Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    OK, es war die erste wirkliche Welpenstunde und er kannte die Hunde nicht.


    Genau so ist es! Warte mal die nächste Stunde ab, da sieht dann alles schon ganz anders aus.
    Und in der Woche hat er doch sicherlich auch die Möglichkeit mit ausgewählten Hunden Kontakt zu pflegen?
    Was hat denn die Hundetrainerin gesagt, wie ihr reagieren sollt, wenn er sich ängstigt? Ich würde seine Ängstlichkeit ignorieren, ihm aber durch eine klares selbstsicheres Auftreten meinerseits vermitteln, dass er sich nicht fürchten muss. Ebenso ihm die Möglichkeit geben jederzeit bei mir Schutz zu suchen.

    Mein Hund läuft bei uns im Ort (Dorf) meist ohne Leine, in Feld, Wald und Flur beinahe ausschließlich an der (Schlepp-)leine. :???:

    Leinenpflicht gibt es bei uns im Wald und im Naturschutz- und teilweise im Landschaftsschutzgebiet.

    Ich führe meinen Hund (Schäferhundmix) so, dass er niemanden belästigt, niemanden gefährdet, dabei aber selbst größtmöglichste Freiheit bekommt. Das tue ich wahlweise und je nach Situation mit oder ohne Leine.

    Dabei halte ich mich, das gebe ich zu, nicht immer an den Leinenzwang, jedoch immer an die Netikette.

    In der Innenstadt hat mein Hund neben meinem Bein zu laufen, in Wald und Feld die Wege nicht zu verlassen, in der Nähe anderer Menschen (egal ob im Ort oder außerhalb) hat er sich in einem nahen Umkreis aufzuhalten und wird bei Begegnung herangerufen. Fremde Grundstücke, Felder und Weiden hat er nicht zu betreten, Zäune und anderem Eigentum nicht zu bepinkeln, sein großes Geschäft darf er nur an unbetretenen dich bewachsenen Wegrändern oder im Gebüsch verrichten.

    Ich glaube, ich nehme Rcksicht, ich nehme sogar sehr viel Rücksicht. Allein die Leine macht keinen rücksichtsvollen Hundehalter aus und auch nicht das Halten an Leinenzwänge.

    Natürlich gibt es auch zu dünne Hunde. Nährstoffmangel, ungenügende Mineralisierung der Knochen ... einen Hund gerade im Wachstum zu dünn zu halten ist ebenso gefährlich wie ihn zu rund zu füttern.

    Es ist eine Gratwanderung und online, ohne den Hund zu sehen, lässt sich da natürlich auch keine Aussage treffen. Um den Ernährungszustand eines Hundes zu beurteilen muss man ihn anfassen, alles andere wird nichts. :/

    Aber wenn die Knochen so deutlich herausstehen, dann würde ich schon sagen, sie ist zu dünn.

    Rippen und Hüfthöcker sollten gut tastbar sein, aber nicht herausstehen. Bei einem kurzhaarigen Hund darf man auch gerne die letzten 1-2 Rippen sehen.
    Schaust du von oben auf deinen Hund, dann sollte die Taille gut zu erkennen sein.

    Vielleicht hat er auch einfach nicht genug Anreiz?
    Bei Sascha sah es mit den normalen Leckerlies ähnlich aus. Seit ich mit Wurststückchen clicker, überschlägt er sich vor Begeisterung und hat richtig Spaß an der Sache bekommen.

    EDIT
    Wie sieht es denn aus sonst, hat er viel Erfolg, also gibt es häufig einen Click? Oder könnte es vielleicht auch sein, dass du (wenn Emma so schnell ist) auch von Janosch zu große Schritte erwartest?

    Manchmal ist es vielleicht auch einfach besser bestimmte Begriffe/Zeichen nicht mehr zu verwenden. Viele Begriffe haben ihre ursprüngliche Bedeutung verloren und werden in der Gegenwart für etwas anderes verwendet und neu (falsch) gebraucht. Bestimmte andere Dinge werden mit diesem Begriff nun neu asoziiert, was der Begriff ursprünglich bedeutete hat allenfalls am Rande noch eine Bedeutung.

    Heute versteht man unter einem Kampfhund einen per Definition "gefährlichen Hund". Mit der ursprünglichen Bedeutung des Wortes hat die heutige Bedeutung kaum noch etwas zu tun. Mit dem Wort Kampfhund werden nicht Hunderassen bezeichnet, die auf Rassen zurückgehen, die für den Hundekampf verwendet wurden, sondern relativ willkürlich verschiedenste Rassen, die heute als gefährlich gelten.

    Ich selbst benutze weder die Bezeichnung "Kampfhund" noch die Bezeichnung "sogenannter Kampfhund", denn beide Bezeichnungen sind falsch, wenn ich sie dafür nutze, die als gefährlich bezeichneten Rassen in den verschiedenen Hundeverordnungen zu bezeichnen. Dafür nutze ich ausschließlich den Begriff "Listenhund", denn nichts anderes sind sie in diesem Zusammenhang - Hunderassen, die auf einer Liste stehen.

    Den Begriff im ursprünglichen Sinne verwende ich nicht, weil er unter Umständen falsch verstanden wird. Gegenwärtig wird mit dem Begriff "Kampfhund" etwas anderes asoziiert als ich damit ausdrücken möchte.

    Ich glaube, die meisten trauen sich nicht mir Tipps zu geben .... :lachtot:

    Den einzigen Tipp an den ich mich jetzt erinnern kann, der war, ich solle mich mal ordentlich durchsetzen, der müsste mal ordentlich den Hintern versohlt bekommen :schockiert: :hilfe:

    Naja, doofe Kommentare von wegen Schleppe und "Musst du immer so gehorchen" gibt es natürlich, aber nö, die stören mich echt nicht. :D

    Klar, insgesamt ist es natürlich einfach ne blöde Situation. Besonders wenn man weiß bzw. merkt, der andere Hund ist nicht ganz ohne.

    Im Prinzip hast du nur zwei Möglichkeiten, entweder du vertreibst/sicherst den anderen Hund oder du machst deinen von der Leine los.

    Ist es nicht so weit, dann kannst du natürlich versuchen deinen schnell "in Sicherheit" zu bringen, aber in dieser Zeit bist du erst recht mitten im Getümmel zwischen den Hunden und deiner kann sich an der Leine weder richtig wehren, noch fliehen, noch sich ordentlich ausdrücken. Du kannst allerdings versuchen den Hund z.B. mit der Entleerung deiner Leckerlietüte abzulenken, um dann unbemerkt zum Auto zu kommen.

    Vertreiben des anderem Hundes ist keine gute Idee, jedenfalls nicht mehr, wenn er schon so nah ist, denn das kann schnell nach hinten los gehen, der Hund fühlt sich bedroht und greift unter Umständen an.
    Man könnte allerdings versuchen ihn bereits zu vertreiben, wenn er noch auf Distanz ist. Indem du z.B. irgendwas laut klimperndes in seine Richtung wirfst.

    Bleibt also eigentlich nur das Anleinen des anderen Hundes, will man den eigenen Hund nicht "seinem Schicksal überlassen".