Beiträge von *Sascha*

    Ganz klar, die Ablenkung zwischen den anderen Hunden ist noch zu groß. Sinnvoll wäre es du würdest dir eine Spazierroute aussuchen, die möglichst einsam ist, zumindest für den Anfang. Auf einer "Hundespielwiese" ist Schleppleinentraining natürlich nicht unbedingt möglich, da du da kaum von den anderen Hunden erwarten kannst, dass sie deinen Hund ignorieren, wenn das sonst dort an diesem Ort nicht üblich ist.

    Treffe ich mit der Schleppleine unterwegs andere Hunde, dann rufe ich meinen Hund heran um so meinem Gegenüber zu signalisieren, dass ich keinen Kontakt wünsche. (Klappt der Rückruf in so einem Fall noch nicht, einfach ohne Ruf zum Hund hingehen und ihn an die kurze Leine nehmen). Nach Absprache mit dem anderen Halter wird mein Hund dann von der Schleppleine abgemacht und zum Spielen entlassen oder wir gehen weiter und ich entlasse ihn wieder mit einem "Lauf".

    P.S. Wieso macht die Schleppleine nur auf dieser Wiese Sinn? Die Schleppleine kannst du doch überall nutzen :???:

    Ja, das machen viele Hunde am Anfang.

    Also :D deine erste Übung an der Schleppleine ...

    konsequent bleiben ... aufpassen wie ein Schießhund ... sofort im Ansatz NEIN und die Leine wieder aus der Schnauze genommen ...

    Viel Spaß :winken: das dauert ein bißchen, aber je kosequenter und ruhiger du reagierst je schneller wird er die Schleppe ignorieren lernen.

    (Parallel natürlich das NEIN weiter üben)

    Zitat

    Darüber braucht man nicht zu diskutieren.

    Das ist Fakt. Eine Tatsache.


    Diese Feststellung hilft nun leider in diesem Thread weder Nadine noch dem Hund weiter. Deswegen ist es müßig HIER darüber zu diskutieren. An anderer Stelle gerne.

    Zitat

    Dem Hund wurde von seinen Besitzern die Möglichkeit eines lebenswerten
    und hundegerechten Lebens genommen.


    Sicher, und deswegen muss dem Hund auch geholfen werden.


    Zitat

    Das Problem ist einfach nur, dass immer etwas passieren muss, bevor in
    Deutschland gehandelt werden darf.
    Diese falsche Gesetzesauslegung ist inzwischen zur deutschen Mentalitäts-
    sache verkommen.


    Natürlich muss immer erst etwas passieren. Nur aufgrund der Vermutung, es könnte ja was passieren, kannst du niemandem den Hund wegnehmen. Nur weil der Obdachlose nicht genug Geld hat, heißt es nicht, dass er den Hund nicht füttern wird. Nur weil Bauern häufig kleine Katzen tot schlagen, heißt das nicht, dass das jeder Bauer tut ...
    Sicher, ich weiß, du meintest etwas anderes, aber wenn du tatsächlich handeln willst bevor Leid geschieht, dann musst du seeeeehr früh handeln und das ist nicht okay.
    Natürlich ist bei diesem Hund schon lange der Zustand eingetreten bei dem gehandelt hätte werden müssen.

    Zitat

    Man ist betroffen und sieht weg.


    Und genau das ist der Punkt! Wieviele Menschen haben vor Nadine schon weggesehen? Nadine hat NICHT weggesehen, sie hat Hilfe gesucht für den Hund und gefunden. Sie hat die entsprechenden Stellen aufgesucht, die wirklich etwas tun KÖNNEN.


    Zitat

    Und wenn dann jemand tatsächlich mal helfen möchte, dann wird erst
    der Zeigefinger erhoben. 'Mei mei, das dürft ihr aber nicht, gell!'

    Dann wird geprüft.
    Es gibt Auflagen.
    (Vielleicht) wird auch mal nachgeprüft.


    So ist es. Es wird erst geprüft, versucht in der Situation zu helfen und schließlich, wenn die Auflagen nicht greifen, auch der Hund weggenommen. So ist der Gang und der Gang ist im Prinzip richtig, auch wenn man unter diesen Umständen auch eine sofortige Sicherstellung des Hundes befürworten könnte. Das aber entscheidet der Amts-Vet vor Ort, der die Situation sieht. Und ich behaupte mal, die meisten Tierärzte sind irgendwo auch Tierfreunde.

    Zitat


    Warum?
    Was getan wird immer erst, wenn es zu spät ist.


    Augenblicklich wird dem Hund geholfen. Das heißt, die Situation für ihn hat sich erstmal grundlegend gebessert. Ob das so bleibt ... und ja, da teile ich deine Befürchtungen ... MUSS nun weiter kontrolliert werden.

    Zitat

    Bullshit!


    Ja!
    aber leider ein Bullshit den man wohl so in Kauf nehmen muss

    Es ist doch total müßig darüber zu diskutieren, ob der Hund besser anderswo aufgehoben wäre.

