Beiträge von DarFay

    Ich würde es mal mit einer offenen, abgedeckten Box probieren und sie so hinstellen, dass der Eingang der Box eher in eine Ecke schaut und nicht zum Ort des Geschehens.

    Also nicht schließen? Da würde sie aber rauslaufen, weil ich ja zum Bösen gehe und das gefällt ihr auch nicht.

    Vllt. wäre es hilfreich, sie in eine Box zu schicken. Für viele Hunde ist eine Box (evtl. abgedeckt) ein sicherer Rückzugsort.

    Ich habe ihr beigebracht, dass sie, wenn es klingelt, auf die Decke soll. Da es oft mein Partner ist, verbindet sie mit dem Klingeln nichts böses oder aufregendes. Das läuft super (Klingel war auch eine Weile BÖÖÖÖSE!)

    Sobald ich aber dann etwas anderes machte, sie in die Box packen, oder anleinen etc. merkt sie sofort, dass da was nicht stimmt und wird nervös. Soll ich ihr statt der Decke lieber die offene Box als "Klingelort" einrichten? Oder wie würdest du das handhaben?


    Guten morgen,

    sind die Handwerke bei euch in der Wohnung oder reparieren sie allgemein im Haus? Ich bin jetzt selber noch nicht solange Hundebesitzerin, aber ich würde mit ihr gemeinsam die für sie komischen Situation mal beobachten (erstmal aus sicherer Distanz) und wenn vorab mal mit dem Handwerker reden und fragen ob er sich mal kurz Zeit nimmt, damit Hundi ihn sich mal anschauen kann und vllt. fällt ja das ein oder andere Leckerchen ab und dann ist das alles gar nicht mehr ganz so schlimm.

    Fenja is ja noch Welpe, aber wenn ihr das eine oder andere nicht geheuer is mach ich das so mit ihr. Ein gutes Beispiel war der Staubsauger, dass böseste Monster der Welt. Erst wurde er im Ruhezustand aus sicherer Entfernung beobachtet, ich bin erstmal ruhig bei ihr geblieben, bin dann alleine zum Staubsauger gegangen und habe mit diesem freundlich gesprochen und ihn gestreichelt (und ja, man kommt sich sau dumm vor -.-), sie kam nach einer Weile auch dazu, beachtete ihn erstmal noch skeptisch, aber nach einer Zeit wurde er angestupst und der hat gar nix gemacht oO. Seit der Zeit is der Staubsauger langweilig.

    Wichtig ist denke ich deinem Hund die nötige Zeit zu geben und nicht zu drängen.

    Hier kommen nur manchmal Ableser oder sowas rein. Neue Badheizung, Brandmelder usw. Die sind oft nur kurz da, es sind immer andere Leute und die haben eigentlich keine Zeit für Hundeübungen. Normal schauen wir alles unheimliche auch zusammen an, aber dieser Besuch eignet sich dafür eher nicht und so weiß ich nicht, wie ich das verbessern soll.

    Vielleicht hilft da wirklich nur Ausharren in der Box.

    Guten Morgen liebe Hundefreunde,

    mein Hundchen ist ein Angsthase und jeder unbekannte Besucher wird panisch angebellt. Die Trainerin hat sich das angeschaut und meinte, dass es reine Angst und kein Wachen sei. Üben konnten wir das noch nicht, da wir bei gutem Wetter an den Problemen draußen feilen. Am nervigsten ist das Gebelle bei Handwerkern, da sie die am komischsten findet. Aber hier lernt sie auch, dass der Böse mit Bellen ja relativ schnell wieder geht. :dead:

    Ich kann sie auf ihre Decke schicken und das macht sie auch. Dann bellt sie aber von dort aus wie ein Weltmeister. Schaue ich nicht mehr hin und biege um die Ecke oder schließe die Tür, verlässt sie die Decke einfach (aber die hilft ja eh nicht...). Ich könnte sie anbinden, aber was bringt das genau? Sie bellt ja egal wo sie ist. Und da wir nur 2 Zimmer haben, merkt sie den Besuch sowieso und kann nicht wirklich Abseits.

