Beiträge von Schwabbelbacke

    Ich wollte mir so ein Teil auch mal anschaffen. Ich bin froh, das ich es mir vorher ausgeliehen habe und ausprobieren konnte.

    Für mich kamen da keine guten Brote raus.
    Und wenn man nicht mit Brotbackmischungen arbeitet, sind die in der Regel auch etwas unpraktisch. Da man das vorherige drum herum trotzdem hat.

    Aber das muss wirklich jeder für sich entscheiden. Mir kommt es nicht ins Haus.

    @Tibet-Mix
    Also so allgemeine Tips beim Brot backen.

    Wenn du den Teig herstellst, am besten mit der Hand kneten, nicht mit einem Handrührgerät. Ich weiß nicht so ganz warum, aber Brotteige verbinden sich nicht immer richtig wenn man mit der Maschine knetet.
    Wenn der Teig dann trotzdem zu trocken ist, muss evt etwas mehr Feuchtigkeit an die Teigmasse. Das hängt unter Anderem mit den Temperaturen draußen und im Wohnhaus ab (insbesondere Küche) und auch mit der Luftfeuchtigkeit. Die Konsistenz des Teiges kann man besser überprüfen, wenn man mit der Hand knetet. Man knetet dann entweder in einer großen Schüssel, oder auf einer bemehlten Oberfläche. Dann braucht man aber je nachdem wieder etwas mehr Wasser. Damit der Teig nicht immer so ekelig an den Fingern klebt, zieh ich die Einmalhandschuhe an und mache diese dann ganz leicht feucht. Wobei ich überwiegend Roggenmehl verarbeite und der klebt extrem.

    Wenn der Teig dann nicht richtig aufgeht gibt es mehrere Möglichkeiten, warum das passiert ist. Es hängt aber einfach fast immer mit der Hefe zusammen. Hefe lässt den Teig aufgehen, braucht aber um überhaupt arbeiten zu können Zucker. Die Form des Zuckers ist dabei egal. Also z. B. Honig. Umso weniger Hefe in einem Teig drinnen ist, um so länger benötigt er um aufzugehen. (Die Teige die ich backe brauchen schon mal bis zu 5 Tage Zeit zum gehen. Dafür ist da aber nur 4-7g frische Hefe drinnen)
    Außerdem benötigt er die richtige Temperatur. Ich hab noch nicht so ganz raus wann und warum ein Teig in den Kühlschrank, bei Zimmertemperatur, oder warm gehen muss. Bei den "leichteren" Rezepten muss der Teig in der Regel an einem warmen Ort gehen. Z.B im Backofen bei 25-50°C. Konstante 25° erreicht man, wenn man im Backofen die Lampe an macht (ohne Hitze). In der Regel dann auch hier ca 1h.
    Dann kommt es wieder etwas auf den Teig an. es gibt teige, die müssen mit Mehl bestäubt werden, oder mit Wasser die Außenhaut benetzt bekommen. Dann kann man die mit einem einfachen Leinentuch abdecken, oder Luftdicht mit einer Folie verschließen. Dann bekommen sie auch gleichzeitig das Schwitzwasser zurück.
    Danach muss der Teig immer nochmals geknetet, um anschließend in Form (z.B. Kuchen Kastenform) gebracht zu werden.

    Danach muss immer die so genannte Stückgare erfolgen. Der Teig sollte wenigstens bei Zimmertemperatur noch mal 30 Minuten Zeit haben, sich zu entspannen. Dafür muss er auch zugedeckt werden.

    Um eine schöne Kruste zu bekommen, muss man eine Feuerfeste Schale mit Wasser in den Backofen geben. Ca 10 Minuten auf hoher Temperatur backen. Dann den Backofen weit öffnen, die Schwaden (also den Wasserdampf) rauslassen und die Schale entfernen. Dann in der Regel noch mal 5 -10 Minuten bei hoher Temperatur backen. Danach die Türe vom Backofen leicht öffnen und noch mal 5 Minuten bei hoher Temperatur weiterbacken lassen, oder die Temperatur runter drehen und die Türe zulassen. Das kommt aber wirklich auf die Teigkonsistenz an. Am besten immer spinksen, damit da nichts anbrennt. Um zu kontrollieren, ob der Teig gar ist, kann man so einen Plastikzahnstocher nehmen und reinstechen. Bleibt Teig dran kleben ist er noch nicht durch. Dann muss die Temperatur runter gedreht werden und der Teig braucht dann noch etwas Zeit. Da ich die Brotkrusten wirklich lieber hart mag, kann ich das nur nach den ersten 10 Minuten klären, wie der Teig innen aussieht, weil ich sonst nicht mehr durch die Kruste piksen kann.

