Ich kann deinen Nachbarn voll verstehen. Ich bin selber schon mal ausgerastet, als ich einen HH mit Hund erwischt habe, wie der Hund sich bei uns auf dem Grundstück erleichtert hat. Gut, im Nachhinein betrachtet hab ich etwas über reagiert, aber mir sind in dem Moment wirklich die Sicherungen durchgebrannt.
Bei uns sind dauernd die Mülltonnen und Autoreifen voll gepinkelt, es wird in unsere Einfahrt und in den Garten, direkt an der Straße gemacht. Letztens hab ich sogar in der nähe unserer Terrasse einen riesigen Haufen gefunden. Und keiner der HH sieht sich genötigt, das mal wegzumachen. Und das scheinbar nur, weil unser Grundstück noch nicht eingezäunt und eben noch in "Bearbeitung" ist.
Ich finde es ist nicht zu viel verlangt, seinen Hund so etwas zu verbieten. Das funktioniert durchaus.
Bei einem Junghund wie du ihn hast, mag es ja wirklich noch sehr schwierig sein und du bist mit Sicherheit auch froh, das sie draußen macht und nicht bei euch drinnen.
Aber fang doch einfach mit dem Training an und nimm, bis das funktioniert, eine Wasserflasche mit und spül es ab.
Ich denke dein Nachbar, hat ähnlich wie ich, einfach über reagiert. Wenn man dauernd die Hinterlassenschaften von Hunden weg machen muss, egal ob man selber HH ist, oder eben nicht, regt das einen schon auf. Und wenn man endlich jemanden dabei erwischt, ist es demjenigen völlig egal, ob derjenige der die Wut gerade abbekommt, wirklich der Hauptübeltäter ist. Hat ein Hund da hingemacht, dann machen sie das alle.
Ich würde nicht unbedingt auf die Idee kommen, Köder auszulegen, aber auch ich bin am überlegen, was ich dagegen dauerhaft tun kann. Es ist wirklich ekelhaft.