Beiträge von DarFay

    Hatten wir das hier schon?
    Von Tierschutzhof Pfotenhilfe:
    "Video von brutaler #Tierquälerei auf ÖKV-Hundeausbildungsplatz

    "Ich bin sprachlos. Das durchdringende, verzweifelte und angsterfüllte Weinen des Hundes ist kaum zu ertragen", sagt Jürgen Stadler vom Verein PFOTENHILFE.
    Uns wurde ein Video (https://l.facebook.com/l.php?u=https%…dXkfLO6pCF8IKOQ) zugespielt, in dem ein #Hund offensichtlich nicht zubeißen will und brutal gequält wird. Danach versucht ein Hundeführer einen Hund dazu zu bringen, ihn selbst zu beißen - mit Erfolg.
    Diese Szene erinnert an die Halterin aus Naarn, die im Garten ihre Hunde gegen sich selbst scharfmachte. Eine absurde, widersinnige und bekanntlich besonders gefährliche Praxis.
    Die Szenen wurden auf einem Hundetrainingsplatz nahe Graz gefilmt, der auf der ÖKV-Website zu finden ist. Außerhalb des Trainings werden die Hunde offenbar illegal in dunklen Boxen im Keller "gelagert", wie ein Zeuge berichtete.

    Der Tierschutzexperte und ehemalige Amtstierarzt Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer ist entsetzt: "Offensichtlich tierquälerische Ausbildungsmethoden, wie auf diesem Video deutlich erkennbar, sind sofort einzustellen! Eine tierschutzgerechte, zeitgemäße Hundeausbildung hat mit viel Empathie und auf Basis aktueller verhaltensbiologischer Erkenntnisse zu erfolgen."

    Die verantwortlichen Tierquäler einer privaten Securityfirma wurden angezeigt, vom Stand des Verfahrens ist wegen Amtsverschwiegenheit nichts bekannt.
    "Wer bisher noch die Schutzbehauptungen aufgestellt hat, dass so eine Beißabrichtung nur ein Beutespiel sei und Hunden Spaß mache, muss spätestens jetzt eingestehen, dass solche Methoden absolut untragbar sind. Wenn sich der ÖKV davon nicht distanziert, disqualifizert er sich endgültig selbst", so Stadler.

    Bereits Anfang November betonte Tierschutzminister Rauch: “Das Scharfmachen von Hunden, das vielerorts unter dem Deckmantel des Hundetrainings passiert, ist durch nichts zu rechtfertigen. Ausdrücklich verboten werden sollen der problematische Teil der klassischen Schutzhundeausbildung und das im Schutzanzug ausgeübte 'Mondioring'. Diese Art der Ausbildung hat in der privaten Hundehaltung absolut nichts verloren.” Und Stadler fügt hinzu: "Wer diesem Verbot nicht zustimmt, macht sich mitschuldig an Tierquälerei und möglichen weiteren menschlichen Opfern."

    Youtube-Link zum Video: https://youtu.be/joqWmIQD59I"


    ---

    Wurde das eigentlich bewiesen mit der Aussage: "Diese Szene erinnert an die Halterin aus Naarn, die im Garten ihre Hunde gegen sich selbst scharfmachte."? Dachte, das waren nur Vermutungen wegen 2 Fotos, wo der Hund nur in so ein Kissen beißt. Gegen sich selbst scharf machen les ich zum ersten Mal.

    Wurde je das Wachen gezielt angeleitet? Nicht grundlegend verboten, sondern gelenkt.

    Du darfst Wachen, aber mach es passend.

    Zum Beispiel gemäßigter, kürzer, leiser.

    Mein Hund liebt Wachen. Sie würde auch gerne hysterisch losgackern. Aber wir haben uns darauf geeinigt, dass sie anschlagen darf, aber 1. leise starten (sonst erschreck ich) und 2. nur kurz (also so 1 bis 3 Wuffs).

    Das lässt sich dann immer weiter ausbauen. Je "eigenartiger", desto mehr zeigt sie es dann mir mit melden. Ich nehme das auch Ernst (selbst wenn ich weiß, ist nur XY und unwichtig) und gehe nachschauen und ihr sagen, dass es ok ist. Zuhause meldet sie mittlerweile eigentlich kaum noch was. (Hab ihr ja die Welt erklärt was ok ist und die meisten Sachen sind Alltag). Sie hat früher auch Treppenhaus Geräusche hysterisch bebellt, klappern Hundehalsbänder übers Fenster gehört oder oder oder.

