Beiträge von Schwabbelbacke

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese Ausnahme noch nie, offiziell, gegeben hat.

    Wobei es in der Praxis nicht funktioniert, wie andere ja auch schon schrieben. Wie? Irgendwo muss man die Hunde "parken" können.

    Wir sind ja keine Rettungshundeführer (da sollte man eh noch mal mehr drüber nachdenken), aber wir waren vor ein paar Wochen auf einem Agi-Turnier in einer Reithalle, wir waren mit dem WoMo da. Hatten keine Box dabei, da halt Reithalle und WoMo anbei. Leider war der Stellplatz so gut 500m entfernt. Keine Chance, zwischen Parcours-Begehung und Start den Hund zu holen. Also Hunde letztlich im hinterletzten Winkel angebunden, da man ja nicht mit Hund den Parcours begehen darf. Und einfach gehofft, kein Depp lässt da seinen Hund dran oder sonst was. War eine sehr -entspannte- Parcours-Begehung :fear: , ich bin nach erstem Sichten wieder raus gestürmt.

    Es ist halt schlicht nicht möglich, den Hund immer bei sich zu haben, auch nicht, ihn im Kofferraum zu haben (was ja auch nichts anderes ist als Box) und was dann???

    Also abseits von "Hund kommt so viel besser runter", wo parkt man den Hund?

    Du, mir ist das Problem, sowohl im Sport, als auch auf Ausstellungen, durchaus bewusst und auch ich gehöre zu denen (zumindest im Sport, bei Ausstellungen nicht) die sich nicht an die Regel hält.

    Nur geben tut es sie halt schon lange, nur (wie ich) hält sich keiner dran.

    Im Endeffekt ist es, wie bei der qualzuchtdenatte.

    Schön seit Jahren wird drauf hingerwiesen, schon seit Jahren gibt es ein Gesetz dazu und schon seit Jahren (ich nehme mich, wie gesagt gerade im Sport auch nicht davon aus) interessiert es niemanden.

    Das so etwas, früher oder später, uns allen gehörig auf die Füße fällt, sollte eigentlich logisch sein.

    Wobei ich auch hoffe, dass einfach nur heiß gekocht wird, aber bis wir essen, alles ne lauwarme Suppe ist

    Naja, wenn ich es richtig im Kopf habe, steht im Tierschutzgesetz schon was länger drin, dass Hunde nur zum Transport, oder in absoluten Ausnahmefällen (wie zb nach einer OP) in geschlossenen boxen, untergebracht werden dürfen.

    Es ist aber kein Problem seine Hunde zumindest an Tunier und Trainingstagen in den Autoboxen zu lassen. Pausen vorausgesetzt...

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese Ausnahme noch nie, offiziell, gegeben hat.

    Man hat es halt gemacht. Wie so vieles andere auch, aber mWn, war es nie (also zumindest nicht in den 10 Jahren) erlaubt.

    Unter modernen Gesundheitsuntersuchungen versteh ich das nun nicht:

    Hund läuft "vorne" mit, also ist er gesund und irgendwelche gesundheitsuntersuchungen sind doof weil "frisst gut, säuft gut, läuft gut, scheißt gut" also Hund gut.

    Deswegen war das auch, durch mehrere Absätze, von dem ersten Teil, der sich auf die Untersuchungen bezieht, getrennt

    Der untere Teil bezieht sich, ich dachte es wäre offensichtlich, auf Arbeitsleistung und dass auch da, fast die gleichen Probleme, wie in der Verbandszucht, zu finden sind

    (Natürlich moderner mit Gesundheitstests)

    Wobei du da dann wieder total eingeschränkt bist.

    Bei den gth's und hounds ist epi (ua) ja recht weit verbreite. Testen kann man nicht (wenn man denn dann wollen würde), weil die Tests rassespezifisch sind.


    Und das sind ja Hunde, die wirklich auf Arbeit selektiert werden.

    Aber auch da gibt es solche Probleme wie popular sires und das Ego des Menschen (Hund läuft "vorne" mit, also ist er gesund und irgendwelche gesundheitsuntersuchungen sind doof weil "frisst gut, säuft gut, läuft gut, scheißt gut" also Hund gut. )

    Falls dich andere Sportarten interessieren.

    Theoretisch gilt die Verordnung ja auch für Sport schon genau so lange, wie (ua) für Ausstellungen.

