Ich hatte nur 4 Wochen 2 Hunde. Ein Pflegehund dazu quasi. Neben der Vermittlungshilfe wollte ich Zweithundfeeling testen. Tatsächlich gefiel es mir weniger als erwartet. Was wahrscheinlich auch am kurzen Zeitraum lag. Das muss sich eine ganze Weile einspielen. Aber die getrennte Ansprache, die Dynamik beim Gassi, einzeln gestaltete Aktivitäten.. Das war schon unerwartet anstrengender als mit nur einem Hund. Und da bin ich noch nicht mal beim Ferienhaus buchen, Wohnung finden oder insgesamt mehr Geld ausgeben gelandet.
Erstaunt hat mich jedoch meine Hündin. Sie ist kein Freund von fremden Hunden (eher aus Angst). Aber nach 3 Wochen waren die 2 Hunde echt schon richtig kompatibel. Damit hatte ich nicht gerechnet, dachte da braucht meine Maus länger. Aber der Pflegi war sehr charmant zu ihr.
Fazit: Ich bleibe zumindest aktuell beim Einzelhund. Schließe aber nicht aus, dass ich Projekt Zweithund vielleicht irgendwann mal wage. Vielleicht mit einem Ersthund, der einfacher ist (Fremdhundeverträglicher - besonders Outdoor) und einem Zweithund, der als Welpe einzieht und nicht als Direktimport Pflegi. So hatte ich quasi 2 zu managende Leinenpöbler an der Backe. Allein ging das super zu managen, mit zweien musste man sich neu koordinieren.