    Nehme ich sie über die Leine mit, bellt sie auch ohne Pause. Also da hin will sie eigentlich eher nicht und rastet erst recht aus, wenn der Fremdling sich bewegt. Meine Trainerin hat damals zur Abhilfe nur folgendes geraten: Anleinen und mitnehmen, ihr unser aufgebautes Alternativverhalten abverlangen und wenn sie nach dem dritten Versuch nicht mitmachen möchte, kommt sie in ein anderes Zimmer. Aka "Ich will ja, dass du dabei bist, aber wenn du dich nicht benehmen kannst, musst du leider ohne mich wo anders warten". Natürlich klappt das Alternativverhalten nicht... sie regt sich ja schon auf, wenn sie nur das "Hallo" des anderen hört.

    Ich weiß echt nicht wie ich das üben soll, da wir auch nicht so oft Besuch bekommen und wenn, kennt sie den mittlerweile und bellt nicht mehr. Mit Handwerkern übt es sich schlecht.

    Ich dachte ja, dass wird auf Zeit besser. Sie sicherer. Bellen durch Geräusche vom Fenster oder Treppenflur ging von allein weg, da wir ihr die Aufgabe abgenommen haben. Aber bei Besuch bleibt sie ein Nervenbündel...

    Nicht dass ich mich erinnern könnte. Wir haben bislang ausschließen Probleme mit dem Weggehen lassen.
    Wenn ich wiederkomme, liegt Nemo rihig da.Entweder hinter der Tür, im Flur oder in der Garderobe. Beim letzten mal unterm Esstisch .

    Dann hast du vielleicht mein Exemplar. Ist der Start geschafft, läuft der Rest.
    Ich filme Sunny ja und sie hat gemerkt, dass wir sie viel schneller begrüßen, wenn sie lieb auf dem Bett liegt. Also selbst wenn sie gerade was anderes macht...: Hört sie den Schlüssel, springt sie aufs Bett und spielt den Engel. Würde man ohne Kamera nicht merken, dass sie da erst ganz frisch hin ist.

    Was für groteske Züge nimmt denn euer Abschied an? Testet doch 3 Stunden und schaut was passiert. Klingt doch bisher gut. :)

    Bei uns: Lilly humpelt :( Montag waren wir in der Klinik, aber so richtig wissen wir nicht was sie hat. Wir warten nun auf Blutwerte und Zeckenprofil. Ich wollte sie heute trotzdem alleine lassen, weil sie schon 3 Tage nicht alleine war. Sind also nicht so weit gegangen und haben dafür dann noch Suchspiele gemacht, sodass wir trotzdem ne Stunde draußen waren. Es hat dann zum Glück auch gut geklappt :bindafür:

    Na dann drück ich die Daumen, dass es bald wieder weg ist und nichts schlimmes. :bindafür:

    Sunny hat gerade ne Halskrause. Entzündeter Zeckenbiss und sie leckt und leckt und leckt da rum. So habe ich mich nicht getraut sie allein zu lassen und die Woche Homeoffice beantragt. Sie ist mit der Tüte echt genervt. Zum Gassi und Fressen kommt sie ab. Zwei mal hab ich notdürftig was um die Wunde rumgewickelt (hält Null, aber falls sie kurz leckt, trifft sie erst die Bandage) und mich daneben gesetzt, damit sie mal nen Stündchen ohne Tüte hatte. Da ist sie immer gleich eingeschlafen. Würde ihr lieber was drüberziehen, aber das ist genau in der Achsel. :verzweifelt:

    Von dem was ich so gelesen habe, übersteigt es bei den meisten Hunden irgendwann die Grenze und sie beginnen zu bellen, scharren etc.

    Wir haben hier den Gegenbeweis. Ist der Anfang gemacht, kann sie quasi Ewigkeiten warten. Nur der Start ist zu meistern und der kann schnell kippen, wenn die Routine nicht stimmt.

    Also gibt es keinen allgemeinen Tipp, nur testen und ein Gefühl entwickeln. Ich glaube die wenigsten Hundehalter machen sich einen Kopf um solche Dinge und es klappt trotzdem. Beneidenswert :respekt: . Wobei meine Trainerin meinte, dass Platz 1 ihrer Aufträge "Probleme mit dem Alleinsein" ist.

    Hattet ihr denn schon mal die Zeit überschritten und was passiert dann bei euch?

