Beiträge von DarFay

    Letztes Jahr wollte mein Angsthase bei Böllerknall weglaufen. Auch sonst neigt sie bei einem Knall (draußen) eher dazu, nach vorn abzuhauen.

    Gestern ein Knall, sie bleibt angewurzelt stehen und dreht den Kopf zu mir. Oooooooooooooooooooooh mein Herz. Wie toll war das denn? Unser Vertrauen zueinander wächst. :herzen1: Hab sie dann schützend rangerufen und ihr Leckerchen gegeben.

    Wieso soll der Name ähnlich klingen?

    Unsre Sunny hieß mal Blanca und der Namenswechsel war ihr total egal. Nach weniger als einer Woche hat sie schon begriffen, dass sie mit Sunny gemeint ist. Der Ruf kam einfach immer aus der Küche mit Tütenknistern und tada. Für Hunde sind Namen doch Schall und Rauch. Nichts anderes als eine Verknüpfung.

    Aber das bleibt natürlich euch überlassen. :bindafür: Den bereits vorgeschlagenen Benny finde ich auch sehr passend. Er sieht richtig aus wie ein Benny. :cuinlove: Auf jeden Fall ist euer Pflegi ein super hübsches Wuffel.

    Genau das hat uns auch geholfen. Der Trainer hilft nicht nur dem Hund sondern auch einem selbst. Unsicheres rumprobieren klappt leider nicht, erst mit Traineranweisungen konnte ich selbst sicher agieren.

    Dazu kamen die zwei Hunde der Trainerin, die ihr vormachen, wie der Hase läuft. Erst hat sie den einen kennengelernt, dann beim nächsten Termin den anderen. Nun holt sie ihre anderen Kunden heran, damit diese mit ihren Hunden ebenfalls mitkommen. So hat mein Leinenrambo vier neue Freunde gefunden. Heute waren wir im Fünfer-Rudel unterwegs. Sunny hat schon drei Hunde ohne die Hilfe der Trainerin kennengelernt, da sie diese nicht mehr angebellt hat. So weitet sich das immer mehr aus.

    Irgendwelche Hunde wären mir zu gefährlich gewesen, da hätte ich hier in Berlin genug Auswahl gehabt. Aber ich wollte Hunde, die gute Vorbilder sind. Sie super sozialisiert wurden und ihr nicht noch mehr Flausen in den Kopf setzen.

    Wir sind nun 4 Monate im Training mit Trainer und 2 Monate im Training durch Selbstversuche (mit guten Ansätzen, also kein totales Chaos). Es ist sehr viel besser, aber noch lange nicht behoben. Ihr braucht da wirklich viel Geduld. Und getrenntes Training wäre sinnvoll. Meine Hündin zieht sofort mit, wenn ein Hundefreund losbellt. Darum braucht sie sinnvolle Hundebegleitung.

    Eurasier zahlt man mittlerweile 1700 € pro Welpen (400€ Untersuchungskaution) in Österreich

    Die könnten mich mittlerweile! Da würd ich im Ausland kaufen

    Ich versteh warum dir die Hunde von der Großspitzzüchterin nicht zusagen...

    Wie teuer sind die denn in Deutschland? Eigentlich achte ich beim Tierkauf nie aufs Geld, aber 1.700?? :shocked:

    Die sind wie gesagt nicht blöd. Finya hat sich so schon ein paar Eichhörnchenjagden genehmigt |)

    Haha, Sunny hat ein Eichhörnchen, welches sich im Baum nach oben gewuselt hat, zu tode angestarrt. Dieser eine Baum wird seit diesem Moment immer analysiert. Ein Eichhörnchen habe ich dort nie mehr gesehen. Würde das auf einmal am Boden langrennen, wär der Hund kurz weg. :tropf:

    Schon wieder so ein ähnliches Problem von den Klonhunden :lol:
    Ich kann dir leider erst nächste Woche antworten, aber dann kann ich dir auch dazu was schreiben =)

    :dafuer: Ich freu mich schon!


    Kein Roman ist mir zu lang, da ich selbst Romane schreibe haha.

    Also laut Trainerin arbeiten wir an ihrem Selbstbewusstsein und an der Orientierung am Menschen durch Vertrauen. Sie muss den Kulturschock noch verdauen und darf Angst haben. Ein "Wuff- huch was war das?" ist ok, aber kein "Wuff, Wuff, Wuff grrrrrr". Wir helfen ihr dann, mit der Situation umzugehen. Zeigen ihr die Welt ganz langsam, damit sie merkt, dass ihr hier niemand mehr an den Pelz will. Laut Tierschutzorganisation hat es auch mehrere Tage gebraucht, bis sie die Kleine einfangen konnten. Also war sie Menschen gegenüber scheinbar schon in jungen Jahren skeptisch.

    Sunny ist eigentlich gar kein richtiger Angsthund. Verstecken kennt sie nicht, lange schlottern auch nicht. Sie hat keine Angst vor Joggern, Kinderwagen, Inlineskater, dem Staubsauger, Toaster oder wenn es knallt (außer Böller, die sind dann doch unheimlich). Sie fährt perfekt im Auto mit und ist die geborene Öffi-Queen (Bus cool, Zug cool, alles cool). Schlief im Abteil einfach vor 12 Menschenbeinen und hat sich da fett gemacht. :tropf: Man kann sie hochheben, sie kommt überall mit hin ohne Panik zu bekommen (Stress ja, Panik nein). Sie frisst eigentlich in jeder Situation ihr Leckerchen (außer es ist ihr zu warm) und sie beruhigt sich auch sehr, sehr schnell wieder (das ist echt erstaunlich und auch der Trainerin aufgefallen).

    Aber sie will erst einmal alles mit Bellen lösen. Hund und Mensch hat sie nie als positiv erlebt (besonders große Hunde waren ihr auf der Straße ja körperlich überlegen) und ist da prinzipiell skeptisch. Besonders Männer sind komisch und Hunde, die direkt auf sie zurennen. Darum der Ansatz: Finde sie komisch, aber vertrau mir. Ich helf dir, du musst da nicht hin, wenn du nicht willst. Dazu hat die Trainerin auch ihre zwei sozialen Hunde dabei. Die zeigen ihr auf hündisch, dass Angst unbegründet ist. Die Trainerin geht es ruhig und langsam an, hat viel Verständnis. Mein Bauchgefühl sagt: Sie ist ok. Erfahrungen mit Trainern habe ich allerdings nicht und kann nur vom Gefühl reden.

    Wie habt ihr denn dieses spezielle "Geh auf den Platz und beziehe daraus Ruhe" beigebracht? Wie entschleunigt ihr Situationen. Das klingt sehr spannend, was du da sagst. Trainingstipps sind immer gut.

    Roman Ende ;)

    Das ist ja noch eine relativ kurze Zeit und es wird sich noch einiges zum Positiven ändern.
    Wie trainiert Ihr überhaupt? Was machst Du, um die Orientierung der Hündin auf Dich zu lenken? Das würde ich erst einmal trainieren. Wichtig ist, Du hast immer die Aufmerksamkeit des Hundes, wenn es erforderlich ist.
    Was sagt denn die Trainerin?

    Es muss ja nicht der Nachbar kommen....Freunde, Verwandte?

    Ja, darum sage ich ja, es dauert noch ein wenig, bis hier alles läuft. Die Fortschritte sind ja jetzt schon toll und man freut sich immer, wenn man an die schweren Anfänge zurückdenkt und was jetzt schon so klappt.

    Das Umlenken haben wir durch die Leinenaggression geübt und das klappt auch ganz gut. Sie soll zu mir kommen, wenn ihr etwas nicht geheuer ist. Sie soll verstehen, dass sie nicht jedem Hund/Mensch kontaktieren muss und Meiden/Inorieren statt Bellen funktioniert.

