Beiträge von *Sascha*

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    Kimani war 12 Wochen alt, als wir mit der Welpenspielstunde angefangen haben - da wog er bereits 13 kilo und er ist nun wirklich kein Zwerg, aber die ersten 2 mal war er soo ängstlich, weil da ja auch Welpen mit 5-6 Monaten rumlaufen, die schon fast wie ausgewachsen aussehen, und so ein Grössenunterschied macht schon was aus. Da wird so dermassen rungerauft und getobt!


    Siehst du und ich würde z.B. in keine Welpenstunde gehen in der Junghunde mit in der Gruppe sind. Erwachsene Hunde finde ich völlig in Ordnung aber pubertierende Junghunde zwischen Welpen, das ist für mich ein No-go.
    Sascha war mit 9 Wochen das erste Mal in der Welpenstunde. Die Welpenstunde war für Welpen von 8 Wochen bis ca. 16 Wochen (je nach Entwicklung), danach gehen die Hunde in den Junghundekurs und können zusätzlich am Erwachsenenspielen (ab ca. 16 Wochen) teilnehmen.
    An Impfungen wurde nur eine altersentsprechende Immunisierung gefordert, denn ein 8 Wochen alter Welpe kann natürlich noch nicht durchgeimpft sein. Viel wichtiger als der Impfschutz ist aber gerade in diesem Alter eine gute Sozialisation und auch die fachliche Begleitung der Ersthundehalter. Natürlich sind die Welpen in diesem Alter noch empfänglicher für Infektionskrankheiten, allerdings sollten die Antikörper der Mutter (den die sind z.B. auch der Grund, warum vor 8 Wochen noch nicht geimpft werden darf) und ein gutes Allgemeinbefinden, sowie eine gut sortierte, mit fitten gesunden Welpen bestückte Welpengruppe das Risiko auf ein Minimum reduzieren.
    Erst mit 12 Wochen anzufangen halte ich für ziemlich an der Realität vorbeigedacht!

    In meiner Hundeschule z.B. wäre es übrigens problemlos möglich nach Absprache und in einem solchen Ausnahmefall bereits mit einem 6 Wochen alten Welpen an der Welpenstunde teilzunehmen.

    Im Prinzip ist es relativ einfach zu erkennen, ob der integrierte Regenmantel (das Fell :D ) dicht hält.
    Einfach die Haare scheiteln!
    Ist das Fell an der Haut noch trocken, dann ist der Hund völlig ausreichend vor der Nässe geschützt, ist es nass, egal ob chihuahua oder Herdenschutzhund, sollte man den Hund ins Trockene holen.

    Das Problem an Regendecken und Thermokleidung ist, dass sie Witterungseinflüsse vom Hund fern halten. Dauerhaft wird dadurch das Thermoregulationssystem des Hundes geschädigt und das Fell verliert seinen natürlichen Schutz. Das wiederum führt zu einer Schwächung des Immunsystems und infolge zu vermehrten Infektionen.
    Natürlich sollte man deswegen keinen frierenden zitternden Hund stundenlang durch den Schnee hetzen. Das Mittel der Wahl sollten eher viele kleine, den Temperaturen und der Witterung angepasste Spaziergänge sein. Ist ein längerer Aufenthalt im Freien geplant, so ist bei Hunden mit extrem wenig Unterwolle besser auf eine Decke zurückzugreifen, aber auch hier gilt: So wenig wie möglich, so oft wie nötig!

    Übrigens ist das Abrubbeln des Hundes nicht unbedingt sinnvoll und verzögert sogar eher den Trocknungsvorgang. Denn durch das Rubbeln gelangt die Nässe erst von außen nach innen, wo sie sehr schlecht trocknet bzw. den Hund anfällig für Zug und Erkältungskrankheiten macht.
    Besser ist es, den Hund sich nur Schütteln zu lassen oder allerhöchstens nur kurz mit einem nässeaufsaugenden Handtuch den Hund von außen "abzutupfen".

    "Pinkeln gehen" und "spielen gehen" absolut trennen.

    Geht regelmäßig mit dem Kleinen zum pinkeln raus, am Besten an der Leine, dort immer in eine bestimmte Ecke, die als "Klo" vorgesehen ist. Wartet dort eine kurze Zeit, pinkelt er, sofort loben, pinkelt er nicht geht ihr auf direktem Weg wieder ins Haus und probiert es später nochmal.

    Solltet ihr ihn im Haus beim Pinkeln erwischen, dann nehmt ihn SOFORT kommentarlos oder mit einem kurzen "NEIN" hoch (Beim Hochnehmen unterbrechen Welpen normalerweise das Pinkeln :D ) und tragt ihn zu seiner Pinkelecke im Hof. Erst dort wieder absetzen, dann wie oben verfahren, pinkelt er gibt es Lob, pinkelt er nicht geht es wieder rein.

    Dann nimm dir einen Anwalt und fordere den Züchter zur Herausgabe der Papiere auf. Da die Papiere im Kaufvertrag zugesichert wurden ist der Verkäufer zur Herausgabe verpflichtet. Kommt er dieser Forderung nicht nach, so muss der Züchter euch Schadenersatz für die entgangenen Papiere zahlen. (Ich schätze, das wird der Wertunterschied zwischen einem Aussie mit Papieren und einem papierlosen Aussie sein.) Weigert sich der Züchter, so wirst du Zivilklage einreichen müssen.

    Im Prinzip spielt es für eure Chancen kaum eine Rolle, ob ihr allein oder zu mehreren betrogen wurdet. Aber um dem "Züchter" das Handwerk zu legen sind natürlich viele Geschädigte von Vorteil.