    PS: Unsere Routineelemente sind innerhalb weniger Sekunden "gelegt", also keine lange Zeremonie. Klamotte und Kong aufs Bett, Radio an, Futter hinstellen, "Bis später" sagen beim Tür schließen. Alles zack, zack, zack innerhalb von wenigen Sekunden. Wenn ich das ewig einstimmen würde, wäre sie auch nervös. Der Trick hier war der Kong auf dem Bett (natürlich auf eine Decke). So frisst sie den Napf leer (hat danach erst recht Lust zu schlemmen, weil ja viiiiiel zu wenig drin ist, böse Hundemama!), geht zur Tür und dreht sofort wieder ab, da sie weiß, dass auf dem Bett der Kong wartet. Mit vollem Bauch und 20 Minuten schleckend bleibt sie dann einfach liegen und stülpt ihre Nase in das Kleidungsstück. Satt, die Ruhe selbst, benebelt mit Familienduft ist der Start gemeistert und sie pennt ein. Wir konnten das leider in unseren 3 Wochen Urlaub nicht richtig lange aufbauen, weshalb sie nie lernen konnte, einfach so allein zu sein. Würde hier jemand einfach spontan gehen und sie säße ohne alles alleine da, wär das großes Drama und Winselkonzert. Schon seltsam, was die paar Dinge ausmachen.

    Kann bestätigen, dass die Pöbelei am Anfang des Spaziergangs am stärksten ist. Nah an der eigenen Wohnung, noch nicht alles analysiert und viele Eindrücke auf einmal. Das muss immer kurz wirken und dann läufts besser. Meine Pöbeltante macht ja auch Menschen dumm an und wenn die sich auch nur der Wohnungstür nähern... na dann gibts aber Rambazamba!

    Hast du schon ein Konzept herausbekommen, was Leo am meisten/wenigsten aufregt?

    Hier ist das mittlerweile so:

    sehr alt/jung = ok
    Rüde/Hündin = keine Ahnung ob es da Unterschiede gibt, sie kennt eigentlich fast nur Damen ... Zufall?
    groß = doof
    klein = ok
    gemütlicher Hund = ok
    dynamischer Hund = das aller Schlimmste und noch keine Besserung
    Hunde die sie anschauen = wird viel besser, war mal schlimm
    Hunde die sie anbellen = wie beim Anschauen
    Felllänge = relativ egal
    Fellfarbe = dunkel scheint schlimmer als hell, da kann sie wahrscheinlich die Gesichtszüge nicht gut erkennen

    Anfangs kann man da schwer abschätzen, da der Hund bei allem auf weite Entfernung loslegt. Aber man merkt auf Dauer ja doch die Unterschiede mit der Entfernung. Bellt Leo denn sobald er einen Hund auch nur in Ameisengröße am Horizont sieht oder hat er eine Art Radius? Sobald er Fixiert und noch die Schnute hält, würde ich schon Leckerchen ansetzen. Er muss erst einmal schnallen, dass statt Bellen etwas tolles auf ihn wartet. Wahrscheinlich wird das euer schwerster Schritt.

    Ich hab mich ja auf alles gestürzt zum Üben, was in die Kategorie "ok" passte. Und ok war auch bellen, aber mit geringerem Radius. So haben wir uns langsam näher getastet. Jetzt fängt sie so bei 5 bis 10 Metern an. Selten erträgt sie auch 2 Meter, dann zieht sie aber hin. Früher waren es 30 und mehr.

    Ich würde an deiner Stelle noch ein wenig experimentieren. Er hat bestimmt auch eine Leckerchenschwachstelle. Meine mag ja lieber cremiges als klassische Leckerchen oder feste Wurst. Also Leberwurst, Lachscreme, aber auch weiche Wienerle oder diese Frolicringe. Ungesund ist da erst einmal zweitranging. Du brauchst das ja anfangs nur, damit er lernt sich umzudrehen. Wir brauchen die Superleckerchen nicht mehr, habe sie nur für den Notfall dabei (und das sind momentan eher Menschen :ugly: ).

    Im übrigen, falls ihr wirklich mit dem Klickern beginnen wollt, kann ich euch ein Büchlein ans Herz legen: Leinenrambo von Sabrina Reichel. Das ist wirklich hilfreich und erklärt auch einfach aber logisch, was im Hund abgeht und wie ihr damit umgeht (basiert auf ein Markersignal aka Klicker).

    PS: Mir ist letztens aufgefallen, dass Sunny extrem auf die Art der Stimme reagiert. Am besten klappt eine selbstsichere und runde Hausmutti (also so lauter und mit Schwung in der Stimme). Das muss ich schon fast schauspielern, aber dann hört sie wie ne 1 und hat irgendwie "Respekt". Probier doch auch da noch mal rum. Vielleicht braucht Leo ein anderes Feeling bei dir.

    Vom Smartphone bis zum Profifotograf – im DogForum sieht man ja allerhand Hundebilder.

    Womit macht ihr eure Fotos? Was erwartet ihr von eurem Aufnahmegerät? Ein Bild im "Sitz" kann selbst das Handy, doch die sportlicheren Vierbeiner bekommt man damit nicht sauber aufs Foto.


    Bisher habe ich immer nur zum Smartphone gegriffen, aber mit der Qualität bin ich dann oft unzufrieden. Ein besseres Gerät muss her! Habt ihr vielleicht auch Kameras, die ihr empfehlen könnt und wenn ja, was ist so toll an eurem Knipsomat?


    Ich bin gespannt. Gern auch mit "Beweisfotos". :dafuer:

    Hi
    Also ich nehme Hähnchenbrust oder Fleischwurst . Frist er eigentlich gern aber wenn er einen Hund von weitem sieht und ich ihn bevor er bellt anspreche und er mal kurz zu mir schaut nimmt er trotdem kein Leckerchen. Selbst wenn ich es ihm halb in den Mund schiebe lässt er es raus fallen.

    Er liebt ja Leberwurst, damit hab ich es noch nicht versucht da ich noch keine richtige Futtertube besorgt habe....hab letztens eine bestellt war aber komplett die falsche...nicht zu gebrauchen.

    Ich hab jetzt ne größere Spritze die ich füllen kann und werde es so mal probieren. Im Moment gehe ich nur da wo wenig bis keine Hunde sind.
    Ich hab zur Zeit keine Kraft fürs Training, es ist viel zu heiß und ich hab ne Schmerzphase.
    Ich werde am Sonntag wieder zum Training gehen und dann mal mit meiner Trainerin über das Clickern reden.

    Danke an euch das ihr mir immer so tolle Ratschläge gibt und mich aufbaut ! Das tut echt gut !!

    Ja, dass mit dem Leckerchen ausspucken kenne ich auch. Gott sei Dank macht sie das recht selten. Ist immer gut in der Erziehung, wenn man einen richtigen Fresssack hat. Sie frisst eigentlich überall, selbst wenn sie mega Schiss in der Stadt hat. Sonst, da bin ich ehrlich, wüsste ich auch nicht, wie ich ihre Probleme bekämpfen sollte. Da sie ja auch nicht mit Spielen oder Streicheln gelobt werden kann. Ist deiner denn auf irgend ein Spielzeug richtig geil? Bällchen oder ein Plüschtier oder so? Vielleicht hilft das ja, um immer mal vom Hund abzulenken?

    Habe gerade auch eine Tube im Kühlschrank. So ein blödes Teil. Da muss man so mega drauf drücken, damit überhaupt was raus kommt. Und das Ding ist voll. Nicht besonders hilfreich, wenn es um Timing oder sowas geht.

    Ich hatte mal eine Woche Frustphase. Da musste mein Freund die Leine komplett übernehmen. Sonst wäre ich geplatzt, sobald sie bellt. Ich finde echt toll, wie du dich abmühst, obwohl der kleine Mann es dir echt nicht einfach macht. Und hoffentlich findet ihr einen guten Weg zusammen. Zeigen und Bennen hat ja einen sehr guten Ruf. Vielleicht kombiniert ihr das mit Klickern. Womöglich braucht Leo ja nur eine andere Art, um mit dir zu kommunizieren und fühlt sich dann verstanden, wenn du über Zeigen und Benennen eine Basis dazu schaffst.

    Gibt es schon was neues zum Herzthema?

    Wir drücken weiter die Daumen und Krallen!