Beiträge von DarFay

    Ich kann da nur von meiner Hündin sprechen, die auch so ähnlich tickt (Unsicherheitsbellen und Terretorialbellen).

    Streicheln in Aufregung gefällt ihr nicht, sie erträgt es eher. Ich denke nicht, dass sie mich je beißen würde, aber ich bedränge sie entsprechend auch nicht sondern nehme sie aus der Situation. Sie hat da einfach nix zu melden, wenn Besuch kommt.

    Streicheln von "seltsamen Leuten" gefällt ihr noch weniger (z. B. Kinder). Sie erträgt es maximal. Meine Hündin wurde bisher 1x zu stark bedrängt, wo ich noch dachte "ach toll, klappt doch" und sie hat dem Kind dann in die Hand geschnappt (ohne Abdrücke). Seitdem bin ich da auch schlauer und lasse Kinder nie mehr zu intensiv ran.

    Davon ist hier die Rede. Passiert sowas zu oft, fliegen irgendwann eventuell mal Zähne. Es ist nämlich unwahrscheinlich, dass sie die Kinder erst lange ankläfft und dann auf einmal den Kontakt total liebt (wahrscheinlich ist, dass sie gefiddelt hat und es für euch so aussieht, als würde sie sich freudig kraulen lassen). Einfach ein Auge drauf haben. :winken: Ansonsten ist es toll, wie ihr euch einlebt. Übertreibt aber nicht, klingt nach extrem viel Input für die kurze Zeit...

    Trockenfutter macht die Zähne sauber~

    (Ich putz mir auch mit Butterkeksen die Zähne xD)

    BC/Aussie muss man stundenlang körperlich auslasten~

    ( :fear: )

    Tierschutzhunde haben alle irgendwo einen Schaden im Kopf~

    ( :paketliebe: Die süßen Ü-Eier)

    Stammbaum ist nur ein Stück Papier~

    (Die Aussage nervt mich wirklich in so vielen FB-Rassegruppen... :rotekarte: )

    Mischlinge sind viel gesünder als Rassehunde~

    ( :ill: Kommt wohl auf die Rasse und den Mischling an.)

    Und ein Klassiker, den man auch im Forum öfter liest: Die Prägungsphase liegt zwischen 8 und 16 Wochen, danach lernt der Hund nichts mehr.

    (Mist, mein Hund kam erst mit 1,5 Jahren zu mir. Gute Ausrede für alle Macken :mrgreen-dance: )

    Da fällt mir noch was ein: 5min/pro Lebensmonat Spaziergang pro Tag

    (Die Aussage hab ich sogar schon in mehreren Hundefachratgebern als Allgemeingültigkeit gelesen. :roll: Keiner erwähnt den Unterschied Leine-Freilauf )

    Probier mal beim Gehen einen Snack hinzulegen, zum Beispiel gefüllter Kong oder was zum Kauen. Was er eben wirklich(!) mag. Wenn er frisst (und erst dann meckert), ist die Trennung für ihn nicht überdramatisch und wirklich eher meckern. Wenn er es komplett ignoriert und erst futtert, wenn du wieder da bist, ist es schon großer Stress für ihn. Damit kann man das Erregungslevel ein wenig analysieren. Meine frisst zum Beispiel immer erst ihren Kong leer. Selbst wenn mal ein schlechter Tag ist und gemeckert wird für 10 Minuten, vorher wird genüsslich aufgegessen.

    Wichtig ist, dass er ganz klar merkt, dass du gehst und er das nicht erst nach dem Snacken checkt.

    Rutebabsatz und Rücken schön durchschuppern. Hinter den Fledermaus Ohren massieren und die Stirn sanft mit den Fingerspitzen abfahren. Gedankt wird es einem mit Grunzlauten. :lol:

    Pfoten sind unbeliebt, da kitzelig. Aber manchmal muss ich einfach den Hinterfuß killern, bis sie wie ein Pferdchen ausschlägt :tropf:  :gott: Sorry

    Heute bisher nur weit entfernte Knaller, Sunny hat die Sonne im Garten genossen und die dumpfen Dinger ignoriert. Gleich gehts zur Abschlussrunde, drückt die Daumen, dass wir ohne nahen Böller durchkommen. :gott: Sobald es dunkel ist, traut sie sich dann nicht mehr raus, wenns zu oft knallt. Heißt einhalten bis ca. 2 Uhr früh.

    Bei uns ist es auch schon teilweise nervig. Gestern fast ne Stunde rumgeböller. Sunny war sichtlich gestresst. Gab dann gekochtes Huhn und sie konnt sich mittig aufs Sofa zwischen uns quetschen. Da fühlte sie sich besser.

    Allein auf dem Sofa sah sie so aus:

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    Irgendwie hab ich trotz aller Tipps keinen kleinen Eierlikör gefunden. Weder an der Kasse, noch beim Backabteil, in der Alkoholabteilung nur Große. Österreicher saufen wohl gern und brauchen nur die XXL Packungen. :rolling_on_the_floor_laughing: Naja, wird auch so gehen. Mit 2 Kongs in Folge haben wir bisher jedes Silvester geknackt.

    Ich will noch mal was zur Hausleine fragen und zu Sinn und Unsinn - da hab ich nämlich noch keine richtige Haltung zu entwickelt. Ich beweg mich, wenn ich zuhause bin, relativ viel. Etliche kleine Wege. An mir festgetackert, käme kein Hund zur Ruhe und letztlich auch nicht auf genügend Entspannung. Wie beurteilt ihr das? Ist die Sinnhaftigkeit der Methode abhängig vom Bewegungsdrang des Menschen oder ist sie dementsprechend auf eine kürzere Zeitspanne begrenzt?

