Darum wurde es hier ein erwachsener Hund. Weil ich auch nur 2 Wochen hatte. Bei 4 Monaten würde ich mich immernoch mit Welpe stressen, dass es nicht lange genug klappt. 8 Stunden mit nur mal Gassi ist eben schon eine Nummer, die man sich gut überlegen sollte. Viele Tierheime würden dir so keinen Hund geben. Dafür gibt es eben Gründe. Musste selbst auf 30h Woche runter, später 40h mit Homeoffice die letzten 2 Stunden des Tages (was ein rumgeeier) und jetzt endlich Bürohund (Job Wechsel). Vollzeit und Hund klappt nur mit vielen Plänen, genug Geld, passender Arbeit oder Einschränkungen.
Beiträge von DarFay
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Kurzhaarcollie fiele mir als Rassevorschlag ein.
Aber bedenke: Was ist Plan B, wenn der Hund zur Kategorie "Kann einfach nicht gut allein bleiben" gehört? Was, wenn der Hund nach den 4 Monaten nur 3 Stunden schafft? Was wenn der Hund nicht mehr allein sein kann, nachdem die Gassirunde mit der Fremdbetreuung vorbei ist (manche Hunde können 2x alleingelassen werden nicht so gut ab).
Es ist fernab der Rasse immer gefährlich, solche engmaschigen Pläne ohne Notfallplan zu haben.
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Unsere Kinder sind 7 und 4. Und für mich ist absolut klar, dass ein Hund bei uns nicht der Mittelpunkt werden kann, da mache ich mir keine Illusion. Ich würde super gerne Agility ausprobieren, habe schon gesehen, dass es das bei uns in der Nähe gibt. Und ansonsten bin ich gerade dabei, mich einzulesen, wie man einen Hund sinnvoll geistig beschäftigen kann.
Ich würde WSS nicht unbedingt als Ernsthund empfehlen, da sie doch ihre ein oder andere Eigenart mitbringen können. Viele neigen eben doch ein wenig zur Überempfindlichkeit (Ängstlichkeit( und damit muss man dann umgehen können und das nicht noch ausversehen bestärken.
"Probleme" mit Kindern ist eher das Stürmische, was jeder Junghund mitbringt. Je größer der Hund, desto eher rammt er mal das Kind um. Bei 4 Jahren muss man da schon gut aufpassen. Hier spielt auch der Faktor "Kinderbesuch" mit rein. Da sehe ich den WSS aber nicht als so skeptisch an. Aber auch nicht als Selbstläufer.
Agility würde ich mit einem Schäferhund eher nicht machen. Das ist passender für kleinere Hunde mit weniger Problemen im Hüftbereich.
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Collie finde ich ganz passend bei dir.
Ich werfe mal noch Eurasier und Elo in die Runde. Schau dir die mal näher an. Hier ist eine gute Zucht für den passenden Charakter wichtig.
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Die meisten Tierschutzvereine im Bereich der Auslandshundevermittlung haben keine Pflegestellen frei. Und wenn, sind das auch nicht immer Profis, die große und beißende Hunde aufnehmen. Da braucht es eigentlich wirklich eine erfahrene Pflegestelle und sowas ist selten. Genau diese Pflegestellen sind zudem sehr lange von problematischen Hunden besetzt. Da wird viel trainiert und es dauert, den passenden Menschen zu solchen Hunden zu finden. Wäre so eine Stelle frei, würde keiner zu Besuch kommen, sondern direkt anbieten, den Hund abzuholen.
Stellt euch auf "Angebote" wie "Wir suchen eine Pflegestelle, dass kann aber noch etwas dauern (Wochen/Monate).", "Sonst muss er leider ins Tierheim" oder "Dann kommt er zurück, wo er her ist." ein. Vermittelt ist irgendwie immer schnell, aber eine Notfallabsicherung in Form von Rücknahme gibt es eigentlich eher nicht. Besprecht am besten heute Abend, was ihr noch versuchen möchtet oder auch nicht. Ob Tierheim etc. eine Option ist.
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Warum werden Auslandshunde, die von der Straße kommen und Jahre im Tierheim saßen, eigentlich so oft in Einzelhaft vermittelt? Der Hund hat sicher sein Leben lang im Hundegefüge gelebt und immer nur sporadisch Menschenkontakt genossen. Nun hat er dauerhaft Menschenkontakt und er weiß überhaupt nicht, wo und wie er sich da einfügen soll. Schwierige Situation.
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DarFay jetzt lass doch die Leute erst mal den passenden Trainer finden, der mit diesem Mensch&Hund Team funktioniert und den individuellen Trainingsweg gehen.
Dein Weg mit deinem Hund wäre hier bei 2 meiner Hunde zB ein Schuss in den Ofen und nicht erfolgreich gewesen.