    Bisher war der Großteil der vetämter in unserem Sport allerdings mehr oder weniger der Meinung, dass Hunde, die den Sport machen, auch fitt sein müssen, man würde sich aber stichprobenartige Kontrollen offen halten.

    Viel mehr wert wird mittlerweile aber auf die Unterbringung (also Hunde in zb Boxen oder Autos ohne Aufsicht, regelmäßiges ausgiebiges Gassi) und auf kupierte /nbts/gestutzte (vibrissen) Hunde geachtet.

    Da hat bisher bei meinem Sport, seit diesem Jahr tatsächlich jedes vet Amt drauf hin gewiesen.

    Und die tsb 's der entsprechenden Vereine achten mittlerweile auch vermehrt auf so etwas, genau so wie die Hunde nun deutlich öfters im Ziel kontrolliert worden sind.

    Under Sportverband hat dazu ein online Seminar gegeben. Insbesondere wohl auch in Abstimmung mit verschiedenen vet Ämtern.

    Leider konnte ich nicht dabei sein und habe noch keinen gesprochen, der sich das angehört hat.

    Ich habe für Siri mittlerweile einen Brief, von der spanischen Tierärztin, die sie ausreisefertig gemacht hat, dass der Hund so vorstellig geworden ist.

    Ich hoffe einfach, dass das reicht.


    Was die gesundheitsuntersuchung angeht, denke ich, dass die sich ggf an dem orientieren, was es bereits für die Ausstellungen gibt.

    Das Formular ist für die meisten Rassen ziemlich lächerlich und ist 1 Jahr gültig. Der Ta muss das ausfüllen und die Kosten dafür variieren extrem (von 20€ bis 150€ hab ich schon alles gehört).

    Für spezielle Rassen, die sich jedes vet Amt wieder selbst aussuchen darf, gibt es dann spezielle Untersuchungen, die gefordert werden.

    Ich denke tatsächlich, dass es auch für die Sporthunde, früher oder später, auf solche gesundheitsuntersuchungen raus laufen wird.

    Und ich hoffe sehr, dass sich euer vet Amt da noch ein bekommt und nicht das erste Amt wird, mit richtigen Auflagen

    Halbgeschwisterverpaarungen sind laut VDH ZO ebenfalls verboten. So wie Inzest (also Verwandte 1. Grades). |) Ich glaube sogar, dass das durch die FCI verboten ist. Da war doch was mit dem RSV.. Ich muss mal nachlesen gehen.

    Ich les bzgl. Halbgeschwisterverpaarungen auch wieder nix von Ausnahmen in der VDH ZO..

    Ich habe dann das Gefühl, der VDH kennt die Zuchtordnung der chows nicht

    6 Wochen vor Deckakt muss demnach eine Halbgeschwister Verpaarung bekannt gegeben werden, mit den Gründen, warum man dies machen möchte und 3 Wochen vorher bekommt man dann mitgeteilt ob das OK ist, oder nicht.

    Ich finde das echt furchtbar.


    Hab deswegen gerade extra mal die Zuchtordnung vom dwzrv überflogen.

    Ist am Handy echt schwierig, weil das recht klein geschrieben ist (und etwas unübersichtlich finde ich es auch, aber der Verein betreut ja auch ein paar mehr Rassen).

    Halbgeschwister Verpaarung hab ich gar nicht gefunden, Ed auch nicht.

    HD nur beim iw.

    Vielleicht hab ich da aber auch was übersehen.

    Gibt unter dem dwzrv ja doch einige größer werdende Rassen

    Hab ich deine Fragen richtig verstanden?

    Ja, danke.

    Ich glaube ich weiß meinen Gedankenfehler.

    Der Standard gibt Optik und Charakter vor, welches vom standartführendem Land vorgegeben wird.

    Die "inneren Werte", wie gesundheitsuntersuchungen etc pp, werden in der Zuchtordnung erfasst und da gibt der entsprechende Verband eines jeden Landes die Mindestanforderungen vor.

    Also könnte, theoretisch, beim chow (um da einfach Mal zu bleiben) in einem anderen Land ed 3 x ed 3 völlig normal sein.


    Dann andere Frage 🫣

    Sorry, ich finde die Zuchtordnung gerade ziemlich heftig.

    Wie normal ist es, dass Halbgeschwister (mit Genehmigung) miteinander verpaart werden dürfen?

    Bzw wie normal ist es, dass so etwas in der Zuchtordnung steht?

    Ich finde das irgendwie Strange