Beiträge von DarFay

    Es gibt Hunde, die nur nach ausgiebiger Morgenrunde wirklich gut allein bleiben können. Denn stundenlang schlafen - 10 min raus und wieder 6 Stunden schlafen liegt nicht jedem Fellnäschen. Gerade junge, aufgeweckte Pudel könnten da unglücklich mit sein.

    Ich selbst habe 15-20 min gemütliche Morgenrunde und dann auf Arbeit umsetzen können. Mit meiner Maus ging das. Die tickt beim Alleinbleiben andersrum. Zu aufregende Spaziergänge vorher machen sie eher wuschig, wenn ich danach gehe. Mittlerweile ist sie eh Bürohund und das Thema egal.

    5-10 min halte ich für zu kurz. Noch eher aufstehen, oder Kinder integrieren, um noch 10 min extra rauszukitzeln.

    PS: Mit Locken fiele mir noch der Lagotto ein.

    Wollte hier nur noch final aufklären, was ich nun gemacht habe: Aufgrund auffälliger Blutwerte habe ich die MMK im großen Profil noch nachgetestet. Babesiose positiv. Blutwerte passen auch dazu.

    Bei Dino (auch ein Rumäne) hab ich auf Anraten der TÄ nur mal auf Verdacht prüfen lassen, weil er komische Hautläsionen an der Nase und einen Knubbel am linken Hinterlauf hatte. Sie musste dabei und aufgrund seiner Herkunft direkt an MMK denken, also haben wir das testen lassen.

    Ergebnis: er hatte irgendwann mal Kontakt mit den Babesiose-Erregern, sonst weiter nix. Behalten wir im Kopf und ist auch bei all unseren TÄ in seiner Akte hinterlegt, falls doch mal was sein sollte.

    Ich (!) würde nicht unbedingt auf MMK testen lassen, wenn der Hund symptomatisch unauffällig ist. Wenn es Symptome oder Anzeichen gibt, die man nicht sofort zuordnen kann und/oder dabei an MMK denkt, dann würd ich testen lassen.

    Natürlich spricht nix dagegen, einfach mal gucken zu wollen.

    Was genau habt ihr dazu besprochen? Rein vom recherchieren bin ich trotz keiner akuten Symptome für eine Behandlung. Weil es spontan recht fies kippen kann und die Viecher einmal da, dort bleiben. Hast du Infos für mich, was ihr da besprochen habt? Nach Silvester besprech ich das Ergebnis erst in meiner Klinik.

    Ich werfe mal die klassischen Empfehlungen hier rein:

    • Welpenauslauf, in dem er nix kaputt machen kann (mit Ruheplatz, was zum Kauen und sonst nix)
    • Welpe sein lassen, also auch mal toben mit anderen Hunden und nicht nur Regeln, Regeln, Regeln
    • gefrorener Kong zum Schlecken und danach Ruhe (z.B. sowieso im Auslauf)
    • Routinen, wo er merkt, wann immer Ruhe folge (z.B nach jedem Kong im Auslauf)
    • positiver Tagesablauf, viel loben. Selbst mal zählen, wie oft man lobt und wie oft man schimpft oder etwas verbietet: Gute Laune und Lob sollte also stets überwiegen - entsprechend den Tag gestalten, um auch viel Gutes zu erzeugen (sonst entsteht die Frustschleife)

    Mit 13 entstand der Wunsch. Da ich aber MEINEN Hund wollte, wartete ich bis zum Auszug. Fing dann recht zügig an zu suchen (Tierschutzhund) und 3 Monate nach Auszug war sie da.

    Überfordert war ich trotzdem, denn meine Theoriesammlung nach vielen, vielen Jahren stellte mir eher ein Bein. :lol: Natürlich lief es nicht wie im Bilderbuch, was Verzweiflung brachte und das innere Bauchgefühl ausschaltete. Erst als ich das alles Beiseite schob und mehr nach Gefühl und mit Trainer vorging, lief es dann gut.

    Darum würde ich, wenn der Moment passt, eher nicht zu lange warten. Und nicht zu viel planen. (abgesehen von Themen wie "Alleinbleiben" mit Plan A, B und C sowie ein grober Plan, welche Rassen in etwa passend sind, um keinen extremen Wachhund oder HSH in einer Mehrfamilienwohnung zu halten.)

    Schade, dass die Freude dann wegen sowas getrübt wird. Ist doch verständlich, wenn man feste Rituale mit der Familie hat und die dann bei sowas nicht toll reagieren, dass das erst mal runter zieht. Wenn euer Verhältnis gut ist, glaube ich aber, ihr bekommt das hin und der Hund gehört irgendwann einfach mit dazu. Ein Welpe wird allerdings trotzdem nicht ganz einfach (und pinkelt vielleicht mal bei Mutti in die Bude oder beißt was an). Selbst wenn er später ein ruhiger Geselle wird. Da geht man dann leider gleich mal mit Druck in den Familienbesuch, anstatt sich gemeinsam zu freuen. Ich versteh dich gut.

    Mein Hund war auch spontan da und meine Eltern waren sofort sehr neugierig. Trotz ihrer Katze im Haus (die keine Hunde kannte) waren wir herzlich eingeladen. Ruckzuck waren meine Eltern verliebt und wollten sogar selbst einen Hund (blieben dann aber doch bei neuen Miezen und "borgen" sich meine Maus immer mal für einen Tag aus). Ich hoffe, das wird bei euch genauso schön.

    Meine Rumänin ist auch sehr terretorial. Die lässt da nichts anbrennen und ist auch stets hellwach und wäre in der Ruhe von 0 auf 100, wäre auf einmal was Fremdes los.

    Aber (!) es gibt Besuch und es gibt "Besuch". Menschen die man kennt und die öfter kommen sind langfristig kein Problem. Die erkennt sie irgendwann und hat sie als ok Besuch notiert. Der "Besuch" hingegen sind einmalige Kontakte wie Handwerker oder wechselnde Postboten. Die sind leider nie ok und hier heißt es Hund muss weg, falls die rein kommen.

    Also falls ihr eher Leute habt, die immer die gleichen sind, möchte ich euch Mut zusprechen. Das lässt sich langfristig sicher einigermaßen etablieren.

    Das ist ein guter Plan.

    Dann reduzieren wir die Dauer der Spaziergänge für die nächsten Tage.

    Ich weiß, es ist ein kleiner Schritt aber ich habe ihn vorhin in seinen Korb geschickt und bin mehrmals aus dem Zimmer und wieder rein gegangen und er liegt weiterhin ganz ruhig da.

    Das freut mich so!

    Viele Hunde stalken anfangs vermehrt nach einem Besitzerwechsel. Sie wollen alles mitbekommen und einschätzen (was lohnt sich, was nicht, was ist gefährlich etc.). Oft lässt das immer mehr nach. Einfach auch mal die Tür hinter dir schließen. Wiederkommen irgendwann und ihn nicht mal anschauen. Alles ganz normal eben. Das wird schon.