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Darüber braucht man nicht zu diskutieren.
Das ist Fakt. Eine Tatsache.
Diese Feststellung hilft nun leider in diesem Thread weder Nadine noch dem Hund weiter. Deswegen ist es müßig HIER darüber zu diskutieren. An anderer Stelle gerne.
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Dem Hund wurde von seinen Besitzern die Möglichkeit eines lebenswerten
und hundegerechten Lebens genommen.
Sicher, und deswegen muss dem Hund auch geholfen werden.
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Das Problem ist einfach nur, dass immer etwas passieren muss, bevor in
Deutschland gehandelt werden darf.
Diese falsche Gesetzesauslegung ist inzwischen zur deutschen Mentalitäts-
sache verkommen.
Natürlich muss immer erst etwas passieren. Nur aufgrund der Vermutung, es könnte ja was passieren, kannst du niemandem den Hund wegnehmen. Nur weil der Obdachlose nicht genug Geld hat, heißt es nicht, dass er den Hund nicht füttern wird. Nur weil Bauern häufig kleine Katzen tot schlagen, heißt das nicht, dass das jeder Bauer tut ...
Sicher, ich weiß, du meintest etwas anderes, aber wenn du tatsächlich handeln willst bevor Leid geschieht, dann musst du seeeeehr früh handeln und das ist nicht okay.
Natürlich ist bei diesem Hund schon lange der Zustand eingetreten bei dem gehandelt hätte werden müssen.
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Man ist betroffen und sieht weg.
Und genau das ist der Punkt! Wieviele Menschen haben vor Nadine schon weggesehen? Nadine hat NICHT weggesehen, sie hat Hilfe gesucht für den Hund und gefunden. Sie hat die entsprechenden Stellen aufgesucht, die wirklich etwas tun KÖNNEN.
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Und wenn dann jemand tatsächlich mal helfen möchte, dann wird erst
der Zeigefinger erhoben. 'Mei mei, das dürft ihr aber nicht, gell!'
Dann wird geprüft.
Es gibt Auflagen.
(Vielleicht) wird auch mal nachgeprüft.
So ist es. Es wird erst geprüft, versucht in der Situation zu helfen und schließlich, wenn die Auflagen nicht greifen, auch der Hund weggenommen. So ist der Gang und der Gang ist im Prinzip richtig, auch wenn man unter diesen Umständen auch eine sofortige Sicherstellung des Hundes befürworten könnte. Das aber entscheidet der Amts-Vet vor Ort, der die Situation sieht. Und ich behaupte mal, die meisten Tierärzte sind irgendwo auch Tierfreunde.
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Warum?
Was getan wird immer erst, wenn es zu spät ist.
Augenblicklich wird dem Hund geholfen. Das heißt, die Situation für ihn hat sich erstmal grundlegend gebessert. Ob das so bleibt ... und ja, da teile ich deine Befürchtungen ... MUSS nun weiter kontrolliert werden.
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Ja!
aber leider ein Bullshit den man wohl so in Kauf nehmen muss