Beiträge von *Sascha*

    Vielleicht liest du einfach nochmal genau nach, was ich geschrieben habe.

    das solltest Du mal selbst machen, anstatt andere zu belehren und ihnen Dein Gedankenkonstrukt überzustülpen, damit sie in Dein Weltbild passen.

    Dann zeige mir hier bitte die Stelle an der ich etwas anderes getan habe, als mich allgemein zu einem Sachverhalt zu äußern. Wenn du ein Problem mit sachbezogenen Diskussionsbeiträgen hast, die nicht deiner Meinung entsprechen, dann ist das dein Problem und nicht meines. Ich lasse mir von dir nicht über den Mund fahren, weil du dich ka irgendwie persönlich angegriffen fühlst. Fahr mal einen Gang zurück und unterlasse es auf meine Beiträge in dieser beleidigenden Art zu antworten. Dann überlese mich doch einfach, wenn du dich nicht sachbezogen sondern nur persönlich angreifend und aggressiv austauschen möchtest. Es nervt.

    Ich habe dich ja nicht zitiert und damit auch nicht explizit gemeint. Meine Anmerkungen waren allgemeiner Art, weil ich es falsch finde, in solchen Kategorien zu denken. Im Übrigen verallgemeinerst du dein und das Lebensumfeld deiner Hunde scheinbar auf alle Hundehaltungen. Es gibt durchaus auch Hundehaltungen, in denen das "lieb" sein zu sogenannten Beutetiere deutlich wichtiger ist als das "lieb" sein zu fremden Hunden oder Menschen.

    wenn ich von meinem Hund rede, verallgemeinere ich? :doh: Aber gut, ich lass es hier mal gut sein, nervt mich grad extremst dank real life Umstände, daß einem hier Leute gar nicht zuhören wollen. Wenn ich MEINEN Chilly als lieb bezeichne, dann betrachte ich auch nur Chilly als lieb. Aber interpretier nur irgendwas in meine Worte, damit es wieder in Dein Weltbild passt, daß DU Ahnung hast und andere einfach irgendwie beschränkt sind. Nein, stell Dir vor, bin ich nicht.

    Vielleicht liest du einfach nochmal genau nach, was ich geschrieben habe. Ich bin nicht diejenige, die sich hier persönlich angegriffen fühlt, weil jemand sich allgemein zu einem Diskussionsthema äußert.

    Ich habe tatsächlich kein Problem damit, wenn jemand sagt, mein Hund ist in einer bestimmten Situation oder auch in vielen verschiedenen Situationen "lieb" (nach menschlichen Moralvorstellungen), aber als ganzheitliche Beschreibung eines Charakters taugt dieses "lieb" halt so gar nicht und ist einem Hund gegenüber auch nicht fair.

    Man kann auch alles totreden oder schlecht machen. Oder haben manche ein Problem damit, daß es tatsächlich Hunde gibt, die nicht gleich jedem Menschen oder Hund an die Gurgel möchten? Ja, ich betrachte Chilly als lieb, ohne ihn zu vermenschlichen oder ihm gegenüber unfair zu sein. Und ja, er würde Nachbars Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse killen, weil das halt Beute ist im Gegensatz zu Hunden und Menschen.

    Mir ist das auch durchaus klar und ich käme nicht auf die Idee, nur weil ich ihn als lieb bezeichne, ihn im Garten einfach mal zu Meerschweinchen zu setzen. Man ist ja als Halter nicht automatisch blöd, nur weil man seinen Hund nicht permanent managen muß, damit nichts passiert

    Ich habe dich ja nicht zitiert und damit auch nicht explizit gemeint. Meine Anmerkungen waren allgemeiner Art, weil ich es falsch finde, in solchen Kategorien zu denken. Im Übrigen verallgemeinerst du dein und das Lebensumfeld deiner Hunde scheinbar auf alle Hundehaltungen. Es gibt durchaus auch Hundehaltungen, in denen das "lieb" sein zu sogenannten Beutetiere deutlich wichtiger ist als das "lieb" sein zu fremden Hunden oder Menschen.

    Was ist mit einem Hund, der zu Menschen und Artgenossen immer "lieb" ist, aber nicht zum Meerschwein der Nachbarn. Ist der dann immer "lieb" oder eben manchmal doch nicht so, weil er eben keine menschlichen moralischen Maßstäbe anlegt, sondern sich verhält wie ein Hund?

    Ich habe tatsächlich kein Problem damit, wenn jemand sagt, mein Hund ist in einer bestimmten Situation oder auch in vielen verschiedenen Situationen "lieb" (nach menschlichen Moralvorstellungen), aber als ganzheitliche Beschreibung eines Charakters taugt dieses "lieb" halt so gar nicht und ist einem Hund gegenüber auch nicht fair.

    Für mich wäre der Kontext auch unverständlich als Passant. Die Momentaufnahme war doch super und ja, schon „lieb“. Was soll er auch anderes beurteilen an Wenns und Abers.

