Beiträge von *Sascha*

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    Wegen Sharis Leinenaggressivität (sie wurde in einer Hundeschule von einem freilaufenden Hund gebissen, als sie selbst an der Leine war). Die Hundeschule damals war meiner Meinung nach trotzdem lange sehr gut, aber so im Nachhinein hatte der Trainer nicht mal einen Blick auf Sharis und meine Unsicherheit - das hat z.B. die jetzige Trainerin alleine am Telefon herausgefunden und mir den Spiegel vorgehalten. [...]
    Mehr Auge für mein Problem hatte übrigens eine private Hundeschule (vielleicht hätte ich das Topic eher "Hundevereine" benennen sollen.


    Sicher, es gibt gute und schlechte Trainer. In der Hundeschule, im Hundeverein und auch unter den nur Einzeltrainern, den Hundepsychologen ... So ist es immer! Und nicht jeder erkennt das oder kann einen guten von einem schlechten Trainer unterscheiden. Deswegen ist aber nicht das eine immer toll und das andere immer doof.
    In meiner Hundeschule werden auch Einzelstunden gegeben, die sicher, wenn man ein größeres spezielles Problem hat auch ihren Sinn machen. Für mich allerdings würden sie keinen Sinn machen im Augenblick.

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    Ich bin inzwischen schon genervt, wenn ich mir andere Hundehalter nur beim Spazierengehen ansehe *seufz*
    Ich habe das Gefühl, dass man mit der Zeit immer kritischer wird und nun hat es halt mich getroffen.


    Insbesondere lerne ich aus den Fehlern der anderen.

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    Bisher habe ich noch keinen erfahrenen Trainer gesehen, der etwas entdeckt hätte, das mir nicht mein gesunder Menschenverstand oder andere erfahrene Hundemenschen auch gesagt hätten.


    Ist doch toll! Freu dich!
    Im nachhinein sind mir die meisten Rarschläge auch klar, nur manchmal steht man halt wie der Ochs vorm Berg :D ich jedenfalls.
    Warum nochmal hast du jetzt eine Trainerin beauftragt?

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    Warum diese Glorifizierung von Hundeschulen? Einen erfahrenen Trainer finde ich auch privat - Einzelstunden gibt es hier im Umkreis von hunderten von Kilometern nicht in einer Hundeschule.


    Ich glorifiziere gar nichts! Ich habe nur gesagt, dass ich meinen Input brauche und mir den in der Hundeschule hole. Woher andere ihn holen, das ist mir doch egal! Meinetwegen von einem Einzeltrainer, einem anderen Hundehalter oder aus einem Hundeforum. Ist doch völlig egal! Und wer meint, dass er ohne Input zurecht kommt, das soll mir auch Recht sein ...

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    Also nochmal: Weshalb sollte man lieber eine Hundeschule besuchen und nicht einen Hundetrainer, der sich nur für einen selbst Zeit nimmt für einige Stunden und man dann weiter alleine an sich selbst arbeitet (Nachkontrollen können ja erfolgen).


    Ich persönlich treffe mich lieber in der Gruppe, weil ich auch viel aus Beobachtung lerne. Stoff für eine Einzelstunde hätte ich gar nicht. So ist der eine Punkt zwar auch etwas zu lernen, der andere aber auch einfach ein wenig Spaß zu haben mit den Hunden.

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    Kurse? Oder Seminare?


    Kurse


    Übrigens sagt hier keiner: "Warum gehst du nicht in eine Hundeschule?"
    Viel eher heißt es hier: "Warum gehst du hin? Kannst du deinen Hund nicht alleine erziehen?"
    So ist das jedenfalls bei uns.

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    Trotzdem kann meiner Meinung nach ein erfahrener Trainer immer wieder kleine Fehler entdecken, neue Tipps geben, andere Ideen und Ansätze aufzeigen.


