Als Vegetarier oder Veganer bekommt man gern die Frage "Und was, wenn du auf einer einsamen Insel strandest, verhungerst du dann dort, weil du das Kaninchen nicht essen willst?" 
Was bleibt ist wohl immer nur ein andauerndes Ringen um eine gewisse Balance und das Beachten ethischer Grundsätze.
Und genau das ist der Punkt. Einfach eine gewisse Balance. Ja, würde ich wählen zwischen Fleisch essen oder verhungern, würde ich es essen. Verhungere ich aber nicht, dann lass ich das eben, weil es sich für mich richtig anfühlt.
Was ich nicht verstehe: Wenn Produkte sinnlos mit toten Tiere "gefüllt" werden, was unnötig wäre. Beispielsweise jetzt mit der neuen EU-Regel, wo in bisher veganen oder vegetarischen Produkten Insektenzeugs benutzt werden kann. Warum, wozu töte ich jetzt Tiere, ging doch vorher auch ohne. Umgekehrt, wie viele Tiere sterben beim Ernten von Weizen oder sowas. Das Thema ist komplex. Genauso wie "Ist ein Insekt so viel Wert wie ein Elefant?" 1 Leben = 1 Leben. Oder differenziert man dann doch irgendwo?
Glaube, da wird man sich nie einig.