Beiträge von DarFay

    Die liebe Dunkelheit. Sunny muss da gut kontrolliert werden, damit sie ihre Unsicherheit nicht auspackt.

    Aber dank Klicker und Leckerchen haben wir unsere Mensch-Bell-Problematik zu 99 % im Griff.

    Berlin ist aber auch eine gute Trainingszone. xD Ich frag mich manchmal, ob wir in einem Dorf lebend ihre Ängste gegenüber Hunden und Menschen wegtrainiert bekommen hätten. Hier ist einfach täglich viel (Sicht-)Kontakt zu anderen. Was ich früher an Leckerchen und Futter dabei hatte...

    Im Plänterwald laufen zu 90 % alle Hunde ohne Leine. Dabei ist hier auch die 2 (oder sogar 1) Meter Leine gesetzlich vorgeschrieben.

    Aber die Hundeauslaufgebiete sind in Berlin doch sowieso ein Witz. Besonders im Osten kann mans total vergessen. Kleine und abgeranzte Flächen. Ist das nicht tierschutzwidrig einen Hunde jahrelang maximal 2 Meter an der Leine zu halten? Denn rein theoretisch müsste ich das, egal wo (außer in besagten Witzausläufen). Jeder Hundekontakt wäre dann unmöglich.

    Ohne Auto müsste ich eigentlich immer ewig rumgondeln, bis ich meinen Hund mal rennen lassen könnte.

    Also was bleibt, als das tolle Gesetz zu brechen?

    "Berlin ist die hundefreundlichste Stadt in Deutschland. Das hat das Hamburger Hundemagazin "Dogs" festgestellt und den "Dog Award 2012" an die deutsche Hauptstadt verliehen." Das hier trifft jedenfalls nicht mehr zu. (Quelle)


    In unseren bald 11 Monaten wurden wir allerdings noch nie kontrolliert.

    Sunny hat bisher einmal geschrien. Da wurde sie von einer Deutschen Dogge begrüßt und fand das gar nicht lustig. Sie hat Angst vor großen Hunden und der war wohl eine Nummer zu groß und kam auch unerwartet im Wald angepirscht. Da sie mit ihrer Unsicherheit nach vorn geht, sagt die Richtung bei ihr nicht viel aus. Sie würde insgeheim lieber weg als hin, trotzdem wählt sie die nach vorn Methode. Die hat ihr insgesamt wohl immer mehr gebracht als wegzugehen.

    Wenn dein kleiner Mann also schreit und dabei taub ist, würde ich ihn einfach hochnehmen und weggehen. Nicht an der Leine herumzerren oder diskutieren. Raus aus der Situation. Verbuchen als schlecht gelaufen. Ihr müsst beim Training weiter vorn ansetzen. Der Schrei ist die Spitze vom Eisberg und fürs Training bereits zu spät.

    So meine Ferndiagnose. :bindafür:

    Oh man, das tut mir echt für euch beide leid. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie anstrengend es ist, wenn man jeden Tag um sein Sorgenkind zittert. Fühl dich ganz doll gedrückt und haltet durch. Hoffentlich wird alles gut und ihr kommt auf ein stabiles und erträgliches Level der Medikation.

    Es ist echt super, wie du dich einsetzt und alles für ihn gibst! Manche hätten wahrscheinlich die Flinte ins Korn geworfen. So anstrengend hast du dir das alles sicher auch nicht vorgestellt, als du den kleinen Kerl adoptiert hast.

    Du machst das so super. Wenn ich sowas lese, fühle ich mich fast bescheuert, dass ich wegen wiederkehrendem Durchfall bei Sunny schon die Krise kriege.

    Nachdem wir die Leinenaggression (und Ängste gegenüber Menschen) so langsam im Griff haben und auch Hundefreunde im Wohnkomplex gefunden haben, fällt mir auf, dass Sunny ein mega Mitläufer ist.

    Leider sind unsere Lieblings-Mensch-Hund-Gespanne etwas kompliziert. Denn deren Hunde bellen nur zu gern Menschen an. Egal ob Kind oder Mann. Eigentlich liebt Sunny Kinder und würde die nie anbellen, aber wenn einer ihrer Hundekumpels ein Kind anbellt, dann macht sie einfach sinnlos mit. Manchmal sogar länger, als der Verursacherhund.