    Genau deswegen.
    Eigentlich wollte ich nur zur Welpenstunde hin, aber da es mir so gut gefallen hat und ich eben auch merke, wie schnell man aus einer Sackgassen (in die doch jeder/auch der Erfahrenste mal gerät) wieder herauskommt. Manchmal hat man einfach nur ein Brett vor dem Kopf und dann ist es so einfach, wenn da einer sagt: Halt, Stopp, so nicht! Probier es mal so.
    Und dann ist da einfach diese Regelmäßigkeit, ein fester Termin für Sascha und mich. Erstens freuen wir uns beide darauf und zweitens lassen wir uns so gar nicht erst schleifen zwischendurch.
    Und dann ist da die Möglichkeit weiter Kurse zu belegen, Kurse die unseren Horizont erweiterm, denn das Hundeleben besteht ja nicht nur aus Sitz, Platz und Fuß. Und ja, da bin ich dann auch wieder Anfänger. Zwar einer, der sich hier und da bereits belesen hat, aber praktisch es eben doch zum ersten Mal macht. Vorallem zum ersten Mal mit diesem Hund, denn jeder Hund ist wieder anders.

    Der zweite und mir noch wichtigere Punkt ist der Sozialkontakt. Da ich auf dem Dorf wohne, trifft man zwar auch immer mal wieder einen anderen Hund und seine Freunde hat Sascha auch, aber so viele verschiedene Rassen und Charaktere trifft man nur in der Hundeschule (oder bei einem Hundetreffen).
    Der Vorteil in der Hundeschule, ich brauche mir keine Gedanken machen, ob das noch okay ist, ob dies unterbunden werden muss, ob mein Hund sich zu einem Macho entwickelt ... Denn dort habe ich kompetente Anleitung und lerne nebenbei einiges über Hundeverhalten.
    Besonders schön, dass bei uns in der Spielgruppe häufig auch problematische Hunde mitlaufen, da lernt Sascha auch gleich, dass nicht jeder Hund sein Spielkumpan ist, er lernt, wie weit er bei den verschiedensten Hunden gehen kann, welche Signale er nicht missachten sollte und auch wie man es am Ende doch manchmal schafft mit diesem Hund zu spielen. ;)

    Huhu Ulli,

    ich hab nicht nur deinem Text geantwortet sondern mehreren ;) Und das Wort "Tischmanieren" passt doch.

    Wie es jeder für sich hält ist doch jedem selbst überlassen. Ich sehe für mich eben keine Notwendigkeit meinen Hund aus dem Zimmer zu schicken, wenn gegessen wird. Außerdem will ich es mir auch nicht nehmen lassen, meinem Hund vom Tisch zu geben zu jeder Zeit. Einfach weil ich das will, nicht weil mein Hund es fordert oder braucht.

    Deswegen ist mein Hund aber keineswegs schlecht erzogen und auch jederzeit überall bei Tisch vorzeigbar. Er geht nicht an den Tisch, er bettelt nicht und wenn ich ihn raus schicke, dann bleibt er auch draußen bzw. auf einem zugewiesenen Platz. Der einzige Unterschied ist, dass ich es ihm sagen muss, weil das eben kein grundsätzliches sondern nur ein situatives Verbot ist.

    Das einzige, was ich mit meinem Post sagen wollte, ist, dass man durchaus vom Tisch füttern kann, durchaus Betteln gestatten kann und trotzdem zu jeder Zeit dieses problemlos unterbinden kann.
    Deswegen kann ich es, genau wie Björn, nicht nachvollziehen, warum man daraus eine Grundsatzdiskussion machen muss, ala "Niemals nie vom Tisch füttern, sonst erziehst du dir einen Bettler."
    Das fällt für mich in die gleiche Sparte wie "Wenn dein Hund heute ins Bett darf, dann bekommst du ihn nie mehr da raus"
    DAS ist völliger Quatsch!
    Ich entscheide, wann mein Hund etwas darf und wann er etwas sein zu lassen hat. Und was heute ist, das muss morgen noch lange nicht gelten.

    Wenn mein Hund heute den Garten umgraben durfte, dann muss er es morgen trotzdem sofort und kommentarlos sein lassen, wenn ich es verbiete.

