Beiträge von *Sascha*

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    Mir ist es auch schon passiert, dass ich meine Hündin, die nach ein paar Tagen nicht arbeiten auch höchst unausgelastet war, am Flugplatz dabei hatte, kurz mit einem anderen Flugschüler gesprochen habe und in der Zeit hoppelte mal wieder ein todesmutiger Hase über die Bahn . Sie stand kurz vor und ging dann hinterher - an diesem Tag war sie aus verschiedensten Gründen eben 2 meter hinter dem Hasen nicht mehr sofort abrufbar, sondern brauchte einige Sekunden. Als der Hase vor dem Steinbruch stoppte, hatte er ziemliches Glück das bei ihr in der Situation die Triebe ausfielen und sie auch anhielt und wartete das der doofe Hase nun endlich weiter läuft


    Jepp, genau so eine Situation meine ich und in eine solche Situation kannst du eben mit dem bestausgebildesten Hund kommen. Da kann der Hund schneller aus dem Sichtfeld sein als man gucken kann und sitzt dann der falsche Jäger an ...
    Dann nützt es dir rein gar nichts mehr, dass dein Hund sonst immer abrufbar war, dass du deine Lehren aus der Unachtsamkeit gezogen hättest ... der Hund wäre tot gewesen und du hättest dem Jäger nichts gekonnt.

    Aber natürlich gibt es auch die andere Seite ...

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    Allerdings kenne ich eben auch viele andere Hundebesitzer die regelmäßig daneben stehen wenn ihre Hunde wirklich minutenlang Wild hetzen und nichts dagegen unternehmen.


    ... die dann noch da stehen und sich freuen, dass der Hund Auslauf hat :irre: Aufklärung tut da dringend Not, denn häufig ist es nicht mal böse Absicht, sondern nur: "Der bekommt den eh nicht und will bloß spielen". Ich kann es wirklich verstehen, dass Jäger bei solchen Menschen aus der Haut fahren, aber erreichen tun sie damit nichts. Es wird nur abgeblockt und über die "dummen Jäger" geschimpft.
    Leider bestätigen aber zu viele Jäger genau dieses Bild des "schießwütigen, ständig stänkernden Jägers" und ja, ich habe da einschlägige Erfahrungen, denn ich wage es nicht nur einen Hund zu halten, sondern reite auch noch regelmäßig durch Feld und Wald. Unliebsame Konfrontationen hatte ich in dieser Zeit zu Hauf, obwohl ich von mir wirklich behaupten würde mich rücksichtsvoll zu verhalten (Was mich natürlich nicht davor bewahrt doch das eine oder andere Mal "Scheiße gebaut" zu haben :ops: )

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    Sascha


    Die da wäre? der Jäger stellt sich mit Clicker in den Wald und jedes mal wenn er den Hund sieht und er jagt nicht clickt er? :irre:


    Genau! :lachtot:

    Nee, natürlich nicht! Aber normalerweise kennt man die Hunde, die im Revier für Unruhe sorgen und könnte die Halter gezielt ansprechen, jedenfalls, wenn der Halter MIT dem Hund spazieren geht. Geht der Hund alleine, dann ist es meist ein Hund aus der Nachbarschaft.
    Wahrscheinlich aber heute häufig dann ein Problem, da Reviere ja sehr weitläufig vergeben werden und der Jäger nicht mehr unbedingt auch Anwohner ist.

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    Wenn du weist das er er jagen würde, dann unterbindet das Anleinen das ganz einfach. Um Schaden anzurichten reichen auch bereits 30 Sekunden. Lossprinten, kurz packen, wieder kommen. Aus eigener Erfahrung (schon gesehn) dauert das keine 20sec.


