Also ich sehe hier nunmal eine Mama, die ein Kleinkind daheim hat. Währenddessen ihre 15 Stunden parallel gewuppt bekommen muss und aufpasst, dass der Wuselwelpe raus kommt, erzogen wird, nicht zu wild mit dem Kind wird (und umgekehrt). Ihr Mann kommt erst am frühen Abend heim und sie zerreißt sich gerade etwas. Woher ich das fühle? Sitze aktuell 1zu1 im selben Boot. Ok, mein Kind ist erst 1,5 Jahre. Mache auch HO. Habe aber keinen Welpen und kenne den "Welpenblues" so als Grundform mit Ersthund der kein Welpe war.
Und nein, psychische Hilfe empfinde ich nicht als negativ (netter Vorwurf). Es geht um die Art und Weise. Man könnte auch Tipps geben (Partner einspannen, Hundesitter, Hundetrainer, allgemein Fragen stellen - es gibt kaum Infos und DANN den Weg zur weiteren Hilfe anbringen). Es wirkt schon ziemlich vermessen, anhand dieser geringen Informationen so felsenfest in die eine Richtung zu drücken.
Aber ja, Meinungen unterscheiden sich. Das ist auch legitim. Darum sprechen wir ja darüber. Diskussion heißt ja nicht streiten.