    Da ich es immer noch nicht geschafft habe mich ins BARFen einzulesen bekommt Sascha immer noch Josera

    Augenblicklich dieses:

    Josera SensiPlus

    Zusammensetzung:
    Geflügelfleischmehl (mind. 15 % Ente), Maismehl, Reis (mind. 15 %), Vollkornmais, Geflügelfett, Rübenfaser, Hefe, Mineralien, Zichorienpulver

    Inhaltsstoffe:
    24% Rohprotein,
    12% Rohfett
    3% Rohfaser
    6,7% Rohasche
    1,2% Calcium
    0,9% Phosphor
    0,35% Natrium
    0,12% Magnesium
    15,4 MJ/kg Umsetzbare Energie

    Preis: 35€ und ein paar zerquetschte pro 15kg

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    Also ich als Tierschutzverein würde keine Gelder annehmen, die von einer Hundeschule gesammelt wurden, die ein Teletakt benutzt.

    Weil ich eben vermuten müsste, dass die Gelder von Kunden der Hundeschule stammen und diese Kunden die Nutzung von Teletakt zumindest tolerieren.

    Tierschutz und Teletakt lässt sich meiner Meinung nach aber nicht vereinbaren!

    Doris


    Naja, mir wäre es wohl egal - Geld stinkt nicht.
    Das Geld ist ja für den Tierschutzverein gesammelt worden und das Für und Wider des Teletakts stand ja dabei nicht zur Diskussion.

    Wahrscheinlich würde ich als betroffener Tierschutzverein das Geld nehmen und damit eine Kampagne gegen das Teletakt finanzieren :D

    Es ist ja nichts dagegen zu sagen, wenn jemand grundsätzlich nichts vom Tisch gibt, der Hund grundsätzlich nicht betteln darf und der Hund grundsätzlich sich vom Tisch fernzuhalten hat.

    Daraus aber abzuleiten, dass nur dies zu einem wohlerzogenen Hund führen kann, den man auch bei Freunden, Bekannten und im Restaurant vorzeigen kann, ist einfach falsch.

    Warum soll ich meinem Hund alles grundsätzlich verbieten, was mich nur manchmal stört? Wenn ich meinen Hund jetzt nicht auf dem Sofa haben möchte, dann heißt es "jetzt nicht" und er akzeptziert das. Wenn ich nicht möchte, dass mein Hund jetzt bettelt, dann heißt es "jetzt nicht" und er akzeptiert das. Und so läuft es bei allen Dingen, mein Hund darf, was ich nicht verbiete. Wirklich grundsätzlich verboten sind nur sehr wenige Dinge.

    Und es spricht ja auch nichts dagegen, wenn man seinem Hund grundsätzlich verbietet bei Tisch anwesend zu sein, aber eine Vorraussezung für einen "Hund mit Tischmanieren" ist das nicht.

    Ebensowenig führt das Füttern vom Tisch grundsätzlich zum Betteln. Ich kann das Betteln verbieten und trotzdem weiterhin vom Tisch füttern! Wo ist das Problem?

    Und das Füttern vom Tisch mit Stehlen in Verbindung zu bringen ist noch abstruser. Unser Wuschel hat bei Tisch meine Mutter nicht nur angebettelt, er hat gefordert! (Wuschel war nicht mein Hund) Trotzdem hätte er niemals etwas gestohlen, den konnte man gemeinsam mit geöffneten Tüten voll Fressalien allein zu Hause oder im Auto lassen. Null Problem.

    Naja, wenn ihr niemanden habt, der in der Zeit auf den Kleinen aufpassen kann, dann stellt sich die Frage ja nicht. Dann MUSS einer zu Hause bleiben bei dem Kleinen.

    Ich unterscheide zwischen größeren Festen mit fremden oder wenig bekannten Personen und Familienfeiern oder Besuchen unter Freunden.

    Im "engsten Kreis" kommt mein Hund mit, wenn damit einer ein Problem hat, dann geh ich auch nicht hin. Das mein Hund unter Freunden und Verwandten zumindest geduldet wird, das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
    Bei größeren Feiern bleibt er zu Hause, es sei denn er wird explizit mit eingeladen. Ebenso bei Einladungen von entfernten Bekannten.

    EDIT
    Also ich würde einfach mitteilen, dass du nicht kommen kannst, weil der Kleine noch nicht so lange alleine bleiben kann und ihr keinen "Babysitter" habt. Wenn sie dann anbieten, dass er doch mitkommen kann. Dann schildere deine Bedenken (Stubenreinheit etc.). Wenn sie dann immer noch an der Einladung festhalten, dann nimm ihn mit. Denn dann würde ich es unhöflich finden die Einladung auszuschlagen.