Ich arbeite da zB anders. Aber eben weil ich weiß, wie unterschiedlich Hunde&Menschen Teams sind, werd ich nicht meinen Weg als DEN Weg für @Buttercup99 propagieren.
Hausleine dran, MK druff, Hund gar nicht erst in die Situation bringen, dass er eine Entscheidung fällen könnte- das sind Erstehilfemaßnahmen, damit nichts passiert und in dem Fall auch zwingend angeraten, aber macht noch kein Training aus.
Das Wahrnehmen- und Annehmenkönnen von Aggressionsverhalten in seinen ganzen Farben und Formen, die eignen Emotionen, die unterschwellig ihr Ding und ganz gern einen Strich durch die Rechnung machen, gehört da genauso zu, wie eine solide Basisarbeit des Trainers in der Anleitung, wie solche Besuche ablaufen.
Und ja: auch zwingend erforderliche Besuch, der keine nette Familienzusammenkunft ist, kann ein ganz wichtiger Baustein sein. Denn er ist meistens um seeeehr viel kürzer (also deutlich weniger langanhaltender Stress für den Hund) als normaler Besuch.
Hier gehts nicht um den Trainingsweg von mir. Der war nur ein Beispiel. Am Ende läuft es trotzdem darauf hinaus, dass man sich anpassen muss, damit überfordernde Situationen nicht entstehen (und das kann nunmal Monate oder für immer so sein). Und genau daran scheitert es ja schon nur beim Warten auf den Trainer. Ich steig in dieser Diskussion zwischen uns jetzt aus, meine Aussage kam denke ich an: Ihr braucht den Willen, eure Prioritäten zu verschieben. Sonst ist es möglich, dass das Training nicht fruchtet.
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Mein Hund kommt für Termine ins Auto, falls der Termin das Training stört.
Und da haste schon den Punkt selbst beantwortet. Ihr habt das Training sehr wohl mit Sicherheitsnetz aufgebaut und nicht monatelang auf Besuch verzichtet.
Jerry kann das aber vielleicht nicht? Bisher kann er ja weder mal allein bleiben (was nicht selten bei Auslandshunden ist) noch im anderen Raum bleiben, sobald er Fremde hört. Hier scheint es keine Sicherheitszone zu geben und dann muss man entweder in den sauren Apfel beißen, oder... es geht nicht.
Besuch ist eben auch nicht Besuch. Lustiger Familienbesuch jede Woche (für einen ganzen Abend) vs. Wasserschaden unterscheidet sich in der Notwendigkeit. Aber WENN ich garkeine Möglichkeit habe, auszuweichen, wird es schwieirg. Hier sehe ich den Einsatz des Managements nicht (Aussage: Mensch vor Hund), darum kam meine Erklärung, dass Training genau diesen Punkt bringen wird: Kein Besuch wie bisher, ohne dass man das anders planen muss. Sonst trainiert man sich wund und es klappt doch bloß nicht.
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Man kann auch weggehen, statt einzuladen. Nur so ne Idee.
PS: Nicht jeder Hund kommt im anderen Raum klar. Meiner nicht, der kläfft dann, weil er das gar nicht cool findet, die Eindringlinge zu verpassen.
Es gibt Situationen, wo Besuch in die Wohnung muss.
Einfache Kiste. Vom Vermieter, Sanitärdienst und haste nicht gesehen.
Wir haben derzeit nen Wasserschaden im Gästezimmer und Regelmäßig den Vermieter da.
Da kann ich jetzt auch ned sagen "uns kommt zwar die Decke runter, aber nee, Vermieter, du darfst leider nicht rein kommen, weil der Nog noch zu viel Stress hat."
Kommt glaub ich ned so gut....
Mein Hund kommt für Termine ins Auto, falls der Termin das Training stört. Oder in der Zeit geht einer Gassi und der andere klärt die Termine. Es lässt sich (besonders, wenn man nicht allein ist), doch recht viel lösen. Wenn man denn will. Klar gibts Ausnahmesituationen, aber wies der Name schon sagt: Ausnahme.
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DarFay habt ihr es komplett ohne Sicherheitszone aufgebaut?
Nä.... also.... ich hab ja meine Hunde gern, auch die, die einen an der Waffel haben.
Aber ich verzichte nicht auf Besuch.
Wenn der Hund das im Training noch nicht leisten kann, dann wird hier Besuch so geregelt, dass es für ihn machbar ist.
Und das bedeutet separater Raum/Box/Warten im Auto/ Hausleine dran und gar nicht erst in die Verlegenheit kommen, Kontakt mit Besuch haben zu müssen.
Allerdings "bau" ich hier auch nichts gezielt auf, sondern nutze generell Alltagsituationen als gute Übung für den Ernstfall.
Man kann auch weggehen, statt einzuladen. Nur so ne Idee.
PS: Nicht jeder Hund kommt im anderen Raum klar. Meiner nicht, der kläfft dann, weil er das gar nicht cool findet, die Eindringlinge zu verpassen.