Beiträge von Schwabbelbacke

    du hast ernsthaft 5 HS durch??
    Oh Gott. Ich wäre so was von fix und foxi gewesen, wenn ich das durchgemacht hätte.

    Ich hab damals alle HS bei uns angerufen und die zu uns nach Hause geholt für die "Kennenlernstunde", die mir am Telefon am sympathischsten rüber kam.
    Sie war zwar absolute Wattebauschlerin, was nicht ganz meiner Mentalität entspricht, aber die beste die ich mir vorstellen konnte.
    Leider hat sie Anfang des Jahres aufgehört, weil sie es Gesundheitlich nicht mehr leisten konnte. Aber ich habe immer noch guten Kontakt z ihr und wenn ich Probleme habe, kann ich immer noch auf sie zählen. Und, wenn wir 2 es irgendwie auf die Kette bekommen, wollen wir uns auch regelmäßig zum Gassigehen treffen.

    Ich finde von solchen Trainern hängt einfach viel ab. Zu der HS die ich im Wald getroffen habe, wollte ich eigentlich zum Obedience, oder Longieren (ich konnte mich einfach nur noch nicht entscheiden). Nach diesem unverhofftem aufeinandertreffen und einem Telefonat mit meiner alten Trainerin (der vertrau ich wirklich, auch wenn sie aufhören musste, zu 100%) werde ich dort nicht hingehen. Sie kennt den Inhaber dieser HS persönlich und ich habe erlebt wie die drauf sind.
    Für mich ganz klar: die werden mich nicht zu ihren Kunden zählen. Egal wie gut der Ruf von denen ist.

    ich denke, das man diese frage einfach nicht pauschal beantworten kann.
    Es kommt einfach auf deine Hunde an. Wie sie es gerne mögen.

    Die Hündin von meinem Bruder hat keine Unterwolle. Die liegt sogar im Hochsommer am liebsten vor dem brennenden Kamin.
    Mein Hund hat sehr wohl Unterwolle, ist aber ein Eisklotz, wenn der (egal in welcher Jahreszeit) mal für 10 Minuten auf dem nackten Boden liegen muss. Im Hochsommer bekommt der sogar Schluckauf, wenn die Terassentüre offen ist.

    Ich denke du musst einfach gucken wie die 2 sich entwickeln. Ob sie Probleme bekommen mit "Kälte" oder eben nicht.
    Nachts draußen bleiben stellt sich bei euch ja jetzt eh noch nicht, sondern erst, wenn die zwei ca 6 Monate alt sind.

    also ich weiß nicht. mich darauf verlassen, das bei mir keiner einsteigt, nur weil ich einen Hund habe, würde ich nicht.

    Unser Nachbar hat mal erzählt das bei ihm 2x eingebrochen wurde. Er hatte früher wohl einen Staff, oder einen Pit (bin mir nicht mehr sicher was er gesagt hat).
    Der Hund war wohl tagsüber zwar draußen auf dem Grundstück unterwegs, aber nachts wohl immer drinnen.
    Das erste Mal rannte der Hund wohl nachts laut kläffend draußen rum. Die Nachbarn haben sich wohl über den krach beschwert, aber sind wohl nicht mal auf die Idee gekommen, das da was im Busch ist.
    Beim 2ten Mal, haben die vorher den Hund vergiftet und sind dann still und klammheimlich eingestiegen und haben dem die Bude ausgeräumt.


    Andererseits sind wir anfang des Jahres zu früh aus dem Urlaub wieder gekommen und hatten den Türschnapper reingemacht um die Koffer ins Haus zu tragen. Haben aber vergessen den wieder raus zu holen. Wir sind gegen 4 Uhr morgens angekommen, wollten aber eigentlich erst nachmittags zu hause sein.

    Um 6 stand die Polizei bei uns im Haus und Brüllte "HALLO POLIZEI".
    Wir saßen senkrecht im Bett und Hund (der schläft in der Regel nicht bei uns mit im Zimmer) fing richtig übel an zu knurren. Der hörte sich an wie ein 80kg Köter (er wiegt nur 20kg). Er blieb aber brav in seinem Körbchen liegen.

    Unsere Haustüre ist durch den Wind aufgedrückt worden und vor dem Haus stand ein schwarzer Treffic (das Firmenauto von meinem Vater, inkl. der üblichen "Werbung", aber eben nicht unser Wagen). Die Nachbarn hatten angst, das wir ausgeraubt wurden. Fand ich sehr nett.
    Aber die Polizisten sagten, mit Hund würde wohl keiner unbemerkt reinkommen.
    Wir sollten allerdings trotzdem kontrollieren, ob was fehlt.
    Wir haben dann Manni durchs Haus suchen geschickt. Der rannte wirklich mit gesträubten Fell und leicht knurrend durchs Haus und kontrollierte jeden Winkel, ob da nicht vil och noch jemand ist.

    Ich überlege mir immer, ob mein Hund mir zu Hilfe kommen würde und jemanden angreifen würde, der eine Gefahr für mich darstellt.

    das frag ich mich bei meinem auch immer.
    Der macht zwar krach und schießt im ersten Moment nach vorne, aber ich glaube, wenns hart auf hart kommt, würde der nen Rückzieher machen. (zumindest bei Menschen)

    dann aber im nachhinein nicht schimpfen.

    ich war vil 14 jahre alt und hatte 2 jahre meinen Tachschein. Mein Vater hat ihn gerade frisch gemacht und wir sind im spanienurlaub zusammen tauchen gegangen. War alles super. Als Highlight wollten wir ein Wrack betauchen.

    Kurz vor dem Urlaub hab ich "Der weiße Hai" Teil 1 + 2 geguckt.

