Beiträge von naijra

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    @naija
    Schön, daß hier noch jemand mit einem Springer Spaniel ist - hast du einen Welsh oder einen ESS??
    WAS ist ein Velcro-Hund ????? Noch NIEEE gehört!

    Ich habe eine Welsh Springer Hündin namens Rhian, 11 Monate jung.... :liebhab:

    Velcro ist der englische Ausdruck für den Klettverschluss! :D Ob dein Hund wirklich unsicher ist, oder nur aus Anhänglichkeit so klebt, lässt sich aus der Ferne natürlich schlecht beurteilen. Macht unterstützend öfter mal eine Tür hinter euch zu und wieder auf, alles ganz selbstverständlich, rein und raus.... aber das wisst ihr vermutlich schon längst. ;)

    Ich habe Glück, Rhian bleibt problemlos alleine, kenne das Gejaule allerdings von meiner letzten Hündin, die im Alter nicht mehr gut allein bleiben konnte.

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    Wer nur die Unterwolle entfernen möchte, die wirklich schon tot ist, der greife je nach Haartyp zu einem Trimmmesser oder einer entsprechenden Bürste oder Striegel.
    Ich wollte halt in diesem Hype um das Ding nur entsprechend einmal einwerfen, das es nicht das ist, was alle gerne wollen und das halt in keinem Fall nur die tote Unterwolle herausgeholt wird, was wiederum nicht so toll ist, weil die Unterwolle eben auch eine Aufgabe hat.

    In einem englischen Springerforum habe ich folgenden, auch für glattes Haar geeigneten Tipp gekriegt: in einen normalen, feinen Hundekamm ein Gummiband einflechten, und schon hat man ein Trimmwerkzeug (trimmen ist keineswegs nur für rauhaarige Rassen!). Funzt super bei den Ohren meines Welshies! :roll: Ist aber eher für die Feinarbeit als fürs Grobe!

    Ich kann Terry nur zustimmen! :roll:

    Es geht nicht darum, den Hund durch Ignorieren zu strafen oder auf einen Platz zu verbannen, sondern darum, dass er sich in der Wohnung auch ohne eure Nähe sicher und wohl fühlt.

    Ich habe ja auch einen Springer, das sind schon Velcro-Hunde, und anfänglich ist mir Rhian auch überall hin gefolgt. Mit genau 6 Monaten hatte sie plötzlich auch Stress mit dem alleine bleiben und hat im Kennel ihre Betten und den Napf zerlegt. Bei ihr musste ich allerdings keine drastischen Massnahmen zur Lockerung der Bindung einleiten; es hat gereicht, ihr das Wohnzimmer zur Verfügung zu stellen und gut war. Es gibt Hunde, da ist das genau umgekehrt, die fühlen sich wohler allein in der vertrauten Schlafhöhle.

    Mit 7 Monaten war meine absolut grauenhaft - ständig hat sie was geklaut und zerkaut! :motz: :schockiert: Sämtliche weichen Spielsachen wurden systematisch demoliert, ebenso Schuhe - letzteres habe ich aber mit Schuhe-ausschimpfen abstellen können. :D Nie war meine Wohnung so aufgeräumt.... :p Mit der Läufigkeit ist sie dann auf andere Gedanken gekommen.

    Ich würde auch auf Aufmerksamkeit heischen, in Verbindung mit Stresskauen tippen. Wie alt ist denn die Dame?

    Meine hatte auch nachdem der Zahnwechsel längst durch war eine extrem kaufreudige Zeit, die einige Opfer gefordert hat. Ich habe dann bewusst mehr Ruhe in den Hund gebracht und das Indoor-Programm stark reduziert. Ob es daran lag, oder ob sie einfach raus gewachsen ist - jedenfalls hat sie kaum noch Kauanttacken.

    Rohfaser ist jedenfalls genug drin in Markus Mühle - ich denke, das Abschlucken ist einfach eine dumme und nicht ganz ungefährliche Gewohnheit.

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    danke für die info...jetzt weiß ich was ein kennel ist...hm also ich habe sowas nicht und seit mir bitte nicht böse aber wozu so ein ding? :???: da kann ich meinen hund auch im zwinger einsperren :irre:

    Um sowohl den Hund wie die Einrichtung in der kritischen Zeit zu schützen. Ausserdem als kuschlige Schlafhöhle, wo der Hund sich sicher und geborgen fühlt. Manche Hunde fühlen sich wohler im Kennel, als wenn sie die ganze Wohnung beschützen müssen.

    Um ein Kommando durchzusetzen, muss der Hund erst mal an der Leine sein - sonst könnte er sich ja leicht entziehen. Wie genau man das Kommando (das Kommando muss dem Hund natürlich bekannt und ausreichend generalisiert sein!) durchsetzt, richtet sich nach dem individuellen Hund. Bei den einen reicht ein Hey!, damit er sich an die Aufgabe einnert, oder ein mahnendes Vibrieren der Leine. Andere brauchen ein mehr oder weniger deutliches Antippen auf die Kruppe. Je besser die Vorbereitung, desto weniger braucht es, um dem Hund klar zu machen, dass über das Kommando nicht diskutiert wird.

    Wenn der Hund ein Kommando wirklich begriffen hat, geht es nicht an, dass er es nur ausführt, wenn er gerade Lust dazu hat. Wenn nötig, werde ich da auch mal ungemütlich - wobei ungemütlich eben je nach Hund verschieden ist. Nicht jeder Hund ist durch einen scharfen Tonfall zu beeindrucken; für andere ist es schon fast zuviel. Rhian fasse ich lieber mal kurz und deutlich an; sie reagiert auf psychischen Druck gestresst.

    Durchsetzen eines Befehls bedeutet immer, dass dem Hund gezeigt wird, dass Ignorieren des Befehls unangenehme Konsequenzen hat, bzw. gar keine Option darstellt. Ob die Konsequenzen physischer oder psychischer Art sind, ist erst mal zweitrangig und sagt nichts aus über den Druck, den der Hund dabei empfindet.

    Ich habe kein Problem damit, dass Rhian manchmal neben ihren Decken liegt. Liegt sie an einem ganz unpassenden Ort, schicke ich sie weg.

    Ich habe ihr auch verschiedene Schlafplätze angeboten und geschaut, wo sie sich wohlfühlt. Daher wandert sie nachts auch kaum rum.

    Du solltest tatsächlich am Grundgehorsam arbeiten und üben, üben.... :p

    Sag dem Hund nicht einfach "Nein", sag ihm, was er statt dessen tun soll. Ich nagle meinen Hund mit dem "Sitz" fest, wenn ich merke, dass sie fixiert. Zeige deinem Hund, dass ein Sitz (oder Platz, oder Steh) immer ein Sitz ist, auch unter Ablenkung. Anforderungen schrittweise steigern, aber das Kommando dann auch durchsetzen. Also nicht Sitz brüllen, wenn der Hund ohne Leine 10 m von dir weg ist, da kannst du das Kommando nicht durchsetzen.