Ich schreibe das Mal hier rein, eventuell hat ja jemand Erfahrungen?
Meine Hündin musste heute wegen einem Knoten an der Milchleiste operiert werden - kleine Wunde, aber sie hat die Narkose mMn schlecht vertragen. Sie ist massiv matschig, unkoordiniert und in insgesamt nicht gutem Zustand.
Sie ist jetzt zuhause, wird gewärmt und bekommt Flüssigkeit. Jetzt hat sie sich vorhin am (Metall) Wasser Napf einen der oberen Incisivi stark beschädigt, weil sie ausgerutscht ist. Meiner Meinung nach wird der Rest entfernt werden müssen, weil der Großteil des Zahnes fehlt, und entsprechend die Wurzel offen ist.
Meine Frage ist, wie lange es realistisch ist, damit zu warten? Ein Fall für den Notdienst ist es denke ich nicht, und ich möchte in ihrem Zustand aktuell auch nicht gerne weit mit ihr fahren.
Ist es ggf realistisch diesen sehr kleinen Zahn(Rest) mit Lokalanästhesie zu extrahieren? Eine Vollnarkose in direktem Anschluss würde ich gerne vermeiden, weil ihr aktueller Zustand einfach nicht gut ist.
Es wurde heute früh direkt angeschaut - mit Hund zum Glück in sehr viel besserem Zustand.
Vereinbart ist, dass der Zahn am Montag vollständig entfernt wird, unter Kurzzeitnarkose (Intubation ist ggf immer eine Möglichkeit in dieser Praxis) - Lokalanästhesie wird nicht als sinnvoll möglich eingeschätzt, allerdings eine Erholung übers Wochenende als wünschenswert.
Die Infektionsgefahr wird wegen der Antibiotikagabe als über diesen Zeitraum als vertretbar gesehen, auch weil der Zahn nicht tief im Kiefer sitzt und sowieso vollständig entfernt werden soll. Schmerzmittel ist natürlich selbstverständlich.
Ich hoffe so ist es jetzt die gute Lösung. Danke für eure schnellen Antworten!