    Danach kommt immer nur noch abkühlen und ESSEN!!

    Ich würde bei dir einfach ins blaue raten und sagen: zu wenig Zeit gelassen und zu wenig Wasser. Wobei gerade bei Wasser (egal ob Wasser, Milch, o. Ä.) manchmal 1-2 mL Ausschlaggebend sind.

    Brotbacken ist so eine kleine Wissenschaft für sich und es spielen oft auch einfach die Umweltfaktoren eine wichtige Rolle.
    Einfach noch mal ausprobieren und gucken wie sich der Teig verhält. Und dann dementsprechend Mehl, oder Feuchtigkeit dazugeben.


    Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Roman etwas helfen.

    Hallo Ashley,

    das Brot wird nichts, was habe ich falsch gemacht, habe alles ganz genau nach Rezept gemacht, der Teig wurde nicht fest er war bröselig wie für einen Streuselkuchen, klebte gar nicht zusammen. Was mich verwirrt, es stehen keine genauen Mengen dabei. Jetzt ist das Brot schon seit 1 Stunde im Ofen bei kleiner Temperatur und da tut sich nichts, es geht nicht hoch, ist immer noch so wie ich es reingeschoben habe auch ist es immer noch bröselig.
    Habe ich was falsch gemacht ????

    Ich hab zwar noch nie Maisbrot gebacken und kenn das Rezept nicht. Allerdings back ich regelmäßig Brot und könnte dir einen Teil deiner Fragen zumindest allgemein beantworten.
    Möchtest du die Infos haben, oder lieber auf Antworten warten, die das Rezept kennen und Maisbrot schonmal gemacht haben?

    @Tibet-Mix kann es sein, das dein Hund vil eine Futtermittelallergie hat?
    Ich hab ja immer nur sporadisch mal reingeschaut hier und auch nicht alles nachgelesen was hier so stand, also sry falls das schon mal aufgegriffen wurde.
    Der Hund einer Freundin hatte halt permanent entzündete Pfoten und Ohren, bis meine Freundin ihn auf Futtermittelallergie hat testen lassen. Die TÄ sind vorher immer von Milben und ähnlichem ausgegangen, weil er dafür sehr anfällig war. Deswegen kam ich da drauf.

    Ziegenfleisch holen wir uns bzw dem Hund gerne beim Türkensupermarkt bei uns in der Nähe. Araber und Türkenläden (bitte nicht Rassistisch sehen, ich weiß nicht wie man sie sonst nennen soll) haben in der Regel wirklich gutes Fleisch für wenig Geld.

    Ich hab da mal so ne frage. Ich les hier immer mal wieder mit und hatte bis jetzt immer das Gefühl das ihr täglich für eure Hunde kocht. Stimmt das, oder täuscht mich mein Eindruck? Ich koch 1x die Woche und dann wird alles portionsweise eingefroren und über die Woche aufgetaut.

    Wenn bei uns dann noch was überbleibt, was der Hund fressen darf, bekommt er das on top einfach oben drauf, wenn wir mit dem essen fertig sind.
    Quasi als "Nachtisch" für das Hundetier.

    Das ist ja spannend. Manche eurer Wunschrassen sind mir völlig unbekannt.

    Bei mir fehlt immer so ein bisschen der "Rote Faden" bei meinen "wenn ich könnte, dann" Hunden.

    Bei uns stehen auf der Überlegenliste:
    -Altdeutscher Schäferhund
    -Deutsche Dogge
    -Boxer
    -Pastor Mallorquin
    -Podenco Andaluz

    Wobei Boxer und Dogge am ehesten rausfallen würden, aufgrund des ganzen Sabbers.

    @Quebec + @Elsemoni ich dachte ich hätte es verständlich erklärt.

    Das ist das was man am meisten sieht. Und wenn man sich zB aufgrund dessen für einen großen Hund entscheidet mM nach völlig ok.

    Ich habe nie gesagt das das die Regel ist. Sondern das es mM nach einfach an der Erziehung liegt. Egal wie groß der Hund ist.

    Aber wenn man es unbedingt falsch verstehen will, dann bitte schön...