Beiträge von DarFay

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    Klingt vielleicht doof, aber Hunde kosten ja nicht nur Geld oder Zeit, sondern auch "Leben". Im Zuge der Massentierhaltung ist das einfach auch ein Aspekt, den ich da im Hinterkopf habe. Haustiere sind ein Großteil der Fleischverbraucher in unseren Ländern. Also um 2 Ecken gedacht, ist es dann auch nicht nur "meine Sache". Aber das nur am Rand und ich weiß, dass das Thema auch nicht jeder so sehen wird. =) Fiel mir nur gerade dazu noch auf.

    stimmt, das ist mal ein Punkt an den ich selber auch noch gar nicht gedacht habe.
    Meine Hunde (hab aber nur 2) bekommen recht viel vegetarisch oder mit Insekten statt Fleisch, aber da sträuben sich auch viele Gegen und ich denke für große Hunde ist es auch entsprechend teuer (weshalb man mit vielen großen Hunden wohl dann auch eher drauf verzichtet so zu füttern)

    Heute Spalte ich meine Zitate mal auf, mein PC hatte sich gerade verabschiedet. Sorry :headbash:

    Ja, Insekten finde ich auch spannend. Aber das gilt immer als gute Quelle, falls die Allergie bei Futter massiv zuschlägt. Darum trau ich mich da nicht recht ran. Ist meine Notlösung. Und zugegeben, bei sehr vielen Hunden haut das glaube wirklich extrem ins Budget. :shocked:

    Manchen schmeckt es glaube auch nicht so richtig. Das Leben besteht ja auch aus leckerem Essen.

    Tatsächlich sind meine Hunde und Katzen der Grund, warum ich niemals sagen werde, ich sei vegan.

    Und ja, ich hab ein schlechtes Gewissen, das für mein Hobby Tiere sterben müssen. Aber offen gesagt ist "keine Hunde haben" keine Lösung für mich.

    Verstehe ich voll! :nicken: Ich bin Veggi, aber habe trotzdem meinen Hund und bin da einfach in der Form egoistisch. Wollte nur den Effekt der Vielhundhaltung dazu mal in die Runde werfen.

    Hobbyhunde ohne Zweck

    Welchen Zweck hat dein Hund :???: ?

    Hä?

    Verstehe die Frage im Zusammenhang des Themas nicht.

    Der Zweck meines Hundes ist, einen Hund zu haben. (Um nicht allein spazieren zu gehen? Um nicht alleine zuhause zu sein? Um meinem Kind das Leben mit Tieren zu zeigen? Es gibt viele Gründe). Will man mehrere, holt man sich mehrere. Aber wieso 8 statt 4? Irgendwo ergibts halt ohne Aufgabe oder weil man wen zur Hilfe aufnimmt, keinen richtigen Effekt mehr. Aber erklär mirs gern, wo da die Bereicherung liegt. War ja nur meine Meinung, steht ja auch da.

    Klar, wenn man zwingend jährlich 1-2 Würfe machen will... ansonsten kenne ich nur seriöse Züchter, die auch Zuchtpausen einlegen, statt Hunde zu horten. Da gibts 1-2 Zuchthündinnen, vielleicht eine in Ausbildung und 2 Alte. Wie genau kommt man da auf dauerhaft 7 oder mehr? Klar kanns mal passieren, weil was nicht ganz nach Plan läuft (Zuchthündin fällt wegen irgendwas doch aus, man hat Hunde, die besonders alt werden...). Aber dauerhaft so extrem viele, das verstehe ich trotzdem nicht.

    Ich kann Vielhundhalter in 2 Bereichen verstehen:

    • Arbeitstiere, wo es meist Auszubildende, Arbeiter und Rentner in der Gruppe gibt
    • Tierschützer, wo man einfach hilft, was die Kapazitäten sinnvoll hergeben

    Ich verstehe weder Züchter, die 7 Zuchthunde brauchen (die Zeit der Welpen zähle ich gerade nicht in die Anzahl der Hunde) und ich verstehe auch nicht, warum man vom Züchter so viele Hobbyhunde ohne Zweck braucht. Ich akzeptiere aber den Gedanken "wenn ichs kann und will, dann mache ich das eben".