    Das habe ich mich auch schon gefragt. Bringt das nicht echt einen unrunden Tagesablauf und verschlimmert langfristig eher durch die aufkommende Unruhe?

    Ich hatte nur 4 Wochen 2 Hunde. Ein Pflegehund dazu quasi. Neben der Vermittlungshilfe wollte ich Zweithundfeeling testen. Tatsächlich gefiel es mir weniger als erwartet. Was wahrscheinlich auch am kurzen Zeitraum lag. Das muss sich eine ganze Weile einspielen. Aber die getrennte Ansprache, die Dynamik beim Gassi, einzeln gestaltete Aktivitäten.. Das war schon unerwartet anstrengender als mit nur einem Hund. Und da bin ich noch nicht mal beim Ferienhaus buchen, Wohnung finden oder insgesamt mehr Geld ausgeben gelandet.

    Erstaunt hat mich jedoch meine Hündin. Sie ist kein Freund von fremden Hunden (eher aus Angst). Aber nach 3 Wochen waren die 2 Hunde echt schon richtig kompatibel. Damit hatte ich nicht gerechnet, dachte da braucht meine Maus länger. Aber der Pflegi war sehr charmant zu ihr.

    Fazit: Ich bleibe zumindest aktuell beim Einzelhund. Schließe aber nicht aus, dass ich Projekt Zweithund vielleicht irgendwann mal wage. Vielleicht mit einem Ersthund, der einfacher ist (Fremdhundeverträglicher - besonders Outdoor) und einem Zweithund, der als Welpe einzieht und nicht als Direktimport Pflegi. So hatte ich quasi 2 zu managende Leinenpöbler an der Backe. Allein ging das super zu managen, mit zweien musste man sich neu koordinieren.

    Ich wünsche dir, dass euer zukünftiger Puggle gesünder sein wird als der, den wir in der Familie haben. Denn dieses Leid mitanzusehen, zu sehen, wie der Hund bis heute nicht laufen kann (dass er sich überhaupt so berappelt hat, hätte ich nie gedacht), dass er bis heute kotikontinent ist, dass er in seinem Körper gefangen ist... Das tut mir für diesen Hund wahnsinnig leid.

    Ja, das tut mir auch leid :crying_face:

    Natürlich wünsch ich uns einen gesunden Hund, ich hatte halt überhaupt keinen Grund, das in Frage zu stellen, auf dem Hof stehen doch die, zumindest augenscheinlich, gesunden Eltern und Tante. Wir waren in den letzten Wochen jede Woche da, gerade eben wieder. Ich schau doch schon hin, beobachte, horche...

    Mein Mann war beim ersten Mal mit, er mit seinem (Ausbilder-/ Führ-) Blick, Blick auf den ganzen Hof, auch Hühner, Enten, Kinder... eben die Dinge, die für uns ne Rolle spielen. Wir haben nen riesen Hof, Haufen Tiere, 5 „Kinder“ (davon schon 3 erwachsen, aber hier lebend)...

    Ich wollte einfach nur nen Hund, der zu uns passt... ja, sorry, der Ur-ururur... Großvater war n Mops, der war bestimmt nicht gesund und ... ich will da überhaupt nix schön reden, aber kann es einfach auch sein, dass Mischlinge einfach nur ganz normal sind?

    Zucht dauert Jahrzehnte (Mehrzahl!). Wenn vor 4 Jahren der "Urhund" also ein Mops war, bleibt dein neuer Hund auch zu vielen Teilen ein Mops. Sieht man ja in deinem Bild sehr deutlich. Du nimmst also gleich mehrere negative Kanten mit: Qualzucht unterstützen (jeder gekaufte Hund macht Platz für einen neuen, der produziert wird - Atemnot ist extrem schlimm), du unterstützt Vermehrerei (ohne Verein, ohne Auflagen, ohne Gentests etc. - fürs schnelle Geld) und parallel dazu sitzen im Tierschutz haufenweise arme Seelen, die wegen der Vermehrerei dort auch nicht wegkommen (Platz durch Vermehrerhunde besetzt quasi). Das ist traurig, vermeidbar und mit absolut keinem Grund rechtfertigbar. Punkt.

    Um zur Frage des Threads zu kommen: Ich bin IMMER pro Tierschutz. Darum ein Tierschutzhund aus Rumänien. Da ich damals noch in Berlin wohnte, sollte der Hund handlich sein. Optisch gönne ich mir Stehohren, mein kleines MustHave. Natürlich anfängerfreundlich (naja, war nicht ganz gegeben, egal... steile Lernkurve). Heute sage ich: Immernoch pro Tierschutz! Aber wer viele Bedingungen stellt (kleine Kinder, Bürohund, viel Besuch etc.) fährt mit einer passenden Rasse vom seriösen Züchter am besten. Da wird teilweise sogar soweit geschaut, dass der Welpe charakterlich bestens passt. Tierschutzhunde sind und bleiben immer wieder Überraschungsseier - besonders die Welpis aus dem Ausland. Wer das nicht möchte, hat also eine gute Alternative. Bringt ja nichts, wenn der Tierschutzhund nicht passt und wieder weg muss. Tierschutz ist es also auch, sinnvoll beim Züchter zu kaufen, statt Tierschutzhunde ins unpassende Leben zu quetschen. :nicken: