Wir haben auch zwei Hunde und zwei zehnjährige Kinder.
Bei uns freuen sich die Hunde, wenn die Kinder nach Hause kommen und die Kinder freuen sich über die Hunde.
Dann wird getobt und gespielt und gekuschelt.
Irgendwie kann ich gerade nicht nachvollziehen, wieso eure Kinder so gar nichts mit den Hunden anfangen können und wenn sie kurz hinsehen, knurrt einer der Hunde.
Scheinbar gehören bei euch die Kinder für die Hunde gar nicht zur Familie dazu.
Und ich hab 4 Hunde und 3 Kinder. Und einer davon hat auch nicht viel mit den Hunden am Hut.
Der begrüßt sie eventuell kurz beim heimkommen und dann sind sie ihm total egal.
Weder füttert er sie, noch geht er Gassi. Er denkt auch nicht daran sie in den Garten zu lassen, wenn ich außer Haus bin und nur er zu Hause ist. Da muss ich ihn anrufen und erinnern.
Sie schlafen auch nicht bei ihm im Bett und er mag es nicht wenn sie sein Zimmer betreten.
Sie sind da, das ist ok für ihn. Mehr aber nicht.
Genauso ist es mit den Katzen und Kaninchen für ihn. Die Tiere sind da, aber er hat keine enge Bindung zu ihnen.
Na und?
Die Hunde wollte ICH (und meine Tochter) - nicht mein Sohn. Er muss sie nicht mögen und kuscheln und sich mit ihnen beschäftigen. Er soll die Hunde und ihre Bedürfnisse respektieren und sie nicht ärgern.
Das heißt nicht, dass mein Sohn lieblos ist. Oder dass die Hunde für ihn nicht zur Familie gehören.
Das heißt nur, daß er sich keine Hunde gewünscht hat und ziemlich sicher, wenn er mal auszieht keine Hunde halten wird.
Mein kleiner Sohn beschäftigt sich auch nicht wirklich viel mit den Hunden. Er begrüßt sie und kuschelt mit ihnen. Hin und wieder füttert er sie. oder teilt Leckeren aus. Aber wirklich beschäftigen tut er sich nicht mit ihnen. Spazieren geht er nur mit Widerwillen mit.
Aber auch das ist ok für mich.
Wie gesagt, die Hunde wollte ich. Keiner meiner Söhne muss sie so wie ich umsorgen und sich mit ihnen beschäftigen. Das erwarte ich nur von meiner Tochter. Ihr gehört Enzo und da wäre es natürlich nicht ok, wenn sie ihn ignorieren würde.
Und daß manche Menschen kein Sabber an sich haben wollen, kann ich verstehen.
Mein Bruder hat eine Dogge. Den halte ich auch auf Abstand. Denn ich habe auch keine Lust Sabber bis zum Busen rauf zu haben.
Muss man nur weil Hunde im Haushalt leben auch Sabber an sich mögen?