Beiträge von DarFay

    Das wäre doch verrückt, wenn eine ausgebildete Hundetrainerin mit vielen Jahren Hundeerfahrung davon ausgeht, dass die 17 jährige Tochter mit ihrem ersten Hund nach 2 Jahren alles perfekt umsetzt. Ich denke, den Unterschied wird deine Mama sicher sehen. Schiebe den Gedanken des Wettstreits beiseite und nutze deine gute Quelle einfach effektiv für dich. :gut: Augen zu und durch.

    Deine Hündin klingt doch schon rundum sehr toll, es schleichen sich immer mal Fehler ein. Deine Maus ist noch jung, da kann sowas sowieso immer mal passieren. Wichtig ist jetzt nur, deiner gestressten Hündin zu helfen und das wirst du ja jetzt angehen.

    Wie reagiert sie denn, wenn du mit ihrem Lieblingsspielzeug herumfuchtelst, aber sie soll im Bleib/Platz/Sitz etc. warten? Wird sie unleidlich, oder habt ihr das geübt?

    Frustrationstoleranz könnt ihr im Allgemeinen vielleicht noch ausbauen? Oder klappt das gut?

    Zur besagten Busstation gehen, aber nicht in den Bus steigen. Wenn sie dann irgendwann ruhig bleibt, einsteigen. Aussteigen und ohne Training wieder heimfahren etc.

    Beim ZOS muss sie ja auch warten. Die Basis scheint ja da zu sein, das müsst ihr nun langsam bei noch spannenderen Themen steigern und üben.

    Ich spreche mal aus Erfahrung eines Wanderfreundes mit Hund.

    Jagdfreudiger Hund in großem Format beim Wandern? Ich muss sagen: Das würde mich sehr nerven! Ich liebe es, meine Hündin abzuleinen, das ist ein ganz besonderes Wandergefühl. Wenn es dann noch etwas unwegsamer wird, umso mehr. Hier sind große, schwere Hunde ebenfalls weniger praktisch. Zur Not kann ich meinen Hund mal wo raufheben, drüberheben oder sowas. Der Gedanke, dass mein 35 kg Hund in die Leine knallt, weil ich gerade mal die Gegend bestaune und nicht perfekt aufpasse... das würde mich echt den Spaß rauben.

    Meine Hündin hat starkes Territorialverhalten. Also noch was dazu.

    Da wo man sich hinsetzt, dass ist dann auch kurzzeitig mal unser aktuelles Territorium - also auch das Café. Man kann das natürlich üben. Hier klappt das auch sehr gut. Wenn der Kellner sich aber beispielsweise blöd runterbeugt (weil die Cafétische draußen mehr eine flache Lounge sind), kann auch mal ein Warnknurr oder Warnwuff rausploppen. Da bin ich dann immer froh, wenn mein Hund optisch nicht auch noch "gefährlich" aussieht. Auch das sollte man bei wachsamen Hunden achten: Wie wirkt der Hund auf andere. Mein weißer Fluff entlockt dem anderen Menschen oft ein entzücktes Lächeln. Besonders am Anfang, als wir noch nicht so gut im Training standen, hätte ich mit meinem Aufpasserhund sicher 1-2 Mal richtig ärger bekommen, wäre sie beispielsweise eher ein Rottweiler oder Schäferhund gewesen. Je größer und dunkler, desto weniger darf da was falsches passieren und sei es nur anbellen, anknurren etc. Da verstehen viele GARKEINEN Spaß.

    Zur Wohnung: Habe anfangs sogar nur in 44m2 gewohnt. Für Hunde eigentlich kein Problem. Drinnen ruhen und draußen Spaß. In Kombination mit Wachverhalten ist das aber schon wieder ein anderes Thema. Handwerker und Co. sind dann unausweichlich nah.

    Fazit: Besonders Wach- und Schutzverhalten muss man wollen. Das klingt als Unerfahrener fast ein wenig romantisch. In der Realität kann es aber sehr herausfordernd sein. Ich muss jeden spontanen Besuch sinnvoll planen, da meine Hündin fremde im Haus wirklich nicht leiden kann. Wir haben viel nachts geübt, weil sie nachts schneller getriggert war bei Passanten, die an einem vorbeilaufen. Selbst Urlaub mit Hund sitzend am Strand auf der Decke wird schnell zum verteidigten Ort. Manche Hunde lassen sich da schneller, mit Pech aber auch weniger gut erziehen. Manche Hunde sind dann einfach für solche Situationen nicht geeignet und bleiben lieber zuhause.

