Beiträge von DarFay

    Ich hab den Thread überflogen und es zumindest auf den ersten Blick nicht gefunden.

    Habt ihr mal auf Zeckenkrankheiten testen lassen? (Parasitus Ex ist dafür das beste Labor). Manche Erreger können epileptische Anfälle auslösen, da sie das Nervensystem befallen.

    Manchmal muss man schon etwas Zeit geben für die Veränderung. Schwarz/Weiß ist nie der richtige Weg, es gibt so viele Nuancen Grau und daraus kann was tolles werden.

    Mal als blödes Beispiel: Durch den Partner, der den Hund auf dem Sofa nicht will, eröffnet sich vielleicht was anderes neues (Haus mit Garten, anderer Job mit Bürohund, ein Kind (was zum besten Hundekumpel wird), super Gassibegleitung etc.). Und 3 Monate später darf der Hund auf einmal doch aufs Sofa. Hätte man alles verpasst, was eventuell für den Hund einen riesen Mehrwert geboten hätte.

    Mein Partner hat sich sehr gut arrangiert. Wir haben ne eigene Firma und der Hund ist damit extrem flexibel. Wenn Hund krank, mach ich Dauer-HO, er kann immer mit ins Büro und hat hier sogar nen Bürohundkumpel. Wir haben Haus gebaut und sie liebt Garten bewachen (vorher kleine Berlinwohnung). Meine Mutter ist sogar hinterhergezogen und wir haben nen tollen Hundesitter dadurch bekommen. Allgemein lebe ich jetzt im Grünen. Und das bringt meinem Hund viel mehr, als dass sie Sofaqueen ist.

    Ein Partner ist einfach auch immer eine Chance auf was Neues, auf Unterstützung, Sicherheit, neue Möglichkeiten. Klar, nen Hundehasser nimmt man deswegen nicht. Aber sowas "belangloses" wie Sofa dürfte sich mit einem vernünftigen Menschen wohl klären lassen. Und wenns nur ein Kompromiss ist (z.B. deine Ecke mit Hund, meine Ecke ohne Hund).

    Ich hab auch einen "kein Hundemensch" Partner. Aber da gibts eben solche und solche.

    Als wir zusammenziehen wollten, habe ich das Thema sehr ernst formuliert: "Du weißt, ich hab einen Hund. Und du erklärst dich damit einverstanden, dass wir eine Hundefamilie sind. Ich will später kein Gemecker. Das ist mir ganz wichtig." (Quasi wie ein Vertrag zwischen uns, er musste da auch ordentlich zustimmen).

    Ok, Gemecker gibts. xD Aber er geht trotzdem mit Gassi, wischt Dreck weg oder hilft mir, wenn ich keine Zeit habe. Sie ist und bleibt mein Hund. Meinen Satz von oben habe ich sicher schon 5 Mal in 4 Jahren angewendet und dann war das Thema erledigt.

    Es ist ein wenig wie Steine im Meer. Nach und nach werden sie rund und weich gearbeitet.

    Er HASST ihre Haare. Aber sie darf auf ihre Decke auf dem Sofa liegen. Da ich es mit Humor sehe, wenn sie sich übers Sofa robbt, um zu schmusen, hat sich das Thema auch dauerhaft erledigt. Er konnte nicht immer ernst bleiben und ich stehe halt nicht hinter dem Konzept, den Hund nie aufm Sofa zu knuddeln. So gab es immer mehr Ausnahmen und heute... tja, ist sie auf dem Sofa. :pfeif:

    Ich finde, es ist nicht vergleichbar zwischen frisch zusammen und länger zusammen. Da wird eigentlich häufig aus "meins" ein "unser". Und so dumm es klingt. Mein "Vertrag" den wir quasi geschlossen haben, hat schon die ein oder andere Woge geglättet und zurückbesinnt. Schließlich hatte er die Wahl und hat sich für mich mit Hund entschieden. Da er auf deinem Sofa auch kein Problem hat, glaube ich, er ist ein Meeresstein. :nicken:

    Nur ein kleiner Randtipp (sobald ihr mal einen Hund beim Gassi begleitet): Auch darauf achten, dass der Hund nicht ständig abgelenkt wird mit Leckerlis/Spielzeug. Gab im Forum schon den Fall, dass ein überdrehter Hund angedreht wurde, der draußen toll wirkte, weil er ständig mit dem Ball abgelenkt/bei Fuß gehalten wurde.

    Du weißt ja selbst, dass es eigentlich ein gutes und entspanntes Zeichen ist.

