Leute, die sich mit WelpenBlues nicht auskennen, aber gleich negativ werden, sollten vielleicht lieber die Finger still halten. Seite 2 und 3 lesen sich teilweise echt unangenehm.
Ich musste mich beim "WelpenBlues" (erwachsener Neuhund) zwar nicht übergeben, aber der Rest ist mir auch vertraut. Besonders wenn man "Problembereiche" hat (z. B. sich allein um alles kümmern oder Hund kann nicht allein bleiben), da reagiert man schneller über. Perfektionismus ist hier auch oft treibende Kraft.
Es ist unterschiedlich, wie lange der Blues dauern kann. Ich hatte so viel Druck durch auf Arbeit gehen müssen, aber Hund kann nicht allein bleiben, dass mich 2-3 Monate diese Gefühle im Griff hatten (Hund mied mich zudem und gab keine positven Feedback zurück).
Man gewöhnt sich an das Neue im Leben. Gib dir Zeit. Lass dich nicht unter Druck setzen durch dich selbst oder komische Forenantworten. 66 Tage dauert es laut Studie, bis man neue Dinge im Leben als neue Routine verinnerlicht hat (Essroutinen, Sportroutinen oder auch ein neues Lebewesen im Haus). Macht einfach euer Ding, erfreue dich an den guten Dingen. Schreib zum Beispiel Tagebuch, was dir heute alles an deinem Welpen gefallen hat. Schreib deine Gefühle nieder, das hilft. Mir half damals auch ein Hundetrainer - jemand, der zum Austausch einfach vor Ort ist. Viel Spaß mit deinem Mäuschen. 