    Ich finde es sehr lieb, wenn jemand so eine Abneigung hegt (dein Mann gegen Hunde), dem Wunsch des Partners - also dir (mit Kompromissen) trotzdem nachzugehen und es auch soweit in Ordnung zu finden, dass du quasi sehr viel draußen und auch weg deswegen bist. Nur auch mal soviel dazu. Viele hätten komplett nein gesagt.

    Allerdings zeigt Echo sehr gut, dass ein domestiziertes Tier eben abhängig von seinen Menschen ist. Und ja, was er nicht kennt.... ok, aber wirklich schön, ist nur das Zusammenleben auch im Haus. Ich glaube nicht, dass er das nochmal vergisst, er weiß nun, dass es ein "drinnen" gibt. Du verschwindest nicht mehr ins Schwarze.

    Wir haben die meisten Tiere auch begraben. Allerdings muss ich dann anfangs bei Nacht und Regen immer heulen, weil meine Pelzis allein bei Nacht sind und bei Regen einweichen.

    Meine Mama hat im Mietshaus begraben und eine Pflanze draufgepflanzt. Bei Auszug hat sie die Pflanze mitgenommen, die ja quasi die Energie des Tiers aufgenommen hat. Hier würde ich allerdings verzweifeln, sollte die Pflanze jemals eingehen. Wie ein zweiter Tod.

    Ich weiß nicht, wie ich das bei meinem ersten Hund irgendwann mal handhabe. In einem Menschenlebem hat man dann ja einige Urnen im Schrank, das ist irgendwie doof. Diamant aus dem Körper pressen, wirkt auch seltsam. Asche verstreuen, könnte ich glaube nicht. Verbuddeln ist möglich, aber wenn man doch mal aus dem Eigenheim auszieht, ist das traurig. Ich suche auch noch meine Traumlösung.

    Sunny mein mutiger Allrounder.

    Egal was, man kann sie mitnehmen. Neuem stellt sie sich gefasst und hinterfragt nicht. Sie macht es einfach mit, vertraut auf mich. Sie würde sogar in den Tod springen, weil sie mir glaubt, dass man hier oder dort jetzt langgehen kann (da muss man manchmal echt aufpassen...).

    Im Urlaub in den Bergen gab es eine Aussichtsplattform. Der Boden bestand aus Metallgitter, wo man einfach in die Tiefe sieht. Das Geländer aus Glas, wo man die Ferne erkennt. Ich war sehr gespannt, ob sie die große Plattform gleich betreten würde. Wenigstens kurzes Zögern hätte ich erwartet. Aber nix da, einfach drauf - komisches Gefühl unter den Pfoten, Blick ins Bodenlose. Kein Problem. Der Hund ist toll!

    Tauschen? :applaus:

    Alle erwarten irgendwie, dass Hunde nett sind. Sie überrascht es dann, wenn der Hund sich nicht freut und dann geht es los... das volle Programm, um zu zeigen, dass sie Hundeflüsterer sind und der Hund sie doch noch mag. |) Sorry, klappt leider nie. Ich darf den wütenden Hund dann wegzupfen, der das Gehabe nur noch schlimmer findet.

    Meine Mausi ist nahezu perfekt,

    entspannt,

    schläft solange wie ich,

    draußen aktiv,

    ist mit wenig und viel zufrieden,

    macht einfach alles mit (Restaurant, Baustelle, Urlaub, Fahrstuhl, komische Untergrüne -egal!),

    ist der hübscheste Wuffi der Welt :herzen1:,

    wir lieben uns sehr

    ABER...

    könnte ich eine Charaktereigenschaft ändern, wäre es super, wenn sie fremde Lebewesen nicht auf den ersten Blick lautstark scheiße fänd. xD Rückzug wäre mir lieber oder einfach Abstand wahren. Aber nein, Hysterie! Wir haben zwar schon viel geübt, aber der Trainingsstand ist nun Ende Gelände, weniger wird es nicht werden. Fremde Menschen im Haus bleibt laut, oder man muss den Hund ausqaurtieren/Gassigehen in der Zeit.