    Klingt vielleicht doof, aber Hunde kosten ja nicht nur Geld oder Zeit, sondern auch "Leben". Im Zuge der Massentierhaltung ist das einfach auch ein Aspekt, den ich da im Hinterkopf habe. Haustiere sind ein Großteil der Fleischverbraucher in unseren Ländern. Also um 2 Ecken gedacht, ist es dann auch nicht nur "meine Sache". Aber das nur am Rand und ich weiß, dass das Thema auch nicht jeder so sehen wird. =) Fiel mir nur gerade dazu noch auf.

    hört sich doch alles ok an. :smiling_face_with_hearts:

    Was uns Sicherheit gegeben hat, war zu Beginn direkt Kontakt zu einem Trainer zu haben. Letztlich ist da ausser zwei Telefonaten ganz zu Beginn zwar nichts passiert, weil kein Bedarf von uns, aber es gab uns Sicherheit falls Probleme aufgetreten wären, schnell Unterstützung bekommen zu können.

    Kann ich bestätigen. Habe die ersten 3 Monate eigenbrödlerich gearbeitet. Dann holte ich mir meine Trainerin (mit Bedarf, wegen Leinenpöbelei). Das gab sofort einen Selbstbewusstseinsboost. Wir sind oft 1 Stunde mit ihren Hunden durch den Wald und sie hat mir viel gezeigt (Hundeverhalten, Kontakt zu anderen) und erklärt (alles was unterwegs eben so in den Sinn kam).

    Ja, mit Kaninchen und Meerschweinchen hab ich auch so meine Erfahrungen gemacht in meiner Kindheit... nicht unbedingt zum Vorteil für die Tiere, aber ich wusste es halt auch nicht besser und heute tut mir vieles leid.

    Aktuell haben wir auch zwei Kaninchen, werden heuer 6 Jahre alt und ich hoffe ehrlich gesagt, dass sie keine Methusalems werden. Es ist halt doch aufwändig in einem schönen Freigehege, macht Arbeit, braucht Platz und die Kinder interessieren sich auch nicht wirklich für die Kaninchen. Gestreichelt werden mögen sie leider nicht wirklich und beobachten ist halt für Kinder eher nichts.

    Ich sehe ihnen gerne zu, wie sie sich gegenseitig ablecken. Die zwei lieben einander sehr, streiten nie und kuscheln wirklich viel. (kastr. Rammler und Dame) Wenn man Ihnen so zusieht blutet einem echt das Herz, wenn man daran denkt, wieviele Kaninchen alleine gehalten werden oder (auch von einem selbst) wurden. Kein wunder, wenn manche sich da aufgeben oder aggressiv/verhaltensgestört werden.

    Stimmt, Kaninchen sind echt richtige Schmuser. Meine lagen auch immer im Doppelpack herum, ob drinnen oder im Zimmer. Oft haben sie gemeinsam einen Sonnenplatz gesucht und da mit geschlossenen Augen aneinandergekuschelt sonnengebadet.

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    Aus Neugierde, hier wird wohl nie wieder ein Nager einziehen (auch wenn ich Ratten und Gerbils wirklich sehr liebe): warum sollte man keine Nippeltränken verwenden? Bei den Ratten ging das noch, die hatten keine Einstreu, aber die Rennmäuse haben normale Schüsseln immer innerhalb von einer halben Stunde halb eingebuddelt 😂

    Einerseits kommt wenig Wasser raus. Die müssen da ganz schön rumschlecken, bis mal genug Durst gestillt ist. Und Kaninchen sind so schon nicht die Meistertrinker. Andererseits ist die Kopfhaltung unnatürlich zum Trinken.

    Bei mir zieht auch kein Gehegetier mehr ein, außer ich bau mal ein riesen tolles Outdoorgehege. Aber mit meiner 15 jährigen Uromi hat oft jede Sekunde gezählt. Da ist der Kreislauf schon wegen Kleinkram zusammengeklappt. Gemerkt hat man das nur, weil sie ihre geliebte Petersilie nicht angetastet hat. Da hieß es immer sofort Arzt, Infusion und Hilfe zur Nahrungsanregung und das sofort! Denn Nahrungsstillstand geht nicht, dann klappt das ganze System Hase zusammen.

