Beiträge von DarFay

    Also ich sehe hier nunmal eine Mama, die ein Kleinkind daheim hat. Währenddessen ihre 15 Stunden parallel gewuppt bekommen muss und aufpasst, dass der Wuselwelpe raus kommt, erzogen wird, nicht zu wild mit dem Kind wird (und umgekehrt). Ihr Mann kommt erst am frühen Abend heim und sie zerreißt sich gerade etwas. Woher ich das fühle? Sitze aktuell 1zu1 im selben Boot. Ok, mein Kind ist erst 1,5 Jahre. Mache auch HO. Habe aber keinen Welpen und kenne den "Welpenblues" so als Grundform mit Ersthund der kein Welpe war.

    Und nein, psychische Hilfe empfinde ich nicht als negativ (netter Vorwurf). Es geht um die Art und Weise. Man könnte auch Tipps geben (Partner einspannen, Hundesitter, Hundetrainer, allgemein Fragen stellen - es gibt kaum Infos und DANN den Weg zur weiteren Hilfe anbringen). Es wirkt schon ziemlich vermessen, anhand dieser geringen Informationen so felsenfest in die eine Richtung zu drücken.

    Aber ja, Meinungen unterscheiden sich. Das ist auch legitim. Darum sprechen wir ja darüber. Diskussion heißt ja nicht streiten.

    Einfach mal etwas gut Zureden, statt den psychischen Totalausfall hier zu vermitteln

    Es fühlt sich wie eine extreme psychische Ausnahmesituation an.

    .....

    Das haben manche, wenn wichtige Menschen sterben und fehlen. Das haben manche, auch als Papa (falls jetzt was mit Hormonen kommt), wenn auf einmal ein Baby in die Familie kommt.

    Es haben manche Menschen beim Wuselwelpen. Und ganz ehrlich, ihr haltet die alle für psychisch krank. Als ebenfalls ehemals Betroffene finde ich das einfach albern - sorry! Das ist in den meisten Fällen eine zeitlich begrenzte Ausnahmesituation.

    Eure Bewertung anhand von geschrieben Worten ist einfach krass und würde mich verunsichern, statt zu helfen. Aber das kommt bei dem Thema ja immer.

    Es gibt sensible Menschen, die auf Veränderungen im Leben entsprechend reagieren. Wie hier alle mit Therapie um die Ecke kommen. Wahrscheinlich reichen einfach 66 Tage. Laut Studie dauert es nämlich so lange, bis eine Veränderung sich quasi etabliert hat. Bei mir hatte der Hund im Leben sogar länger gedauert, weil wir über Probleme wie Alleinbleiben und Ausrasten bei anderen Hunden (mitten in Berlin) gestolpert sind. Welpen sind ja nun auch keine Selbstläufer. Allein das "hoffentlich pinkelt er nicht rein, habe ich alle Zeichen erkannt, war ich oft genug draußen"-Karussell, kann einen unheimlich stressen.

    Einfach mal etwas gut Zureden, statt den psychischen Totalausfall hier zu vermitteln.

    Das ist spannend. Wieso die Schilddrüse? Wir haben das Problem auch im geringen Rahmen und bisher habe ich nicht rausgefunden, was es besser macht. Weder Inhalt noch Uhrzeit oder Menge, auch Ulmenrinde oder Naturmoor haben nichts verändert.

    Ein Symptom von Schilddrüsenunterfunktion können Magen-Darm-Probleme sein.

    Und wie immer weise ich an dieser Stelle auch auf Lungenwürmer hin ...

    Oder es ist ganz grundlegend die Form der Ernährung.

    Interessant. Das muss ich wohl mal weiter verfolgen. Mein Hund hat nur noch eine halbe Schilddrüse, braucht aber angeblich keine Medikamente.

    Wie findet man Lungenwürmer raus?

    ... oder dass zb die Schilddrüse schwächelt...

    Das ist spannend. Wieso die Schilddrüse? Wir haben das Problem auch im geringen Rahmen und bisher habe ich nicht rausgefunden, was es besser macht. Weder Inhalt noch Uhrzeit oder Menge, auch Ulmenrinde oder Naturmoor haben nichts verändert.

    Was genau war jetzt das Problem, dass hier alle die Abgabe "feiern"? Weil der Hund für Stockwerk 4 (ohne Lift) zu schwer wird?

    Ich finde, und das ist natürlich nur meine Meinung, die Abgabe übereilt. Wenn ich daran denke, dass ich 6 Monate gebraucht habe, bis ich mit meinem Hund warm wurde, weil sie einfach so viele Päckchen mitgebracht hatte, ist die Abgabe nach einer Woche einfach sehr übereilt. Denn ich glaube, das Problem war hier mehr der Welpenblues als der 4. Stock. Aber nagut. Nun ist es eh so. Dem Hundchen wirds egal sein, der findet seine Familie.

    Als Perfektionist knabbert man natürlich etwas an seinem " Versagen". Vielleicht gibt es ja ein Tierheim im Umkreis. Nutze die neue Chance und schau dir alles in der Praxis an. Hilf beim Gassi. Und vielleicht springt dir irgendwann DEIN (kleinerer) Hund in die Arme, ganz ohne Welpenblues, weil ihr euch schon dort kennengelernt habt und er bereits stubenrein ist.

    Irgendwie lustig. Die, die Welpenblues nicht selbst kennen, dramatisieren den immer extrem. Die meisten haben nach wenigen Monaten garkein Thema mehr mit dieser spontanen Überforderung. Es ist die Umstellung des Lebens, die einfach bei manchen richtig kickt. Das spielt sich ein und hat auch nichts damit zutun, dass es zukünftig Herausforderungen geben wird.

    Als jemand, der den Welpenblues mit einem erwachsenen rumänischen Hund hatte, kann ich nur sagen: Das gibt sich. Einfach durchhalten. Bald ist der Vierbeiner nicht mejr wegzudenken.