    Wir also zu dem Wrack. Die Boje war an der Mastspitze befestigt (ca 6 Meter unter dem Meeresspiegel). Der Plan war an der Boje, bzw am Mast ab tauchen auf ca 30 Meter runter und dann langsam höher tauchen, während wir das Wrack umrunden.
    Die Sicht war eigentlich super. Würde sicher auf 20 Meter schätzen. Fische haben wir eigentlich nicht gesehen (außer so das übliche was so ein Wrack zu bieten hat an klein Zeugs) und andere Taucher waren auch nicht da.

    Mein Vater und ich beide mit einer 10 Liter Flasche unterwegs. Mein Vater verbraucht aber wesentlich mehr Luft wie ich.
    Das bedeutete das wir bei ca der hälfte unseren TAuchgang beenden mussten, da mein Vater nur noch knapp 60 bar in der Flasche hatte, obwohl ich noch bei 120 bar war.

    Wir mussten also frei aufsteigen.
    Das bedeutet, du hältst dich am Jacket deines Tauchpartners fest, guckst an seinem Kopf vorbei nach hinten und oben, während du kreiselnd auftauchst.


    Und dann fing es in meinem Kopf an.......

    DumDumDumDumDumDum.....

    Beim freien Auftauchen hat man irgendwann keinen referenzpunkt für deine Sicht mehr. Die Sicht kann noch so gut sein, du siehst nur blau. sonst nix.

    Es ging weiter im Kopf...
    DumDumDumDumDumDum.....

    Meine Panik stieg...

    ich sah schon vor meinem inneren Auge einen großen Haikopf im Hintergrund neben meinem Vater auftauchen

    Das
    DumDumDumDumDumDum.....
    wurde immer lauter...


    dann waren wir Gott sein dank, oben.
    Mein Vater mit noch fast 50 Bar, während ich bei nur noch 20 bar war.


    in der Nacht konnte ich nicht schlafen, geschweige denn, das ich seit dem je mals wieder ein Wrack betaucht habe.


    blöder Kopf.... :headbash:
    Vor allem, da ist nicht mal ein Hai gebiet. Und ich wusste das..... :lachtot:
    Trotzdem hatte ich wirklich Panik

    Nicht die Menschen, sondern eure Fantasien sind euer größter Feind, der Angst heißt

    da hast du sooo recht...

    ich hab ne tolle Geschichte dazu, aber die ist so was von OT, das ich die mir mal besser verkneife.


    Ich weiß auch nicht so recht, ob ich es besser finde, jemanden zu treffen oder lieber niemandem über den Weg zu laufen ...

    wenn man eh schon angst und damit enormen stress hat, ist beides doof.
    deswegen denk ich, lieber niemanden treffen und sich selber dafür im nachhinein auslachen.

    vielen lieben dank an euch alle.
    es tut gut auch mal solche tollen Erlebnisse zu haben. und eure lieben worte sind schon so was wie Balsam für die seele...

    Wir waren mit Manni eigentlich auf einem richtig guten Weg, was das Training betrifft. 50% der Begegnungen auf schmalen wegen verliefen nur noch mit Fellsträuben und leichtem grummeln (was für mich aber völlig ok gewesen ist). Leider wurde er dann von dem Berner gebissen. Der kam auf einer Hauptverkehrsstraße unangeleint von hinten angerannt, hat Manni erst in die Hinterläufe gebissen und dann ist der direkt an die kehle von Manni. Mein armer stunk hat ganz laut geschrien. Aber das ging so schnell, das wir keine Chance hatten, da einzugreifen. Die TA-Rechnung war zwar nur 38€ gewesen, also wirklich nicht viel (Manni hatte nur ein par Kratzer), aber der Seelische schaden...
    Das hat uns das ganze Training wirklich komplett kaputt gemacht und Mannis verhalten gegenüber fremden Hunden einfach nur noch mehr verschärft.

    Deswegen freuen mich solche Begegnungen so ungemein.
    Es zeigt einfach, das man am Ball bleiben muss. Das es trotzdem möglich ist.

    Das Manni andere Hunde nie toll finden wird, ist mir ehrlich mittlerweile schnuppe. Ich mag ja auch nicht jeden Menschen. Er hat, ich finde sogar recht viel, Sozialkontakte zu anderen Hunden. Aber eben Hunde die ich ausgesucht habe, wo wir das Kennenlernen langsam aufgebaut haben. Und das reicht mir eigentlich. Und ich denke Manni reicht es auch. Ich glaube zwar das er gerne mal einen Hund kennen lernen würde, der bei seinen Rennattacken mithalten kann, aber ist halt nicht so einfach zu finden.

    ich glaube ich hatte einfach glück. Normalerweise bleibt er nicht so ruhig. Er ist zwar entspannter geworden, aber weit entfernt davon, das er andere Hunde akzeptiert.

    Ich denke er hat sich an die Hundeschulübungen erinnert. Da haben wir ja das gleiche gemacht. Zwar am Anfang mit Mega Abstand, aber zum Schluss ging es bis auf 2 Meter. Hat allerdings auch fas 1 Jahr gedauert. Und auch eigentlich nur mit Hunden, die regelmäßig dabei waren.

    Manni unterscheidet halt enorm zwischen Hunden die er kennt (in der HS gab es keinen Kontakt an der Leine, also kennt er die anderen Hunde nur vom "sehen" und "riechen") und eben völlig fremden. Hunde die er "kennt" akzeptiert er in seiner unmittelbaren Nähe.
    Da wird dann nur am Anfang kurz gemotzt nach dem Motto "denk dran, komm mir nicht zu nahe".
    Deswegen glaub ich, das es einfach Glück war.
    Fremde Menschen findet er nämlich eigentlich auch nicht so dolle.

    Aber vielen Dank, für eure lieben Worte