    Kannst ja einfach probieren, sie ab jetzt zu begrüßen. Unfixierend hingehen, hinhocken, Hallo sagen und kurz Anfassen, wieder gehen. Kurz, unaufgeregt, freundlich.

    Hier läuft das auch so ab. Kurzes Hallo (Hund wartet gezielt und unaufgeregt auf ihrem Schlafplatz auf mich) und sobald begrüßt, bleibt sie liegen, oder schaut sich um oder legt sich wo anders ab. Geht eben ihren Dingen nach.

    Ob das wirklich Hass ist? Vielleicht denken die, man muss dem verwöhnten Hund mal ordentlich Manieren beibringen (ganz moderne Erziehungsmethode). Die Frau schreibt ja scheinbar, dass sie ebenfalls Anzeige erstattet. Gegen wen, ihren Mann?

    Hm, meinst du? Kann natürlich sein, aber auch das wäre krass. Was sollen die Hunde denn dadurch lernen, dass sie geworfen werden?

    Ich muss sagen, ich könnte meine Hunde auch nicht mehr irgendwo unterbringen. Lobo ging früher ein paarmal in eine Pension. Einmal ist dem Typen seine Leine aus der Hand gerutscht und der Hund hat nur noch den Schwanz eingekniffen und sich nicht mehr einfangen lassen. Und Lobo hatte kein Problem damit, fremde Menschen ernsthaft anzugehen. Der muss unglaubliche Angst gehabt haben... Er musste dann da natürlich nie wieder hin.

    So in die Richtung: Du nervst, bellst, zickst - also tu ich dir weh. Dann hörst du damit ganz schnell auf.

    Vielleicht fingen die auch wirklich freundlich an und wurden immer genervter. Denken, die Besitzer erziehen ihre Hunde nicht.

    Aber das sind nur meine Gedanken, wer weiß, was so ein Mensch wirklich denkt. Einfach krank.

    Ich liebe Collies. Aber diese Entwicklung zu den Plüschbombern (wie auch bei Spitz, Samojede etc.) nervt. Der dezentere "Ami" ist so viel toller, aber leider werden die hingegen gefühlt immer riesiger. :omg:

    Wieso muss immer alles übertrieben werden? Das mit der Zucht und Ausstellungen sollte echt mal geändert werden. Nur weil die Übertypisierung irgendwie immer gewinnt, wird das auch immer mehr. Bis es irgendwann zur Qualzucht mutiert. Da fällt mir beim Thema Plüschbomber und an sich Kugeltier direkt der ChowChow ein. Den zähl ich da schon rein. Dieses Thema "Teddybärgesicht" nimmt ja auch immer seltsamere Züge an.

    Ob das wirklich Hass ist? Vielleicht denken die, man muss dem verwöhnten Hund mal ordentlich Manieren beibringen (ganz moderne Erziehungsmethode). Die Frau schreibt ja scheinbar, dass sie ebenfalls Anzeige erstattet. Gegen wen, ihren Mann?

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    Wir waren auch mal kurz davor den Hund Vormittags in eine HuTa zu geben. Es war keine gemeinsame Eingewöhnung gewünscht, einfach nur Hund hergeben und tschüss. Danach haben sie sich beschwert, dass mein Hund ständig "ausbrechen" wollte. Ja... irgendwie klar ohne Kennenlernen. Habs dann auch direkt wieder abgebrochen.

    Ich bin auch Flexi-Fan. Bei mir hängen aber auch nur 10 Kilo dran. Selbst 10 Kilo ungebremst in 8 Meter Länge merkt man gut und das wuppt einen nach vorn.

    Hier gilt Flexi + Kommunikation. Ich lenke nicht über die Leine, sie ist nur mein Notanker (in der Nähe von Straßen).

    Der Hund darf trotzdem nicht ziehen (maximale Leine), reinbrettern oder machen was er will. Wir haben einfach Kommandos aufgebaut wie "rauf" "runter" (Bordstein zum Beispiel) oder "rein" (ins Auto, ins Haus), "langsam"/"nicht ziehen" (wenn sie doch zu schnell unterwegs ist und bald vorn ankommt/vorn ist) und Fingerzeig falls sie links oder rechts laufen muss, weil die Leine sonst zum Stolperstrick wird und jemand entgegenkommt.

    Ich gebe aber zu, dass sie dadurch schlechter an kurzer Leine geht, weil wir die fast garnicht mehr nutzen. xD :tropf: Ich nehm sie super selten mit in die Stadt, hier brauchts einfach fast keine 1-2 Meter kurze Leine.