    Ja also wäre das gewünschte wording dann

    "Die verhalten sich aber zum gegenwärtigen Moment sehr brav nach der allgemeinen Definition, auch wenn mir bewusst ist, dass es sich um eine regulierte Situation handelt, die keinen Aufschluss über das Verhalten der Hunde ohne Regulation und in anderen Kontexten bietet, in denen potenziell das, was von der Allgemeinheit als "nicht brav" bezeichnet wird, nämlich das Auftreten von agonistischem Verhalten und da insbesondere sogar das Aggressionsverhalten, also gerichtetes Droh- und Verteidigungsverhalten, in unterschiedlichen Abstufungen auftreten könnte. Einen schönen Tag noch."

    Ähm :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ich antworte bei einem "sind die aber brav" in der Regel mit .."ja zum gegenwärtigen Zeitpunkt" oder auch nur "ja manchmal" Finde ich wie Selkie anmerkte, weniger verwirrend.

    "die können auch anders" ;-)

    Dieses Attribut "verträglich" ist eben genauso aussagekräftig wie das Attribut "gefährlich".

    Wie viele Hundehalter berichten z.B. von eben diesem einen "Erzfeind" oder einer starken Territorialität am eigenen Grundstück. Sind diese Hunde nun "unverträglich" oder zeigen sie einfach nur in unterschiedlichen Situationen gegenüber unterschiedlichen Individuen eine andere "Verträglichkeit"?

    Ehrlich gesagt, so als entgegenkommender Hundehalter wären mir drei Dinge wichtig.

    1. Der Hund liegt nicht mitten auf dem Weg, sondern am Rand.

    2. Der Hundehalter positioniert sich zwischen mir und seinem Hund und behält seinen Hund bitte im Blick.

    3. Der Hundehalter sichert seinen Hund vernünftig, heißt sehr kurze Leine und stabiler Stand.

    Die Situation bleibt natürlich trotzdem unangenehm, aber ehrlich, das Leben ist eben kein Ponyhof und ob da jetzt jemand ein Problem bei seinem Hund wahrnimmt oder nicht, nicht meine Baustelle.

    Natürlich gibt es massive Unterschiede in der Gefährlichkeit von Hunden für Artgenossen!

    Und Gebrauchshunde im eigenen Territorium einfach mal machen lassen, nun, irgendwie sind sie ja ein Stück weit dafür gezüchtet. In südlichen Ländern sehe ich sehr viele DSH und deren Mixe, nur ungefähr keinen außerhalb des Grundstücks. Dafür auf dem Grundstück deutlich machend, wie wenig sie von "Eindringlingen" halten.

    Aber die Gefährlichkeit für Artgenossen ist eben auch nur ein Teilaspekt einer Gefährlichkeitseinschätzung. Trotzdem gibt es gefährlichere und weniger gefährliche Hunde, natürlich. Entscheidend ist aber vorallem, dass man das Potential des eigenen Hundes kennt und sich, egal wo sich dieses Potential zeigt, das nicht schönredet.

    Bzgl. des speziellen Falls. Laut Schilderung war dem Schäferhundzüchter bekannt, dass sie die Hunde jetzt auf ihr Zimmer bringt und dann war sie aber noch kurz mit dem Spitz pinkeln. Zeitrahmen unbekannt. Vom Bauchgefühl würde ich denken, da hat die Absprache nicht funktioniert und der Schäferhundzüchter hätte sich vergewissern müssen, eben weil er sich des Potentials der eigenen Hunde wohl auch bewusst war.

    Grundsätzlich ist die Kombination eines privat genutzten Geländes mit Gästen immer etwas komplizierter und es kommt aufgrund von Nachlässigkeiten oder unklaren Absprachen ganz unabhängig von diesem Vorfall häufiger zu gefährlichen Situationen als es wohl im öffentlichen Raum der Fall wäre.

    Ich denke wir drehen uns bei der Sichtweise im Kreis. Dann ist jeder Hund gefährlich, zumindest potenziell. Ist ja auch so.

    Wobei es eben durchaus gefährlichere und weniger gefährliche Exemplare gibt. Und in welcher Ausprägung eine Gefährlichkeit überhaupt ein Problem ist, das hängt ja auch nicht zuletzt von den Umständen der Haltung, dem Umfeld, dem Management, der Nutzung und Erziehung ab.

    Genau deswegen ist ja die individuelle Betrachtung des Hundes UND des Halters so wichtig.

    Wie gesagt, ich sehe da keine gefährlichen Hunde.

    Ich schon - schließlich gibt es einen toten Hund!

    Die Gefährlichkeit resultiert hier eben weder in einer innerartlichen oder generellen Aggressivität, sondern im mitmaßlich fehleleiteten Beutefangverhalten

    Wobei sich eine territoriale Motivation bei den geschilderten Umständen auch nicht ausschließen lässt.

    So oder so würde ich aber durchaus auch von einer Gefährlichkeit sprechen. Bzw. von Hunden, die mindestens situativ gefährliches Verhalten zeigen und entsprechend vorausschauend gemanagt werden müssen.