    Solange die Besitzer den Hund nicht abgeben wollen muss eben der Weg über die Behörden gegangen werden. Jetzt sind Auflagen gemacht worden, die zunächst einmal erfüllt werden müssen und die dann hoffentlich auch kontrolliert werden.
    Weiter liegt es nun auch an Nadine ein erneutes Verwahrlosen des Hundes wieder zur Anzeige zu bringen, nur das kann dann dazu führen, dass dem Hund auf Dauer geholfen wird.

    Nun haben die Besitzer zunächst einmal eine zweite Chance den Hund angemessen zu versorgen und zu pflegen, aber diese Chance werden sie beim nächsten Besuch des Amts-Vet vielleicht schon nicht mehr bekommen.

    Nadine
    :2thumbs: Echt Klasse wie du dich um den Hund und auch seine Besitzer kümmerst. Und Toll, dass du dich auch nicht davon hast zurückschrecken lassen Hilfe an öffentlichen Stellen zu suchen, die da Hilfe leisten können, wo du nicht mehr eingreifen kannst.
    Und ja, das ist es auch, was der Amts-Vet tut, er leistet Hilfe, dem Tier, aber auch dem Menschen, der durch eine klare Ansage, eine gesetzte Frist wieder Regeln aufgestellt bekommt, die einzuhalten sind.
    Und Nadine, mach dir mal einen Kopf, mit "Anschwärzen" hat eine Anzeige beim Amts-Vet rein gar nichts zu tun. Und schämen brauchst du dich auch nicht, dass du deiner Freundin nicht sagst, dass du es warst. Ich hätte es auch (noch) nicht getan. Später bestimmt, aber jetzt geht es darum dem Hund zu helfen und auch der Freundin.

    Zitat

    Und wie ist es dann bei der Schleppleine, wenn er da zieht?


    Da er an der Schleppleine einen viel größeren Bewegungsradius hat ist das Ziehen dort ein eher geringeres Problem.
    Du solltest auf jeden Fall, gleich mit der Einführung der Schleppleine ein Aufmerksamkeitstraining beginnen, das heißt sofort bei Unaufmerksamkeit die Richtung wechseln.
    Aber lies mal meinen eingestellten Link, da ist soweit eigentlich alles erklärt. ;)

    Zitat

    Aber man sollte dann tunlichst darauf achten, dass er nicht von der Leine kommt, wenn er gerade mal wieder gezogen hat - sonst wäre das ja wieder ein Erfolg/eine Belohnung für das Ziehen.


    Klar. Falsches Verhalten sollte nie zum Erfolg führen. Richtiges Verhalten verspricht super Belohnungen! Also am Besten wechseln, wenn er gerade richtig gut lief, aber auch nicht ausreizen. Wenn er sich nicht mehr konzentrieren kann, dann muss man auch mit kleinen Erfolgen glücklich sein.

    Wichtig ist, dein Hund muss um einen wirksamen Impfschutz zu erreichen mindestens zweimal im Abstand von 4 Wochen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Zwingerhusten geimpft werden.

    Die alte Impfempfehlung lautete mit 8 und dann mit 12 Wochen.

    Heute empfiehlt der Bundesverband praktischer Tierärzte noch eine zusätzliche dritte Impfung mit 16 Wochen, wenn die erste Impfung vor der 12. Woche war
    (weil eine ungenügender Aufbau von Antikörpern vermutet wird, da noch Antikörper durch die Muttermilch aufgenommen wurden, die den Aufbau verhindern können)


    Tollwut wird frühestens mit 12 Wochen geimpft

    Nach alter Impfempfehlung reicht eine einmalige Impfung aus, um einen belastbaren Schutz zu gewährleisten.

    Nach der neuen Impfempfehlung des BpT wird eine zweite Impfung im Alter von 16 Wochen empfohlen.


    Bei den Wiederholungsimpfungen scheiden sich momentan die Geister

    Sicher ist, die jährliche Impfung ist überholt.

    Der BpT empfiehlt Leptospirose jährlich zu impfen, alles andere zunächst nach einem Jahr aufzufrischen und dann nur noch alle 3 Jahre zu impfen.

    Im Zweifel sollte man sich nach den Angaben in der Packungsbeilage richten. (Die teilweise von der Empfehlung des BpT abweichen, auch was die Grundimmunisierung betrifft) Insgesamt werden weniger Impfungen als ausreichend angegeben als der BpT fordert.

    Zitat

    Oder sollte man die Spaziergänge nur so lang machen, also nach ca. 10 Minuten wieder zu Hause sein und dann langsam wieder weiter ausdehnen?


    Das wäre tatsächlich der Idealzustand.
    Wobei der Spaziergang ja nicht vorbei sein muss. Geht ihr immer nur an der kurzen Leine spazieren oder lasst ihr ihn auch mal laufen?
    Wenn du mit ihm an der Straße lang musst, dann nimmst du ihn eben an die kurze Leine, sobald du auf "freie" Wege kommst wechselst du zur Schleppleine https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ighlight=fluffy (die aber immer nur am Geschirr fest machen).