    Was bis heute dennoch nicht klappt, ist Ruhe bei fremdem Besuch. Das ist ihr einfach zu intensiv und eindringend. Darum wird sie da ausgelagert. (Anderes Zimmer reicht nicht, dann kläffst sie dort und ist extra genervt, da nix im Blick zu haben.)

    Gassi sehr früh/spät.

    Kein Besuch zuhause.

    Klingt nach Direktvermittlung aus dem Ausland?

    Mein Hund hasst auch Fremdhunde und Fremdmenschen (Rümänischer Straßenhund). Sie ist aber klein und das macht das Thema einfacher/sicherer.

    Wir gehen zum Beispiel 23 Uhr größer Gassi. Oder auf abgelegenen Wegen durch den Wald. Garten gibts auch. Fremdbesuch wird gut geplant. Meist geht in der Zeit jemand mit dem Hund raus. Oder der Hund kommt ins Auto oder zu meiner Mutter. (Hund lässt sich allerdings langfristig verkuppeln. Ist zum Beispiel Bürohund ohne Kundenkontakt.)

    Das Problem klingt nicht unlösbar, muss ich gestehen. Man muss sich eben anpassen, wenn man mutig (oder unwissend übermotiviert?) den Hund im Sack vom Bild wegadoptiert. Da ist es eigentlich klar, Kompromisse einzugehen. Man kann nicht jedes Verhalten umzuziehen.

    Ich würde die Vermittlung vielleicht parallel verfolgen, aber eher am eigenen Leben und nicht nur am Hund schrauben.

    Was solltest du denn hören / sehen können was du nicht hören / sehen willst?

    nun ja stellt euch mal vor ihr seit... keine ahnung irgendwo, wollt euch nen gemütlichen tag machen, anfahrt dauert bisschen und es würde auch dauern bis ihr zuhause seid.

    das hundetier ist allein daheim, ihr schaut auf der kamera und sehr: oh, der jault ja!

    was sollte ich dann tun? Dann wäre ich wahrschenlich nur angespannt und nervös...

    Ich hab schon Kino mit Freunden deswegen abgebrochen. Und eher mit statt ohne Hund geplant, bis das Thema funktioniert hat. Funktioniert es nicht, gibt's eben keine Freizeit ohne Hund oder man sucht sich Hundesitter (meine Eltern haben manchmal geholfen). Spontan Ausgehen? Gab es eben nicht.

    Es gibt im Forum einige User, die ihr Leben angepasst haben, weil der Hund nicht gut Alleinbleiben lernt.

    2.) Dann erklär mir, warum Titer nicht ausreichen? Die sind viel aussagekräftiger als ein Stempel im Heft.

    Vermutlich unter anderem wegen der Einheitlichkeit? Ist ja in anderen Bereichen ebenso, siehe Turniere beim Pferd. Daher kenne ich das und kann es eben nachvollziehen.

    3.) Hab ich tatsächlich mittlerweile sehr oft gelesen und auch beim Tierarzt gehört. Da ich viel zwischen Grenzen reise, ist Tollwut hier immer top aktuell im Hund. An sich ist die 6-er Kombi-Impfung teils umstritten, da sehr belastend für den Körper. Einzelne Impfungen mit Abstand sind schonender. Tollwut gilt dahingehend als besonders intensiv. Es kann Autoimmunerkrankungen auslösen, wenn man da jährlich an einem Tag alles ins Tier drückt, was es gibt. Also lieber gezielt abwägen und eventuell mehrmals gehen.

    Bei Hunden, die tatsächlich mal auf eine Impfung reagieren, ist das definitiv die sinnvollste Vorgehensweise. Ich mache mich dann halt selber noch auf die Suche nach entsprechenden Quellen.

    Ja, einfacher wird es definitiv sein. Aber sollte nicht Gesundheit vor Bürokratie stehen?

    Ich kann zuhause gern schauen, ob ich in meinen Lektüren eine Quelle finde. Sitze gerade noch auf Arbeit und wollte jetzt nicht online was (dubioses) suchen. Und es geht nicht darum, dass ein Hund mal "reagiert". Impfungen verändern das Immunsystem (eigentlich positiv, aber eben auch mal negativ bishin zur selbstzerstörerisch). Das ist finde ich kein Thema, was man einfach blind so mitgeht. Da ist abwägen einfach die optimale Lösung - im Idealfall mit einem guten Tierarzt. Was brauch ich wirklich? Wann gibt man es am besten, weil es so und so lange hält etc. Denn wenn man in die Humanmedizin schaut und Impfungen sieht, fragt sich da keiner, wieso Hund und Katze trotz selbem Prinzip da jährlich antanzen sollen? Jährlich eine 6-fach-Kombiimpfung immer und immer wieder mit Stoffen, die nachweise mehrere Jahre halten.