    Unsere Strategie mit der Trainerin (für draußen): Mit "Hier" und Fingerzeig neben mich kommt sie zu mir. Dann schauen wir uns das Unheimliche an. Sie schaut zum Hund/Mensch, ich sage ihren Namen und sie schaut mich an -> Keks. Sie schaut zurück und nach 1er Sekunde Schauen folgt wieder ihr Name und sie blickt mich an -> Keks. Bellt sie und das klappt nicht, sind wir zu nah. Dann gehen wir ein paar Schritte zurück und probieren es erneut. Ist die Aufgabe zu schwer, lassen wir es bleiben und nehmen einen anderen Weg. Sie darf auch immer sehr lange schauen. Wenn man merkt, dass ihre Angst sinkt, darf sie näher ran wenn sie möchte. So merkt sie oft, dass es nichts schlimmes ist. Es gibt viel Lob und Bestätigung, wenn sie das alles ohne Aggressionen meistert. So schafft sie nach 3 Monaten bereits kleine Hunde ohne Bellen und die Distanz zu großen wurde stark geschrumpft.

    In unserer kleinen Wohnung haben wir aber keine große Distanz und Platz zum "gemütlichen" annähern. Da bellt sie sich in Rage und die Ohren sind zu. Die Trainerin meinte, wenn Sunny in der Wohnung dauerhaft den (ruhig sitzenden) Besuch anbellt und mein Angebot ihr zu helfen (zu mir kommen, sich alles in Ruhe anschauen, mir vertrauen) nicht annehmen will, soll sie in einen anderen Raum. "Wir hätten dich gern dabei, aber du benimmst dich nicht". Allerdings kamen wir wie gesagt nicht zum Üben, weil die Leinenaggression und das draußen Klarkommen im Vordergrund stand.

    Vieles ergibt sich wohl auch von selbst, wenn Sunny auf Dauer sicherer mit ihrer neuen Welt wird. Das merkt man auch, aber ich glaube, Besuch wird nicht von allein besser werden. Dafür reagiert sie zu stark und hat bisher kaum Verbesserungen mit der Sicherheit zu fremdem Menschen gemacht. Sie gibt das Ruder da nicht aus der Hand, die Angst ist zu groß.

    Wie würdest du denn vorgehen? Ich sag meiner Kollegin "Hey, komm vorbei" und das Treffen zielt aufs Hundetraining ab. Es würde klingeln, Sunny geht in ihren Korb. Ich öffne die Tür und eine fremde Stimme spricht. Sunny bellt aus ihrem Korb (schön Abseits hinter dem Bett, also eigentlich eine gute Zuflucht). Und nun? Die Trainerin war für "Sunny darf vorbeikommen, wenn sie sich traut und sich alles anschauen. Bellen nicht zulassen und umlenken, klappt das nicht, in ein anderes Zimmer mit ihr."

    Leider ist ja jeder Besucher spätestens nach zwei Besuchen "verbraucht". Sie kennt denjenigen dann und bellt nicht mehr. :(

    Wie jung ist sie denn? Ablenkung muss ganz langsam gesteigert werden, also wohl dosiert, sonst wird das nichtsWie lang ist sie bei Dir?

    Wie unser Faro. Tierheimgeburt, 1 Jahr lang Welpenstation , dann Tötungsstation auf Mallorca. Ich weiß, es ist schwer, einen Angsthund das Vertrauen zu geben, was er braucht, aber es ist durchaus machbar

    Wenn Du neben ihr stehst, bleibt sie liegen. Was passiert, wenn Du das Zimmer verlässt? Bleibt sie dann auch liegen? Das wäre eine gute Voraussetzung, Ablenkung einzubauen. Bleibt sie nicht liegen, erst üben, bis das Liebenbleiben ohne Deine Anwesenheit funktioniert.Wenn Du dazu Fragen hast, her damit ;)

    Ablenkung wäre bspw Klingeln an der Tür, allerdings sollte das eine 2. Person machen, damit Du, falls die Hündin aufstehen will, sie direkt korrigieren kannst.
    Mal einen Nachbarn herein bitten oder auch in der Küche Knistergeräusche machen. DA ist Deiner Fantasie keine Grenze gesetzt.

    3 Jahre ist sie in etwa alt und jetzt 7 Monate bei mir. Sie hatte eine starke Leinenaggression, die wir schon sehr gut verbessern konnten. Aber draußen ist sie immer unter Strom. Menschen sind unheimlich, Hunde sind unheimlich, alles ist spannend. Sie lebte wohl 1,5 Jahre auf der Straße und wurde dann da weggeholt und kam in ein privates Tierheim oder eine größere Pflegestelle (bin mir nicht sicher). Dann nach einem 3/4 Jahr kam sie von dort nach Deutschland auf eine Pflegestelle, da war sie aber nur 4 Wochen und kam dann zu uns.

    Laut Trainerin ist sie draußen noch nicht so gut aufnahmefähig. Das dauert wohl noch so ein Jährchen. Außer dem Rückruf mit Pfeife ist alles noch im Training. Bei der Pfeife kommt sie angeflitzt.

    Sie bleibt liegen, egal wo ich hin gehe. Schläft entweder ein oder würde so nach 30 Minuten winseln, falls sie nicht müde ist.
    Ich weiß nicht, wie ich Ablenkung in der Wohnung erzeugen soll. Da sie beim Klingeln immer da rein muss, bleibt sie beim Klingeln sogar erst recht da sitzen. Da müsste dann schon der Nachbar reinkommen. Da sie den aber lange Zeit draußen angebellt hat und er geraaaaaade langsam ok wird, will ich das nicht kaputt machen, nur weil er sie als Besuch gruselt. Dann steigere ich das mal mit Knistern und vielleicht so "ooooh was ist denn das"-Zeug. Aber nichts ist so krass wie ein Besucher (negativ als auch positiv, wenn Leute kommen die sie kennt, käme sie auch angerannt sobald man weggeht).

    Der Tipp von Dackelbenny mit der Box ist gut

    Dann hast Du das Alternativverhalten nicht richtig aufgebaut oder zu früh mit Ablenkung trainiert

    Das Verhalten zeigt auch, dass das "Deckenkommando" noch nicht richtig konditioniert ist und ich würde es noch mal mit einem anderen Wort aufbauen. Ganz langsam, ohne jegliche Ablenkung

    Sie ist ja außer sich, da würde wahrscheinlich selbst ein tolles Kommando schwer werden. Aber ja, kein Kommando klappt bei ihr unter Ablenkung perfekt. Sie ist noch schnell abgelenkt und findet einiges unheimlich. Das wird noch dauern, sie hat als Welpe ja gar nichts gelernt außer überleben. Aber wir merken, das alles immer etwas besser klappt. Das motiviert.

    Zum "Deckenkommando": Ich weiß nicht wie ich das üben soll. Ohne Ablenkung bleibt sie perfekt da drin sitzen. Wie kann ich denn die Ablenkung steigern? Normales Wohnungsleben klappt und Besucht klappt nicht. Eine Idee was man zur Ablenkung machen könnte, die geringer als Besuch aber stärker als normal in der Wohnung sein ist? Mit Tüten in der Küche knistern?

    Er lief bislang grundsätzlich raus, sobald ich aus irgendeinem Grund die Wohnungstür aufgemacht hatte. Da hat er sich dann so reingesteigert, dass er oft shon die Treppen runter bis zum Aufzug gerannt ist. Oder aber dieses grundsätzliche Misstrauen, wenn ich ihm einen Kong gemacht habe: Erst nimmt er das Teil mit auf seine Decke, dann kommt er aber noch ein paar Mal wieder in den Flur und schaut, ob ich wirklich noch da bin. Oder ob ich vielleicht ans Schlüsselbrett gehe. Nehme ich aus irgendeinem Grund den Schlüssel/Jacke/Schuhe, legt er sich so vor die Wohnungstür, dass man nur über ihn steigend rauskam. Und dergleichen mehr...

    Klingt nach einem kreativen Kerlchen. xD

    Hier gibts es nur beim Gehen einen Kong, damit das schön unsere einfache Routine bleibt. Wenn jemand da ist, gibts das "gefährliche" Knabberzeugs, damit bei Verschluckgefahr immer jemand anwesend ist.

    Ach ja, Sunny sieht uns nicht aus der Haustür rausgehen. Sie bleibt ja im Schlafzimmer. Das hat ihr auch geholfen. Ihr könnt da wohl keine Tür zwischendrin schließen, damit er seine lustigen Versuche wieder vergisst?

    @ricci und @Beaglelilly Sie ist mein erster Hund, wieso hatte ich da direkt den Alleinsein-Zonk gezogen? :ugly: Kenne es gar nicht "einfach". Heute muss ich schon wieder warten bis mein Partner zurück ist, damit ich mit meinen Mädels Essen gehen kann. Schon nervig...

    Da hilft nur viel Geduld.

    Setz dich mit Abstand in den selben Raum und mach irgendwas ruhiges wie ein Buch lesen. Irgendwann wird sie schon neugierig werden und sich diesen "komischen Menschen" anschauen, der ab jetzt täglich zu sehen ist. Je besser sie dich einschätzen kann, desto weniger gefährlich bist du. Routinierte Handlungen und ähnliche Tagesabläufe haben hier sehr geholfen. Man hat es ihr immer richtig angemerkt: Ich drücke den Knopf vom PC, er ist aus und sie wusste "Bettzeit". Ist ohne Kommando in ihr Bettchen und hat sich zusammengerollt. Das war anfangs wie eine Erlösung für sie "Jetzt schlafen alle, das weiß ich, also kann ich auch ausruhen." Sie konnte die Situation einschätzen und dadurch Ruhe und Entspannung finden.

    Ich habe mir angewöhnt, anfangs mit seitlicher Haltung zu ihr zu gehen, wenn ich zu ihr wollte und mich hinzuhocken. Wenn ich mit ihr rede, schaue ich sie nicht an. Heute kann ich ihr sogar ein Küsschen auf die Nase drücken, ohne dass sie mich "abwehrschleckt". Hat nur 5 Monate gedauert... :ugly:

    Wir verfüttern 1/2 Tagesration im Napf abseits von allem (und gehen weg, damit sie wirklich Ruhe hat) und die restliche Hälfte wird draußen benutzt, um an allen möglichen Problemen wie Angst vor Hunden und Menschen zu feilen oder uns interessant zu machen (Leckerchen in Baumrinde oder über Dinge balancieren). Da geht auf Dauer gut viel Futter weg. Ich muss allerdings dazu erwähnen, dass sie nie so ängstlich war, dass sie vor uns weggelaufen ist. Und sie hat von anfang an draußen Futter aus der Hand angenommen. Dauerhafte Nähe fand sie aber schon doof.

    Streicheln würde ich draußen nicht, wenn sie dich prinzipiell noch nicht einschätzen kann. Sie ist draußen nur so reizüberflutet, dass sie ihren Fokus nicht mehr nur auf dich richten kann. Ich streichle draußen nie, sie mag das nicht. Festhalten und hochheben hingegen ist ok, muss man aber vorher austesten.

    Rechne schon mal mit vielen Beschwichtigungssignalen, selbst wenn sie keine große Angst mehr hat. Sunny beschwichtigt auch noch viel. Züngelt, schleckt einen intensiv ab und wenn es zu viel wird, kommt der Übersprungs-Putzwahn. Im Vergleich zum Anfang ist das aber schon viel besser geworden. Da hilft nur erkennen und weggehen.

    Selbst nach 7 Monaten kann ich nicht aufstehen, ohne dass Sunny mich dann anschaut. Selbst wenn sie schläft: Stehe ich auf, wird sie wach und muss mich anschauen. Sie bleibt liegen, aber muss mich kurz beobachten.

    Arbeite mit positiver Bestärkung, am Anfang würde ich auch niemals schimpfen. Nach 4 Monaten haben wir unsere Trainerin rangeholt. Wir haben als Abbruch irgendwann ein sanftes "ähäh" eingeführt. Kein scharfes Signal. Erst viel später kam dann "Ey!" dazu. Einzeltraining. Was hier immer viele raten: Erwarte nichts. Und so ist es auch. Mit der Einstellung ging es mir dann viel besser.