    Mein Hund ist außerorts immer an der Schleppleine, weil ich weiß, dass er noch nicht sicher abrufbar ist am Wild. DAS ist für mich überhaupt keine Frage! Aber da ein Hund nun mal ein Tier ist, glaube ich kaum, dass es ausgerechnet beim Abruf vom Wild ein 100% gibt! Du?
    So, und nach unserem Recht kann ein einziger Fehltritt, eine einzige Unachtsamkeit des Hundehalters zu einem Abschuss des Hundes führen, der rechtlich absolut gedeckt ist. DAS finde ich falsch.
    Sicher kann ich es verstehen und kann es zum Schutz des Wildes auch Befürworten, wenn ein wiederholt auffälliger Hund in der Hetze geschossen wird, weil sein Besitzer absolut beratungsresistent ist. Nur, diese Entscheidung liegt ganz allein in der Hand des Jägers und für viele sind Spaziergänger und Hunde eh ein rotes Tuch.

    Ganz ehrlich, ich finde diese Regel, dass ein Jäger Hunde und Katzen abschießen darf, wenn sie hetzen/wildern nicht mehr wirklich zeitgemäß.

    Es gibt andere Möglichkeiten einen Wiederholungstäter aus dem Verkehr zu ziehen.

    Aber theoretisch ist ein Jäger berechtigt einen Hund abzuschießen, der plötzlich und einmalig, warum auch immer, ein Wild hetzt.
    Es hebe die Hand, wer dies bei seinem Hund zu 100% ausschließen kann, dass dies doch mal passiert!
    Sicher, wenn ich einen wildernden Hund habe oder einen Hund, der sich noch nicht sicher abrufen lässt, dann muss ich, bin ich verpflichtet dazu, ihn, solange dies so ist, an der Leine zu halten. (Mir ist letztens die Schleppleine gerissen ...)
    Aber ein Hund wird nie zu 100% einschätzbar sein, beim besterzogensten Hund kann es doch vorkommen, dass die Situation doch einmal so ist, dass der Hund weg ist.

    Und ganz gleich wo, Jagdrevier ist zumindest ländlich überall außerhalb geschlossener Ortschaften, läuft mein Hund dann Gefahr abgeschossen zu werden, auch wenn es nur 20 oder 30 Sek. sind und er dann zurück kommt.
    Ganz ehrlich, ich habe einen riesigen Schiss vor einer solchen Situation und DAS kann es ja nun auch nicht sein!

    Ich denke, das wird mit Sicherheit noch besser, wenn er häufiger unter Hunde kommt.
    Mit 16 Wochen ist er ja aus dem Welpenalter auch schon fast raus, da wird es jetzt langsam wirklich höchste Eisenbahn mit der Sozialisierung unter Hunden. Hat er denn bisher überhaupt keinen (freien) Kontakt zu anderen Hunden gehabt?

    Noch zum Streicheln: Nein, wirklich gar nicht einmischen, auch nicht den anderen Hund streicheln! Er muss da alleine durch. Einmischen sollte man sich wirklich nur, wenn ein Hund so bedrängt wird, dass er sich nicht mehr selbst zu helfen weiß, dann wird aber einfach kommentarlos getrennt. Und um solche Situationen zu erkennen und um dann ein entsprechendes Eingreifen einzuleiten ist normalerweise dann auch in der Welpenstunde die Trainerin da.

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    Der editierte Beitrag erscheint als "neuer", allerdings für Dich nicht sichtbar, für die anderen Foris schon :D


    Echt? Ich dachte immer nur bei den Club-Mitgliedern werden editierte unter den neuen Beiträgen angezeigt, bei allen anderen nicht. :???:

    Björn
    Bin schon ganz gespannt dann auf deine Erfahrungsberichte!

    Leider gibt es doch einige Tierschutzvereine und Tierheime, die sich nicht besonders darum kümmern in welche Hände sie vermitteln, Hauptsache der Hund ist vermittelt. :irre:
    Andererseits gibt es auch viele, wo man schon meint, die wollen gar nicht vermitteln, so perfekt muss der Interessent sein. :kopfwand:

    Insgesamt fände ich es Schade, wenn generell nicht an ältere Menschen vermittelt werden würde, denn gerade die älteren Hunde passen doch wunderbar auch zu den älteren, nicht mehr ganz so aktiven Menschen und gerade diese Hunde haben sonst kaum eine Vermittlungschance.

