Ich hab heute mehrmals versucht einfach im Garten zu bleiben, so dass er mich nicht sieht und ich ihm nicht das Gefühl gebe ich würde ihm hinterherlaufen. Er saß dann vor der Terrassentür und hat angefangen laut rumzuheulen. Ich hab das dann so 10 bis 15 Minuten ignoriert weil ich ihm im Jammern nicht bestätigen wollte.Aber er hat dann leider angefangen ganz schön an der Terrassentür zu kratzen und dann bin ich doch hin und musste ihn auch relativ streng maßregeln, dass er aufhört. Ich hab es dann zumindest so gemacht, dass ich ihn erst mal nicht direkt rein gelassen habe, auch als die Tür auf war, wobei er aber auch ganz schön "frech" wurde und immer an mir vorbei wollte. Als er sich dann wieder etwas beruhigt hatte sind wir zusammen ins Haus.
Die große Welt ist unheimlich und der einzige neue Bezugspunkt versteckt sich, wenn man so schon Angst hat. Er schrie quasi um Hilfe und du hast ihn allein gelassen. Das zeigt ihm, dass auf dich kein Verlass in Bezug auf Sicherheit ist.
Man liest bei dir raus, dass du irgendwo Infos zur Erziehung her hast: Diverses Verhalten nicht bestätigen etc. Aber am Anfang steht eure Verbindung im Vordergrund. Sicherheit geben, Vertrauen schaffen, Spaß haben.
Du verlangst sehr viel, bau erst einmal eine Basis zwischen euch auf. Essen zuhalten, sich verstecken und schimpfen bewirken leider das Gegenteil. Erst einmal muss sich der Welpe bei dir sicher und geborgen fühlen. Erst danach wird er sich überhaupt auf dich einlassen und sinnvoll auf Dauer mitarbeiten.