Schwierig, schwierig. Auch immer davon abhängig, bei welchem Hundecharakter man kein Anfänger mehr ist. Jemand, der Jahre schon mehrfach total ängstliche Hunde aus ihrem Schneckenhaus herausholt, ist sicher hundeerfahren. Aber bekäme der jetzt einen Beißer ohne Frusttoleranz, wär er wieder ein Anfänger.
Oder jemand, der immer intelligente Sportskanonen hatte und auf einmal einen gemütlichen und "dummen" Hund bekommt. Ich wette, der würde den Kuschelbär erstmal überfordern oder gar nicht damit klarkommen (dabei wäre der für Anfänger geeignet).
Ich hätte auch gern eher gewusst, dass mein Anfängerhund für mich als blutiger Laie keiner ist. Geht knurrend und bellend nach vorn bei Hund und Mensch auch ohne Leine (immerhin ohne Tackerabsicht), hat Panik bei großen Hunden, hat Panik vor Knallgeräuschen (und wir leben in der Stadt), unterwirft sich immernoch gern bei uns und kann nicht wirklich gut allein bleiben. Tausend Baustellen. Das war ein echter Crashkurs in Hundewissen die letzten Monate.
Was "Leinenaggression" angeht bin ich also bereits nach 10 Monaten kein Anfänger mehr, denn das haben wir schon viel abtrainiert. Bei allem anderen wäre ich noch Frischling (zu sportlich, bissig, extrem ängstlich, mega dickköpfig, Hunde die draußen keine Leckerlies annehmen usw.)