Ich als Nichtjägerin finde es erstaunlich, mit welcher Anspruchshaltung manche Leute meinen, zu jeder Tages- und Nachtzeit durch den Wald zu laufen ohne sich dabei um die Risiken ihres Tuns kümmern zu müssen, und natürlich auch kein Verantwortung dafür übernehmen zu müssen. Sie möchten bitte persönlich gewarnt werden, aber immer ganz spontan entscheiden, ob sie grad da hin wollen.... ![]()
n zu müssen.
Natürlich haben wir eine Betretungsgenehmigung und die zuständige Jagdbehörde wusste Bescheid, dass wir im Gebiet unterwegs sind. Das scheint nur leider nicht bei den Jagdausübungsberechtigten anzukommen. Zumindest hatte ein (freundlicher!) Jäger in einem anderen Gebiet keine Kenntnis. Ich muss aber auch sagen, dass es uns nicht möglich ist taggenau Bescheid zu geben. Die Kartierarbeiten sind sehr abhängig vom Wetter und den verfügbaren Leuten und es wird in der Regel am Abend zuvor entschieden, ob wir fahren (wobei ich dazu sagen muss, dass dann nicht 10 Leute durch die Gegend laufen, wir sind max zu dritt).
Aber ganz ehrlich, auch wenn die Jäger nicht Bescheid wissen, das entschuldigt nicht dieses Verhalten, was mich heute noch sprachlos macht.
Mich macht eher eure Anspruchshaltung sprachlos. Ihr erwartet von den Jägern, auf die Jagd zu verzichten, während ihr Zählungen macht, wollt ihnen aber dazu keine Daten liefern. Sondern meint, dass sie sich in einem ausgedehnten Zeitfenster darauf einstellen sollen, dass sie nicht jagen können, weil ihr grad da rumläuft. Habt ihr euch je Gedanken darüber gemacht, wann sie dann noch ihre Abschussquoten erfüllen sollen? Oder dass auch Ansitzjagd wetterabhängig ist?
Auch wenn da in der Kommunikation auf Jägerseite was schiefgelaufen ist: ihr habt mit eurer Arroganz viel dazu beigetragen, dass es schiefgelaufen ist.
tllen solln, dass kein Jagd möglich ist, weil ihr da rumstolpern könntet?