    Ich finde den Thread hier super, da sieht man sehr gut, wer wann und weshalb was impft. Angepasst ans Leben und nicht an irgend eine Uraltregel.

    1.) Scheinbar ist die Empfehlung stark veraltet oder wird falsch interpretiert? Warum genau sollte ich einen Hund 2x in kurzem Abstand nachimpfen ("Grundimmunisieren"), wenn bewiesen ist, dass eine Impfung für erwachsene Hunde komplett wie gewünscht immunisiert?

    2.) Dann erklär mir, warum Titer nicht ausreichen? Die sind viel aussagekräftiger als ein Stempel im Heft.

    3.) Hab ich tatsächlich mittlerweile sehr oft gelesen und auch beim Tierarzt gehört. Da ich viel zwischen Grenzen reise, ist Tollwut hier immer top aktuell im Hund. An sich ist die 6-er Kombi-Impfung teils umstritten, da sehr belastend für den Körper. Einzelne Impfungen mit Abstand sind schonender. Tollwut gilt dahingehend als besonders intensiv. Es kann Autoimmunerkrankungen auslösen, wenn man da jährlich an einem Tag alles ins Tier drückt, was es gibt. Also lieber gezielt abwägen und eventuell mehrmals gehen.

    Ich komme ja ursprünglich aus Berlin

    Stadt - 1. Hund - 2. Hund - jeder weitere Hund - Listenhunde

    Berlin - 120 € - 180 € - 180 € - 840 €


    Und wegen den hohen Preisen ist dort auch "fast kein" Hund angemeldet. Ich kannte einige Listis, da war garkeiner angemeldet (840 Euro! Kein Wunder...). Ich fühlte mich fast wie das einsame Schaf, weil ich jemand bin, der immer schlotternd rausgehen würde, wenn mir sowas fehlt. Man könnte ja quasi an jeder Ecke vom OA erwischt werden. Ich weiß nicht wie es im Zentrum/Zentrum ist, aber im B-Ring rings um die Wälder gabs viele unangemeldete Vierbeiner.

    Mit dem Geld wird ja leider nicht mal was anständiges gemacht. Hundeauslaufzonen viel zu wenige und viel zu klein. Hundetütenspender gabs in meiner Gegend nicht einen. Da fühlt man sich auch etwas ausgenommen, wenn schon so viel gezahlt wird.

    Also ich hab 3 verschiedene Typen Leine.

    2 maßgefertige Geschirre

    1 Halsband.

    Hund lebt nun 7 Jahre hier und das reicht mir auch.

    Kein Spielzeug (interessiert sie nicht)

    Koche Futter selbst (tausend mal billiger als hochwertige Futterdose - aber teurer als großer Sack Trofu)


    Abgesehen vom Tierarzt (da weiß man ja leider nie wann/was passiert) kann man schon günstig klarkommen. Aber der Tierarztaspekt und somit der größte Kostenpunkt mit Pech, lässt sich kaum steuern. Außer mit einer teuren Rundumversicherung, die aber bei (älteren) Tierschutzhunden auch nicht wirklich klappt. Und wo man rausfliegen kann.

    Tierhaltung und die Kosten dafür sind irgendwie ein bisschen wie Lotto spielen...

    Genieß es, dass du so ein tolles und unaufgeregtes Wuffelchen hast.

    Naja das ist sie aber eben nur, wenn wir beide allein zu Hause sind... :smirking_face: 
    Sonst ist sie schon eher aufgeregt, laut und wuselig...

    Schön zu hören, dass ihr einen Weg gefunden habt euch zu lesen. Ich hoffe das schaffen wir auch irgfendwann :)
    Danke für das Teilen deiner Erfahrung!

    Draußen und drinnen sind eh 2 paar Schuhe. :lol: Meins bezog sich jetzt auch überwiegend auf drinnen/abgelegener Garten. Draußen fährt meine ihren "MEIN REVIER, ICH MUSS MEIN REVIER ABSTECKEN"-Schiene, schnuffelt, markiert, ist super eigenständig und hasst fremde Hunde.