Beiträge von DarFay

    Ich hatte auch 3 Wochen Urlaub bei Einzug meines Erwachsenen Hundes, der laut Pflegestelle alleinbleiben konnte.

    Am Ende der 3 Wochen konnte ich gerade mal den Müll ohne Drama wegbringen. Von stundenlang alleinbleiben weit entfernt. Ich hoffe du hast da einen Plan, falls dein Hund die vielen Stunden nach dem Urlaub nicht beherrscht?

    Ansonsten hatten wir auch 1 Jahr Vollzeit mit Pausen-Heimkehr. Das ging sehr gut, sie hat immer geschlafen. Abends sind wir dann 2 Stunden in den Wald. Mein Gewissen hat das aber irgendwann belastet und ich konnte auf Arbeit Homeoffice verhandeln (halber Tag Büro, halber daheim).

    1 Jahr kastriert. Autsch :verzweifelt:

    Zeckenkrankheiten sollte man nicht unterschätzen. Sie sind überwiegend nicht heilbar und bedürfen ständige Checks und Behandlungen in Abhängigkeit zu Blutbild und Symptomen. Nicht alle Tierärzte kennen sich da gut aus. Das macht es immer wieder schwierig. Ich empfehle dir da mal sehr intensiv zu recherchieren.

    https://www.leishmaniose-forum.com/forum.php

    Hier, die kennen sich super aus. (Ich hoffe Forum im Forum empfehlen ist ok?) Frag dort am besten mal nach, was dich mit so einem Hund erwartet. Da stehen leider zahlreiche Geschichten, wie oft falsch behandelt wird. Ich selbst durfte mit meiner Tierklinik rumverhandeln, damit sie auch mal von ihrem 0815 Plan abweichen.

    Ich schmeiß nur mal kurz in den Raum, was mir direkt kritisch auffällt:

    Direktimport ohne Garten ist in manchen Fällen sehr schwierig (Hund will nicht raus und wird dann genötigt)

    Direktimport ohne Ersthund (viele Straßen- und Shelterhunde ziehen ihren Mut aus anderen Hunden, da enger Kontakt zu Menschen unbekannt ist und sie sehr stressen kann)

    BackupLösung falls der Hund nicht alleinbleiben kann? Viele solche Hunde haben alles verloren und kleben förmlich an ihrem menschlichen Anker. Und diese Verlassangst kann sehr ausgeprägt sein und langes Training beinhalten.

    Ja, ich gebe es zu: Ich könnte mir bei euch auch einen ehemaligen Laborbeagle vorstellen. Hier wäre ein älterer Rüde auf einer Pflegestelle . Gerade die Laborhunde sind ja darauf selektiert worden, nett zu Menschen und anderen Hunden zu sein. Was sie als Meutehund sowieso mitbringen.

    Auch unser erster Hund (außer den Familienhunden meiner Kindheit und Jugend) war ein älterer Laborbeagle. Mit genau der Überlegung, dass er nicht mehr ganz so lebhaft ist und nicht ganz soviel Jagdtrieb mitbringt.

    Danke für die Idee, aber da sehe ich uns jetzt nicht so als passende Familie. Auch wenn die Laborbeagle auf Menschenbezogenheit gezüchtet werden, so hat er doch mehrere Jahre in einem komplett anderen Umfeld ohne den Trubel von Kindern gelebt. Und wenn ich lese, dass auch keine Stubenreinheit und wenig Umweltgewöhnung oft vorliegt oder erst im Aufbau ist, dann sehe ich hier keinen Vorteil gegenüber Welpe oder älterem Hund aus dem Tierschutz, der aber dies hoffentlich schon kennt.

    Zu den wirklich älteren Tieren aus dem Tierschutz kann ich nur sagen, dass ich die Tierheime der Umgebung schon länger verfolge und nur wenige geben überhaupt an Familien mit kleinen Kindern ab und wenn sind diese Hunde meist gleich vergeben. Dann sind diese Hunde oft in der Kategorie, wie die verlinkten, also auch oft Fragezeichen, wie ich gelernt habe, was eine wirkliche Familientauglichkeit wie Ableinbarkeit angeht. Unsere Umgebung ist dafür nämlich gut geeignet und das fände ich schon gut, wenn es möglich ist.

    Schaust du bei den Tieren im Tierheim nur online? Die einfachen, handlichen Hunde landen meist nämlich nicht online. Da findet man häufig eher die "Dauerinsassen" oder die, wo man weiß, die bleiben wahrscheinlich länger. Die einfachen Hunde sind meist innerhalb von kurzer Zeit vermittelt.

    Kennt sich wer aus mit Entwurmung bei chronischer Nierenkrankheit?

    Ich sorge mich, ob das schädlich ist. :denker:


    Und bei den Kotproben wurde mir mal gesagt, dass, bevor die getestet werden, meist schon der Probe zu alt ist und nicht mehr aussagekräftig. Das "verfällt" wohl sehr schnell, um damit noch was anfangen zu können.

    Würde mal Blut an Parasitus Ex schicken. Zeckenkrankheiten-Spezialisten.

    Ich möchte nur einwas zu bedenken geben: Wenn ihr euch jetzt einen Erwachsenen (großen) Hund sucht und der dann vor eurem Angsthund stirbt, fällt der wahrscheinlich in ein großes Loch. Nur dass ihr dann auch das bedenkt.

    Ansonsten viel Erfolg bei der Hundesuche. :winken:

    Dass kann einem aber auch mit einem jüngeren passieren.

    Wow. Das dürfte klar sein. :roll: Statistisch dürfte aber der ältere große Hund dann doch eher weg sein. Sie sollen sich ja nur allgemein Gedanken um den Moment machen und dass man dann vllt kurzfristig 3 Hunde hat, oder viel Getrenntsein übt, oder rechtzeitig an einen Nachfolger denkt etc. (Warum ich da einen skeptischen Emote ernte, erschließt sich mir nicht, aber egal, die TE hat es im Hinterkopf. :nicken: )

    Ja oder so.

    Apropos, Hündin oder Rüde?

    Das ist Geschmackssache, hat quasi beides seine Vor- und Nachteile.

    Maevan
    12. Oktober 2023 um 10:27

    Kannst ja hier mal blättern. Da haben die Foris geschrieben, wieso/weshalb das eine oder das andere. :nicken: