Ich habe den Thread gerade mal von vorn gelesen, was für eine Berg- und Talfahrt. Ich fühle mit dir und kann auch verstehen, wenn man jetzt emotional sehr aufgewühlt ist. Ich schicke dir Kraft aus der Ferne. Der Moment jetzt ist genauso schwer, wie der letzte Weg und die Zeit danach. ![]()
Vor 3 Wochen starb meine Oma, 2 Tage davon unter Qual. Ich hatte mir sehr gewünscht, dass man auch Menschen helfen kann, wenn das Unausweichliche vor der Tür steht. Versuch also aus allem irgendwo das Gute zu suchen (ja, schwierig.. ich weiß
). Du kannst helfen, ihr hattet eine tolle Zeit, du hast alles getan, leider endet das Leben und das nicht immer fair. Krebs ist einfach ein riesiger Mist! Also nochmal: ![]()
Medizinisch kann ich leider nicht helfen. Lungenmetastasen hatte ein 24 jähriger Kumpel (ursprünglich Nierenkrebs). Vor lauter Husten hat er irgendwann Blut gehustet (durch den gereizten Hals) bis er die letzten 4 Tage im Krankenhaus lag und eine Beule aus seinem Bauch ragte. Er war bis zur letzten Sekunde optimistisch, das irgendwie zu packen. Ständig hustend und mit Schmerzmitteln zugedröhnt ist er irgendwann nicht mehr aufgewacht, als die Augen zugingen. Da half garkeine Medizin. Aus der Not heraus hat er sich aus Hoffnung zur Heilung sehr speziell ernährt (irgend so einen chinesischer Guru an der Hand.) Kein Kaffee, kein Zucker dies nicht und das nicht. im Nachhinein eine Verschwendung seines letzten halben Jahres (ab Diagnose Nierenkrebs). Denn er dürstete regelrecht nach einer brühwarmen Tasse Kaffee - die er nie mehr bekam. Also verwöhn deinen Wuff mit allem was du hast. Naja und das, was du ja eh schon oft gelesen hast.