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    Nun, das Problem ist, dass er angeleint schon mal gerne den "Dicken" markiert mit kläffen. Nicht immer und auch nicht bei allen Hunden. Es begegnen uns beim Spazierengehen immer mal wieder Hunde, aber spielen tut er nie mit ihnen. Die meisten drehen eh kurzfristig wieder ab, weil er wohl für die uninteressant ist.


    Wie alt is euer Kleiner denn?
    Ihr solltet dieses Verhalten auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, sondern umgehend beginnen daran zu arbeiten. Wenn sich so ein Verhalten erstmal manifestiert hat wird es umso schwerer.
    Fragt auf jeden Fall mal bei euch in der Hundeschule, wie ihr dem sinnvoll begegnen solltet, da die euren Hund besser kennen können sie euch auch besser Tipps geben. Ansonsten kann ich dir dazu noch einen Thread von Staffy empfehlen: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ighlight=staffy

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    Sollte ich vielleicht versuchen das mehr zu forcieren. Ich hatte schon mal überlegt regelmäßig bei einer Bekannten vorbeizugehen, die zwei erwachsene Hunde hat. Vielleicht hilft das weiter.


    Regelmäßiger Kontakt zu gut sozialisierten Hunden ist immer gut und wichtig!

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    Und genau das sollten wir nicht tun, er sollte das alleine bewältigen. Ich habe ihn dann trotzdem einmal gelockt, er ist auch sofort gekommen. Dann kam ein Golden Retriever Welpe und forderte ihn auf, sofort wieder gekläffe von unserem. Ich habe dann den GR gestreichelt, was aber nichts gebracht hat. Der GR kläffte dann noch ein paarmal zum Spiel auffordernd, ging dann, als nichts passierte, dann aber seiner Wege.

    Ist es denn wirklich sinnvoll ihm immer sofort Schutz zu bieten? OK, als vertrauensbildende/verstärkende Maßnahme zu könnte ich mir das durchaus vorstellen.


    Nein, du sollst ihn auch nicht locken! Ich meinte damit, dass ihr durch euer Auftreten eurem Hund bereits signalisieren solltet, dass ihr es hier ganz toll findet, dass es hier nichts gibt wovor man sich fürchten müsste. Im Gegenteil, er kann sich ganz beruhigt "zurücklehnen" weil ihr alles im Griff habt. Auf keinen Fall solltet ihr eurem Hund gut zureden oder ihn trösten, das würde ihn nur in seiner Angst bestärken. Am sinnvollsten ist es wirklich sich überhaupt nicht einzumischen, sondern einfach "über den Dingen" zu stehen. Das war es, was ich mit Schutz bieten meinte, ihr gibt ihm Schutz, einfach weil ihr souverän die Dinge meistert. Er kann sich aber jederzeit zu euch zurückziehen um sich unter eurem "Schild der Sicherheit" sozusagen aufhalten.

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    Die Tierärztin hat gesagt, der Hund soll so viel laufen wie er möchte, die Theorie das ein Welpe wenig laufen soll, sei überholt und da Luna ein wahnsinningen Bewegngsdrang hat, und auch nach einer std nicht im geringsten müde ist haben wir das bisher so gemacht.
    Aber morgen habe ich sowieso ein Impftermin mit ihr und ich werde das Thema dort nocheinmal ansprechen.


    Das Problem ist, solange du läufst wird dein Welpe immer laufen wollen. Wer das Rudel verlässt ist tot in dem Alter!
    Setz dich doch mal ganz passiv auf eine Wiese und lass ihn alleine laufen, dann siehst du wirklich wieviel er toben und laufen möchte.
    Auch wenn er mit älteren Hunden tobt, dann haben die anderen viel mehr Kondition. Schau dir mal eine Welpengruppe an, da wird 15 min wild getobt und dann erstmal wieder ne Stunde gepennt.

    Jupp, nicht warten, sondern reiten - am Besten schnell! :D
    Sobald der Abstand zu groß wird trabst/galoppierst du an und vergrößerst den Abstand von deiner Seite aus.

    Macht er das beim normalen Spaziergang auch? Wartest du dann auf ihn?

    Gesundheitliche Probleme sind sicher ausgeschlossen! ?