Genau so erlebe ich das auch. Auch die TÄ verstehen diese Hausbesuchsgebühr nicht. Man hätte den TÄ auch einfach freistellen können, ob sie ein bestimmtes Tier zu einem bestimmten Krankheitsbild lieber in der Praxis oder beim Hausbesuch vorgestellt haben möchten und dementsprechend eine solche Gebühr anlassbezogen zusätzlich erheben, wenn die übliche Praxis verändert wird. Wenn z.B. das Röntgengerät mitgenommen werden muss, dann gibt es dafür z.B. dann auch eh noch wieder einen eigenen Posten.
Landwirtschaftliches Nutztier, naja, hin oder her, das Pferd gilt immer dann als ladwirtschaftliches Nutztier, wenn es Geld kostet und der Halter in die Pflichtversicherungen muss. Und immer, wenn man als Pferdehalter mal etwas einsparen würde, dann ist es ein Heimtier. Muss man sich dran gewöhnen.
Die Petition der FN ist trotzdem einfach nur peinlich. Schade, dass sie sich nicht nur auf die unsinnige Hausbesuchsgebühr bezogen haben, das wäre verständlich gewesen. Aber Tierärzte pauschal als Buhmänner hinzustellen, weil sie angemessen für ihre Arbeit entlohnt werden sollen, das ist einfach nur peinlich und unangemessen. Der Tierarzt ist nicht Schuld daran, wenn die Behandlung von Tieren teuer ist. Ich erwarte ja auch von anderen Berufsgruppen nicht, dass sie billiger arbeiten, weil ich mir sonst etwas nicht leisten kann.