    Ich würde echt gern mal mit anderen Leuten und deren Hunden Gassi gehen, aber so verfällt meine Maus wieder in ihre alten Muster. :( Kann man sowas wegtrainieren? Normal konnte ich alle Reize vorher wahrnehmen und reagieren, bevor Sunny gebellt hat. "Gefahr" zeigen, Alternativverhalten, Leckerchen, usw. Aber wann die anderen Hunde auf einmal losbellen, dass kann ich leider nicht einschätzen und somit auch nicht gut entgegenwirken. Wie auch? Habt ihr Ideen oder sollten wir uns einfach von dem Gedanken verabschieden, mit diesen Leuten gemeinsam Gassi zu gehen?

    Meine Trainerin hat per Ferndiagnose nur geraten, dass ich, wenn der andere Hund losbellt, mit Sunny weitergehen soll. Aber das bringt mir bei einem gemeinsamen Spaziergang nicht so viel. Würde lieber an ihrem Verhalten feilen, dass sie nicht einfach mitkläfft. Wenn fremde Hunde bellen oder ihre Freunde aus der Ferne, da bleibt sie übrigens still. Sie macht nur mit, wenn wir zusammen stehen/laufen und quasi in direktem Kontakt sind.

    Edit: Sie bellt auch mit, wenn sie die Gefahr noch gar nicht bemerkt hat. Einfach bellen und sich aufregen.

    Das ist von Hund und Mensch abhängig ;)
    Wie ich schon schrieb, ich komme mit der Zahnbürste gar nicht klar. Mir fehlt da einfach das Gefühl, wie fest ich drücke. Da hat es dann auch schon mal geblutet und Bodo hat das Zähneputzen gehasst.
    Dass ich ihm mit dem Finger im Maul rumwurschtel kennt er aber, das toleriert er sehr viel besser und ich komme auch am letzten Backenzahn "um die Ecke" (das schaff ich mit Zahnbürste nicht, obwohl die ja so gebogen sind).

    Sunny hat einen kleinen Kopf und eine kleine Schnute. Ich weiß nie, wie ich richtig bis zum letzten Zahn kommen soll. Fingerling geht super, aber ihr den großen Finger (im Verhältnis zu ihrer Maulgröße) da hinter zu schieben... Irgendwie muss ich da noch dran feilen.

    Außerdem schmeckt ihr der ganze Zahncreme-Kram total gut. Ich kann gar nicht richtig putzen, weil sie mir die ganze Zeit den Fingerling ablecken will. :tropf: Eine Zahnbürste würde sie wahrscheinlich anknabbern.

    Das mit der Darmschleimhaut kommt quasi mit dem Durchfall zusammen. Eine Woche alles schick und dann kommt irgendwann der Schleim und zwei Tage später Durchfall.

    An Stress habe ich auch gedacht, aber das kann es eigentlich nicht sein. Sie hat einen routinierten und ruhigen Alltag. Sie ist ja auch ne gemütliche Maus und schläft komplett durch, wenn wir auf Arbeit sind.

    Darmaufbau schlägt ja irgendwie nicht an. Antibiotikum hatte sie bereits bekommen und wurde zwei Mal ärztlich wegen dem Thema vorgestellt. Aber wie gesagt, der Tierarzt hier ist scheinbar nicht besonders toll. Keine Info zum Darmaufbau und nach einer Kotprobe wurde auch nicht gefragt.

    Darum wollte ich jetzt die Kotprobe machen.

    Und dann Huhn und Reis mit Rind und Kartoffel ersetzen.

    Kennst du einen guten Tierarzt in Berlin SanSu? Damit ich im Notfall eine gute Anlaufstelle habe, falls die in der Nähe alle unbrauchbar bleiben.

    Es wurde ja auch ohne MonoHuhn nicht besser (da gabs Puten-Dose), darum das nachgehake. Sie bekommt Reis und Huhn zusammen (+ Nassfutter später drüber). Also jeden Tag Huhn + Reis. Darum dachte ich, könnte auch Reis das Problem sein.

    Dann brauche ich jetzt den Rest Huhn auf und gebe dann was genau? Rind. Aber was genau? Bei Huhn gibts immer Brust und bei Rind? Sorry dass ich da etwas blöd frage, aber als Vegetarier sind wir nicht so Firm im Fleischgeschäft. :ugly: