Beiträge von naijra

    Miamaus, weil Tierärzte keine Banken sind?

    Dann könnte man auch im umgekehrten Fall argumentieren, dass man ja bei jedem Kühlschrankkauf mit Raten heutzutage zahlen könnte.

    Wieso sollten dann nicht Tierärzte anbieten, was man bei jedem teuren Einkauf angeboten bekommt?

    Weil sie wie schon gesagt kein Finanzinstitut sind und auch nicht sein müssen! Und im Gegensatz zum Händler können sie bei Nichtbezahlen auch nicht die Ware zurückfordern. Soll der TA seine TPAs auch in Raten bezahlen, wenn Kunden nicht rechtzeitig bezahlen? Soll ein merklicher Teil der Arbeitszeit der Praxis dem Geldeintreiben gewidmet werden - und damit von den prompt zahlenden Kunden mitbezahlt werden?

    Ich finde nicht.

    Es gilt ein generelles Teilnahmeverbot an fuer jede VDH Veranstaltung. Sie kommen wegen dem TierSchG drauf, laut dem ist es eben verboten solche Hunde zu 'zeigen'.

    Eeehhhm.... Dann darf ein amputierter Hund nicht in die Öffentlichkeit?

    Kastration ist was gaaaaanz anderes :hust: :hust: Noch..

    Ach ja? Ausstellen darf man die aber auch nicht (ausser evt. in Veteranenklassen, weiss nicht, wie das in D ist). Was aber nix mit dem TschG zu tun hat..... :pfeif:

    Hier ist da Rundschreiben (ich hoffe, der Link geht) https://www.dvg-hundesport.de/file/8a8181bf1…n-vibrissen.pdf

    Die Mitteilung finde ich ja mehr als nur dürftig. Da wird nicht mal erläutert, unter welchen Umständen sich das Amputationsverbot auf nachwachsende Körperteile wie zB Haare bezieht. Und Vibrissen SIND ja Haare, wenn auch sensorisch sensibler als normale Haare. Die ja auch sensorischen Input geben, aber weiterhin geschnitten und getrimmt werden dürfen.

    Auch fehlt die Begründung, wie man vom Ausstellungsverbot auf ein generelles Sportverbot kommt. Werden auch kastrierte Hunde von jeglichem Sport ausgeschlossen?

    Hier sind die Richterbewertungen für meinen Großspitz vom Wochenende: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

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    Ich bin mit beiden mehr als zufrieden - der Richter am Sonntag war total begeistert von meinem Kleinen. Das war echt süß, Columbus hatte da glaube ich verstanden, dass er gerade im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und ihn alle bewundern, hat sich voll in Pose geschmissen und den Richter angegrinst, und der hat so eine Super-Bewertung runterdiktiert. :smiling_face_with_heart_eyes:

    Jetzt bin ich aber ganz froh, dass wir nicht mehr ausstellen "müssen" - es war doch insgesamt ein sehr anstrengendes Wochenende. Columbus ist auch komplett fertig und hat heute mehr oder weniger den ganzen Tag im Garten verpennt. Außerdem hat er seit gestern etwas Durchfall - ich nehme an, das ist die Kombination aus Stress und viel Käse als Leckerli während der zwei Tage Ausstellung. Heute und morgen gibt es Schonkost, dann ist der Kot auch hoffentlich wieder normal (er wirkt sonst nicht angeschlagen).

    Was war denn das für eine "Verhaltensprüfung", wo wurde die gemacht und wie lief die ab?

    Ich komm grad gar nicht drüber weg wie FETT diese Hündin ist. Also ne Hündin in Laktation SO fett zu bekommen ... das ist echt mal ne Leistung. Da will man gar nicht wissen, wie die vorher aussah. Und an der Reaktion der Züchterin sieht man ja auch, dass sie scheinbar das Maß total verloren hat.

    Der arme Hund. Aber schön, mit so viel Fett am Leib geht der "gemütliche Showlabbi" dann halt auch nicht mehr so gerne Gassi - DAS ist die Hauptsache. Unfassbar.

    Ich bin auch geschockt über die Schönrederei dieser verfetteten Hündin (die Welpen sind übrigens auch SEHR rund....). Und dann wird über Show- und Arbeitslinien gesprochen, und was zeigt das Bild? Einen massiv übergewichtigen Showlabbi, der im Wald rumrüsselt und dann im Zeitlupentempo einen Dummy bringt..... :(

    Ehrlich, schlimmer kann man die Vorurteile gegenüber Labbis nicht zementieren als mit so einem Bericht!

    Einen 16 Jahre alten Chow Chow Opi. Und trotz seiner Blind- und Taubheit würde er es sich im Leben nicht nehmen lassen seine alltäglichen Runden im Garten zu patrouillieren. Er ist körperlich schon weit jenseits fit, kommt nur schwer hoch, aber diese Runden durch den Garten. Die macht er immer.

    Ich kenne Videos von dem Kerl vor ein paar Jahren wie er rennt und flitzt. Und er und seine Chow Chow Vorgänger waren wohl absolute Jagdsäue, auf Spur und auf Sicht. In seinen besseren Zeiten war er mal auf Abwegen und mein Freund durfte ihn 40km von hier abholen.

    Das fällt mir schwer, mir das vorzustellen. In meiner Kindheit (die etliche Jahrzehnte her ist) ist ein Nachbar vom Dobermann auf Chow Chow umgestiegen. Optisch längst nicht so extrem wie heute auf Ausstellungen zu sehen, aber flitzen wäre das letzte gewesen, was dieser Hund gemacht hätte. Jagen? Viel zu anstrengend! Bissi Spazierschleichen hat er gemacht, aber lieber im Garten gedümpelt und geschaut, was im Quartier so läuft.

    Über die Jahre habe ich ab und an Chows gesehen, aber tatsächlich noch nie einen flitzenden. Die waren immer sehr gemächlich unterwegs.

    Ich verstehe die Frage auch nicht so ganz! Inwiefern könnte man das als Geschenk sehen? Das einzige, was mir einfallen würde ist, dass die Zeit davor vielleicht sehr schlimm war oder dass es auch gut sein kann, dass man einen Hund bis zum Ende begleiten kann und er nicht allein sein muss. Also quasi als "Geschenk" an den Hund. Oder wie meinst du das?

    Für meinen Verlust habe ich an anderer Stelle einen Thread eröffnet, das hier läuft natürlich deshalb. Aber die Formulierung ist nicht meine, sonder die von der Autorin Elli Radinger aus dem

    https://www.elli-radinger.de/sachbuecher/

    Ich empfinde es allerdings auch so als Geschenk. Wir leben ja weitestgehend entfremdet von Trauer. Alle meine Hunde sind immer über Nacht im Haus, quasi „aufgebahrt“ gewesen, um Abschied nehmen zu können, um trauern zu können. Stirbt ein Mensch, kommt er ganz schnell weg, damit er nicht stört. Meine Hunde und andere Tiere schenken mir Abschiede. Das hilft mir, mich vorzubereiten.

    Da ich das Buch nicht kenne, weiss ich leider nicht, was für ein "Geschenk" sie meint. Wenn der Hund sehr krank und intensiv pflegebedürftig war, fällt natürlich eine grosse Last weg, aber ich bezweifle irgendwie, dass das gemeint war.

    Abschied nehmen und trauern sind auch mir wichtig. Aber dazu muss ich den entseelten Körper nicht stundenlang bei mir haben. Das ist nicht mehr der Hund, oder der Mensch, um den ich traure. Ich brauche diese leere Hülle nicht dazu, aber es war wichtig, diese Erfahrung machen zu können.