin damit unrecht tue. Geäußert hat sie sich ja auf meine Frage noch nicht ...
Zitat... spielen wir ein Beispiel, Du wohnst hier in meiner Gegend, es herrscht Leinenpflicht und Dein Hund stürmt auf Bellini zu.
Das würde so sicher nicht passieren, da mein Hund NICHT auf andere Hunde zustürmen darf. Würde ich davon ausgehen, dass ich ihn in der Situation nicht kontrollieren kann, dann wäre er an der Leine ...
ZitatIch würde zweimal Rücksicht nehmen und beim dritten Mal würdest Du beim Ordnungsamt zahlen. Nimmst Du dagegen Deinen Hund auf die abgewandte Seite und gehst vorbei, oder bleibst ruhig stehen, wunderschön, das bezeichne ich dann als Rücksichtnahme.
Scheint so, als wären wir doch eigentlich einer Meinung. Ich würde keinen Deut anders reagieren!ZitatIch meine gelesen zu haben dass Du einen Welpen hast, korrigier mich wenn’s nicht stimmt. Aber weißt Du, wenn Du einen 6 Jahre alten, mit Problemen voll gestopften Hund aus dem Tierheim holen würdest, da musst Du verflixt viel Zeit und Geduld in Erziehung investieren. Du kämpfst mit Vermächtnissen und Prägungen aus der Jugendzeit, so hoch wie die Alpen.
Genau weil ich das weiß, habe ich mich für einen Welpen entschieden (der mittlerweile auch schon 1 Jahr alt ist
)
Ich wollte einen Hund, der die Welt toll findet ... (Egoismus, jaja ...
)
... mir reichen mittlerweile die Problempferde anderer, an denen ich mein "Helfersyndrom" ausleben kann
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Bellini, meinst du wirklich, dass es für meinen Gegenüber einen Unterschied macht, wenn ich zwar eine Leine dabei habe, sie aber nicht benutze.
Also die Leine in meiner Hand gibt meinem Gegenüber Sicherheit?Ich kann dir sagen, wie ich in solchen Situationen reagiere, wenn mir jemand entgegen kommt, der seinen Hund scheinbar nicht so gut unter Kontrolle hat.
Ich würde meinen Hund definitiv NICHT anleinen, denn was passiert, wenn sich dieser Hund doch losreißt? Ich würde allerdings auch nicht in dieser Situation den anderen Hund provozieren, sondern meinen Hund zur Seite nehmen und ins Platz legen, bzw. ihn zügig bei Fuß vorbeiführen oder sogar umkehren.In erster Linie sehe ich aber den Hundeführer des problematischen Hundes in der Verantwortung eine Eskalation zu verhindern. Das heißt, entweder er weicht selber aus, dreht um oder bittet mich freundlich ein wenig zur Seite zu treten um ihn passieren zu lassen.
Was mich aber immer wieder nervt sind Hundehalter, die bereits von Weitem rufen, dass ich meinen Hund gefälligst anzuleinen oder zur Seite zu nehmen habe, weil sie mit ihrem Hund nicht klar kommen.
Wie gesagt, ich bin gerne bereit auf die Probleme meiner Mitmenschen einzugehen und ich bin die erste, die sich bereit erklärt zu Übungszwecken zur Verfügung zu stehen, aber ich reagiere mittlerweile ein wenig allergisch darauf, wenn man Rücksichtsnahme an einer vorhandenen oder eben nicht vorhandenen Leine festmacht.... und da kann ich einfach nicht drüberweglesen, dass der Threadsteller hier immer wieder betont, dass er seinen Hund ausschließlich nur auf dem Hundeplatz freilaufen lässt/bzw. es auch nie anders handhaben wird. Wenn er das nur auf seinen Hund bezieht kann mir das auch völlig egal sein, sobald er aber meint, dass dies aufgrund einer gegenseitigen Rücksichtsnahme erforderlich ist, dann stört mich diese Bemerkung tatsächlich.
Tatsache ist, diese Frau hatte ihren Hund bestens unter Kontrolle, sie war einfach nur unhöflich und rücksichtslos und hat so sich und ihren Hund nur unnötig in Gefahr gebracht und zudem noch die Bemühungen von Fokkosfrauchen ihren Hund zu kontrollieren torpediert.
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Souma, genau das habe ich auch schon gedacht, nur, es kann ja niemand nachweisen, dass die Ohren geklebt wurden ...
Dass ein Zuchthund den Rassestandard erfüllen soll hat ja primär nichts mit dem tatsächlichen Aussehen des Hundes zu tun, vielmehr geht es doch darum, dass er den Rassestandard und sein Aussehen an seine Nachkommen weitergeben soll.
In dem Sinne empfinde ich das Kleben bei Zuchthunden schon fast als Betrug.So ist das eben, wenn man sich für ein Tier entscheidet, dann muss man eben auch damit leben, dass es ein Tier ist, ein Individuum und damit nicht immer ein Ebenbild des Ideal.
Und ja, auch wenn man Züchten möchte, auch dann muss man damit leben können, wenn der auserkorene Zuchthund trotz größter Bemühungen dann doch nicht dem Standard entspricht und damit nicht zuchttauglich ist. Wo bleibt denn der Sinn einer Zucht, wenn nicht taugliche Hunde einfach tauglich gemacht werden? -
Klar Frank im Prinzip hast du Recht (wobei ich zugeben muss, dass ich mich auch ab und an mal ohne Leine mit meinem Hund bewege).
Aber in dieser speziellen Situation spielte es überhaupt keine Rolle, ob die Frau ihren Hund an der Leine hatte bzw. eine Leine überhaupt dabei hatte.
Trotzdem wird das hier immer wieder betont. Warum?
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Okay, die Frau war unhöflich und ein bißchen mehr Rücksichtsnahme hätte ihr auch gut gestanden,
ABER welche Rolle spielt es, ob sie eine Leine dabei hatte oder nicht?

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Naja Jantje, mit der Begründung frage ich dich, warum lässt du ihn dann überhaupt von der Leine, wenn er doch immer neben dir läuft

Nein ernsthaft, der taut schon noch auf und dann wird er dir auch nicht mehr nur am Bein kleben.
Entscheident ist, dein Hund ist dir schon 1-2 mal weggelaufen und genau das ist schon 1-2 mal zu viel. Nimm ihn lieber jetzt ein paar Monate an die Schleppleine (bis er wirklich angekommen ist und in jeder Situation sicher abrufbar ist), denn wenn du es erst tust, wenn er noch häufiger Erfolg hatte, so verlängert sich die Zeit an der Schleppe um ein vielfaches.Naja, und was ist so schlimm an der Schleppe? Sie gibt dir Sicherheit und sie gibt dir die Möglichkeit Kommandos in jedem Fall durchzusetzen. Wenn sie dann doch nur schmückendes Beiwerk ist, umso besser. Aber wie Corinna schon bemerkte, warte mal noch ein paar Wochen ab, wahrscheinlich wirst du dann die andere Seite deines Benjis kennenlernen ....
ZitatKann ich dieses Grundgehorsam nicht auch ohne Schleppleine mit ihm üben? Also mit der 2m-Leine?
Könntest du, aber warum solltest du dich so eines effektiven Hilfsmittels berauben? Die Schleppleine tut keinem weh, aber sie verhindert, dass deine Freilaufübungen schief gehen. Mit der 2m Leine kannst du den Freilauf nicht üben, weil deine Kommandos eben auch unter Ablenkung auf Distanz funktionieren müssen.