    Vor 20 Jahren bekam ich mein erstes Kaninchen. Verkauft in Einzelhaltung in diesen typischen Käfigen. Mein Kaninchen, meine Verantwortung. Als Ratgeber gab es ein Kaninchenbuch, Internetzugang hatte ich eher nicht so. Und man, man... :omg: diese Bücher sind echt totaler Käse. Da stand nix von Gruppenhaltung oder viel Grünzeug, viel Platz und Co. Sondern hier der Käfig, da gibts leckeres Trockenfutter, ab und zu was Grünes... wahnsinn. Heutige Bücher sind da eigentlich schon wesentlich besser (meistens).

    Ich hoffe, sie weiß da oben, dass wir sie sehr geliebt haben und es einfach nur nicht besser wussten und deshalb so viel falsch gemacht haben. Ich würde mich gerne entschuldigen.

    Das Gefühl kenn ich. :( Meiner wäre auch so einfach zu retten gewesen. So ein lieber kleiner Muckel.

    Vor 20 Jahren bekam ich mein erstes Kaninchen. Verkauft in Einzelhaltung in diesen typischen Käfigen. Mein Kaninchen, meine Verantwortung. Als Ratgeber gab es ein Kaninchenbuch, Internetzugang hatte ich eher nicht so. Und man, man... :omg: diese Bücher sind echt totaler Käse. Da stand nix von Gruppenhaltung oder viel Grünzeug, viel Platz und Co. Sondern hier der Käfig, da gibts leckeres Trockenfutter, ab und zu was Grünes... wahnsinn. Heutige Bücher sind da eigentlich schon wesentlich besser (meistens).

    Als fast noch Kind (14 Jahre) habe ich nach und nach dazugelernt. Erst zog nach einem halben Jahr Kaninchen 2 ein. Beide im Minikäfig zusammen. Heu und Trockenfutter. Aber immerhin Auslauf im Zimmer. Dann gab es unregelmäßig was Grünes und Äpfel. Dann starb Kaninchen 1 recht früh wegen Durchfall. Erst dieser Vorfall hat mich geweckt. :verzweifelt: Kaninchen 3 (diesmal aus dem Tierschutz) zog sehr schnell zu Kaninchen 2 ein, da es ja nun alleine war. Ich kaufte noch mehr Käfige und reihte sie wie "Zimmer" aneinander, verbunden mit "Fluren". Es gab frisches Heu vom Opa geschlagen und getrocknet. Immer Grünzeug. Keine Nippeltränke mehr. Keine Zoofachmarktsnacks mehr (Joghurtdropse und so ein Müll). Frische Kräuter, selten mal ein kleiner Obstsnack. Frisch gepflückter Löwenzahn und auch Gras. Später flogen alle Käfige weg und ich teilte mein Kinderzimmer auf. 1/3 Hasen, 2/3 meins (einfach hübscher als so ein Käfigkomplex). Ein schönes Gehege mit Klos, Holzröhren, verschiedenen Höhen, Verstecken und was man eben so reinstellt.

    Kaninchen 3 hatte übrigens besagte Zahnprobleme. :rabbit_face: Natürlicher Abrieb klappte nicht (Zahnfehlstellungen). Ich musste alle 3 Wochen zum Tierarzt und dann wurde das geschliffen. Mein ältestes Kaninchen wurde trotz Gebärmutterkrebs (rausoperiert mit 9 Jahren) 15 Jahre alt und eingeschläfert, weil die Hinterbeine nicht mehr wollten (einfach keine Muskeln mehr). Damit endete meine Kaninchenkarriere vor 7 Jahren.

    Im Endeffekt war Kaninchen 1 meine "Offenbarung". Der süße Moritz lebte nicht schön, auch nicht total blöd, aber eben noch zoofachgeschäftmäßig. Ich wusste noch nicht, wie empfindlich Kaninchenmägen sind (Druchfall ganz gefährlich, richtige Nahrung sehr wichtig) und er musste es ausbaden. Dafür haben nun alle weiteren Tiere bei mir ein tolles Leben, denn nie mehr möchte ich, dass ein Tier wegen meinem Unwissen schlecht gehalten wird und stirbt. :( :

    Echt traurig, wenn man so an früher denkt... Quellen waren halt Bücher und die Verkäufer. Wussten die das nicht besser?