Beiträge von naijra

    Wir hatten Sonntag auch eine seltenere Variante des Jagdthemas.

    Ja, meine auch. =)

    Alle arbeitenden Jagd- und Hütehunde haben dementsprechend ein schlechte Bindung zu ihrem Menschen, weil die ja von dem Wegrennen beim Arbeiten.

    Und wenn sie wieder zu mir zurückkommen, dann freue ich mich über die gute Bindung :partying_face:

    Oh ja! :grinning_squinting_face: Und dieses Wechselbad dürfen grad die Halter kurzjagender Hunde öfters zelebrieren. So ist mir vor einigen Tagen mein Junior aus der Hand gegangen. Da hat auf einem schmalen Wiesenstreifen zwischen zwei Wäldchen ein grosser Milan erfolglos versucht, seine Beute aus dem Gras zu heben. Bevor ich gecheckt habe, was da los ist war der Lümmel weg hinter dem Milan her. Null Bindung, nix, nada. :crying_face: Hab mir zwar einen sinnlosen Abruf verklemmt, aber bei guter Bindung käme ein Jagdhund nicht auf die Idee, selber nachsehen zu wollen. :smiling_face_with_halo: Null Bindung halt. :crying_face:

    Hab dann erst den Althund (Jägermeister) gesichert, Junior nirgends in Sicht. Mal eher unverbindlich gerufen, nix passiert. Null Bindung. :crying_face: Gepfiffen, nach einigen Sekunden kommt Junior aus ganz anderer Richtung im Topspeed angeschossen. Tolle Bindung! :star_struck:

    Wir haben zudem eine Trainerin, die uns begleitet - sie hat uns empfohlen, dass wir dem Welpen eben NICHT alle Räume auf einmal zeigen sollen und auch wenn wir Ratschläge von unterschiedlichen Eingewöhnungsartikel lesen - heisst überall - Tiere erstmal räumlich trennen.

    Nicht alle Räume auf einmal ist aber was anderes als "Welpe hat nur einen Raum", und überall sonst wird er angeleint oder in die Box gesperrt! Schafft den Katzen sichere Rückzugsorte (ZB mit Türgittern, Halter von Hund un Katz haben da sicher mehr praktische Tipps), und gebt dem Welpen mehr Bewegungsfreiheit!

    Es geht mir nur darum - wenn wir sie beruhigen wollen (z.B wenn ein spaziergang zu lang war und sie überdreht ist), dann geht weder Box noch anleinen - was gibt es für Alternativen?

    Punkt 1: Sorgt dafür, dass der Welpe weniger überdreht, indem ihr ihn zum Stress in der Wohnung nicht auch noch draussen überfordert! Ihr müsst nicht gross spazierengehen, setzt euch auf eine ruhige Wiese/Waldrand/in den Wald und lasst ihn da die Welt entdecken - mit ruhiger Rückendeckung durch euch, aber ohne grosses Trainingsprogramm.

    Punkt 2: Leg dich mit dem Hund aufs Sofa, oder auf den Boden oder woimmer ihr Ruhe und Entspannung findet - wenn du selber ruhst und entspannst, findet auch der übermüdete Welpe zur Ruhe. Manchmal muss man ihn anfänglich etwas halten, aber mit dem Körperkontakt und deiner eigenen Ruhe wird auch der Welpe runterfahren. Wenn ihr die Wohnungssituation entstresst, wird das auch immer leichter gehen.

    Ansonsten würde ich auch eine Fachperson empfehlen, die sich die Sache vor Ort anschaut, und Hunde- UND Katzenerfahrung hat.

    Beagle haben weiße Rutenspitzen damit man sieht wo sie sind.

    Das ist kein Mythos, sondern eine ganz praktische Feststellung. Auf der Jagd allerdings eher bei Buschierern als bei Fernaufklärern wichtig (obwohl man auch die je nach Gelände besser sieht mit weiss).

    Ich wurde in England von einer WSS-Züchterin eingeladen, die bisher nur kupierte Spaniels hatte. Sie hat mich zu einem Spazi in traumhaftem Spaniel(jagd)gelände mitgenommen. Sie fand es saucool, wie gut Rhian über ihre weisse Fahne im Farn zu orten war.

    Die gescheckten Jagdhunde werden auch weniger leicht mit Beutetieren verwechselt als die uni rehbraunen oder fuchsroten. Auch das kein Mythos.

    Ich fürchte, ich gehöre zu jenen, die die Fragestellung grad auch im Diskussionsverlauf nicht verstehen. Ich habe und brauche kein solches Trainingsprogramm, um hervorragend bemuskelte Hunde zu haben. Ich habe aber bewegungsfreudige Hunde, und einen recht steilen Uferwald hinter dem Haus für das erste, kurze Frühgassi (und nur für das!), und hänge nicht an der Maxime "kein Freilauf, bis Hund nicht robotermässig perfekt hört".

