Mein Hund kommt von der Straße und kam erst mit 1,5 Jahren zu mir. Trotzdem kann sie alles. Hunde lernen ein Leben lang.
Aber: Sehr wichtig empfinde ich den Umgang mit anderen Lebewesen und das Herangehen an Neues. Was meine Hündin nämlich nicht kann, da sie schlecht aufgewachsen ist, ist Coolness gegenüber Hunden und Menschen. Vor beidem hat sie Angst und zeigt das in Aggression.
Kinder kennenlernen (die nicht übertreiben), große/kleine Hunde (die gut sozialisiert sind) und niemals übertreiben, da sonst "neues Entdecken" für immer als Stress verbunden wird und später neue Erfahrungen immer aufgeregt ablaufen. Allein bleiben von Anfang an mit angehen (Türen in der Wohnung schließen, zum Briefkasten gehen).
Was nicht wichtig ist: Kommandos wie Sitz, Platz und Leinenführigkeit (das packt der Welpe eh nicht, lieber anfangs Freilauf und Leine mit dem erwachseneren Hund angehen). Rückruf hingegen gleich anfangs spielerisch beibringen. Und Ruhe üben dürfte bei diesem Mix sowieso das wichtigste überhaupt sein. Daran scheitern viele engagierte Welpenbesitzer, weil sie denken, alles in den ersten 4 Wochen in den Hund reinpressen zu müssen. Er muss ja alles lernen!
Auto fahren, Öffis, Restaurant etc. hat mein Straßenhund alles noch problemlos gelernt.