Na das klingt ja sehr ansprechend. Meine Pöbelmaus brauchte ne Tonne Training, damit sie die Backen hält (Auslandshund). Sie explodiert nur zu gern verbal. Entsprechend nervös würde ich beim neuen Hund direkt rangehen und das quasi fast automatisch schüren.
Der Collie klingt aber an sich rundum als ein sehr angenehmer Zeitgenosse. 
Ne, pöbeln tut hier der Collie auch nicht, aber gerne mal maunzen, fiepsen, jodeln, weil man driiiingend neue Freunde braucht. Bellen auch mal, aber nur aus Frust, weil man nicht hin darf. Wobei das alles gerade stark nachlässt. Im Freilauf ist Lucifer viel entspannter und es kann sogar mal sein, dass er an einem Fremdhund vorbeiläuft. An der Leine findet er das aufregender.
Selbst Fiete, der ja hier zuhause echt arschig werden konnte mit den anderen beiden, ist mit Fremdhunden zurückhaltend (früher hatte er Schiss, das ist aber vorbei). Er will definitiv KEINE neuen Freunde, Hündinnen sind auch nur in der Läufigkeit spannend, er ist quasi das Modell Eremit.
Fazit ist für mich schon, dass der Collie ein angenehmer Zeitgenosse ist, aber durchaus auf eigene Weise anstrengend. Sie sind halt kommunikativ und das muss man mögen. Fiete ist recht leise.... meistens...aber er hat auch ne große Palette an Tönen, die aus ihm herauskommen, vor allem, wenn er sich freut.
Lucifer, halt mit einem lauten Sheltie aufgewachsen, ist tendenziell lauter, hat einfach einen sehr tiefen Brustkorb und ein wirklich großes Stimmvolumen. Bellen ist gar nicht so sehr das Thema. Aber eben singen, jodeln, maunzen, brummeln, seufzen,.... So ein Collie läßt seine Umwelt gerne an seinen Aktivitäten teilnehmen.
"Ich muss warten" - grummelquietsch
"Ich lege mich hin" - stöhnseufz
"Ich hab einen Kumpel entdeckt" - jodeldideldö
"Ich hab den Paketboten gehört" - grummelwruff"
usw usf...