    So haben sich meine Welpen/Junghunde tolle Muckies antrainiert, Ausdauer kommt später, mit den längeren Spazis dazu. Das reicht locker für Familienhunde, die keine Hochleistungssportler sein sollen. Freie Bewegung auf unebenen Untergründen/coupiertem Terrain ist mein "Rezept", Dosierung nach Augenmass....

    Nach welchen Kriterien habt ihr denn eure Wunschrassen ausgewählt? Denn die sind körperlich und charakterlich so stark unterschiedlich, dass man ohne weitere Info echt nicht viel dazu sagen kann.

    Kein Hund muss täglich mehrere Stunden unterwegs sein, auch sehr aktive sollten Ruhetage mit nur Löserunde wegstecken können. Andererseits braucht ihr für den Bogenschiessparcours eine gewisse Ausdauer, sowie einen Hund, der unterwegs auch abschalten kann. Und sonst einen, der mit Fremdbetreuung klar kommt. Vieles davon ist Erziehungssache/Gewöhnung, aber man kann sich das Leben mit der Rassewahl leichter oder schwerer machen. Ich würde euch raten, sortiert da erst mal eure Prioritäten!

    warum haben Wölfe dann nicht ( laut Internet ) diese "Wolfskrallen".

    Weil niemand sie künstlich darauf selektiert hat, und sie ihnen wohl mehr schaden als nützen....

    Hier haben wohl die Bergbauern auch keinen bewahrungswerten Nutzen darin sehen können, drum wurde auch bei den lokalen Arbeitsschlägen nicht darauf selektiert. Aber es ist scheinbar ein erfolgricher Mythos....

    Da fehlt von essenziellen Fettsäuren, Calcium, über Phosphor, Kalium, Natrium, Chlorid, Magnesium, Kupfer, Jod, Eisen, Mangan, Zink, Vitamin D, E ziemlich alles.

    Zu den B-Vitaminen kann man nichts sagen, da es nur unter B-Vitaminen zusammengefasst wurde und nicht genauer einzeln aufgeführt wird.

    Hast du diese Flockenzusammensetzung mit ihren natürlichen (!) Gehalten an Mineralien etc wirklich durch einen detaillierten Bedarfsrechner gejagt? Und wenn ja, mit was für Fleisch kombiniert?

    Ich hab's nicht gemacht, drum kann ich keine endgültige Aussage treffen. Aber mit einem guten Fleischmix kriegt man das meist hin. Nur Muskelfleisch braucht in der Regel Ergänzung, Minimum beim Calcium. Ist aber mit ein paar Hühnerhälsen schnell gemacht.

    Reis ist arsenhaltig

    Sorry, da muss ich grad heftig schmunzeln, auch wenn ich dir grundsätzlich beistimme bei den anderen Punkten. Aber das bitzeli Reismehl, was der Fruchtmischung zugesetzt wird um ein Verklumpen zu verhindern ist echt vernachlässigbar! Für Millionen von Hunden und Menschen ist Reis eine tägliche Ernährungsgrundlage, wird also in tausendfach höheren Mengen konsumiert ohne Arsenvergiftung. Spuren von Schwermetallen finden sich in allem, was wir und unsere Tiere zu uns nehmen. Alternative wäre verhungern.....

    Ob es in dem Mix mit Fleisch (was für welchem?) bedarfsdeckend ist, erfährt man, wenn man die fertige Mischung durch einen Bedarfsrechner jagt. Ich füttere ja auch Flockenmischungen, aber mir wären da zuviel Zucker (aus Karotten und Früchten) und zuviel Leguminosen (Erbsen) drin, und zuwenig unproblematische KH-Quellen (Kartoffeln, Getreide, Pseudogetreide). Auch Fett/Öl müsste man anschauen.

    Zugesetzte Vitamine sind bei stimmiger Gesamtration nicht notwendig.

    Als allererstes natürlich: schön, dass die OP gut verlaufen ist und gute Besserung dem Henry! Ich würde mich wohl auch für die Prothese entscheiden - Glaukom ist leider beim WSS ein Thema. Mittlerweile gehört Gonioskopie alle 3 Jahre zu den für ZZL geforderten Untersuchungen, und es wird seltener.

    Ich hoffe, ihr habt den Züchter und den Zuchtverband informiert. Primärglaukom bedeutet in den meisten Verbänden Zuchtsperre für die Eltern und meist für den gesamten Wurf. Da es keinen Gentest gibt, ist die Identifizierung von Glaukom-vererbenden Tieren sehr wichtig.