Beiträge von Gersi

    Das "Pferdefüßchen" bei solchen Geschichten ist ja viel eher die Frage, dass die Welt sich ja medial recht uneinig ist, wie der korrekte Umgang mit einem Hund auszusehen hat - was fragt man also ab?

    Ich habe vor ein paar Jahren in NRW dieses 40/20-Dingen gemacht. Da konnte man vorher Fragen lernen - und das musste ich auch, denn einige Antworten waren für mich "falsch". Einmal ging es um richtiges Verhalten bei Auseinandersetzungen zwischen Hunden. "Ableinen und Abstand halten" sollte man da, glaube ich, ankreuzen.

    Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt?

    Die Idee vom Pflegegeld ist ja, dass der/die Angehörige, die den Pflegebedürftigen unterstützt, von ihm dafür "entlohnt" werden kann. Natürlich bezahlt ein Kind seine Eltern nicht wirklich - aber das ist erstmal das Grundkonzept.

    Pflege bedeutet ja ne Menge Arbeit - für die ggf. auf Erwerbsarbeit zumindest zum Teil verzichtet wird. Und damit auch auf die entsprechenden Rentenansprüche oder auch auf die Chance "Karriere" zu machen.

    Für mich ist ein Mitbewohner so etwas wie ein Angehöriger des Toten.

    Und wenn der Hund vorher für ihn völlig problemlos war - dann kann ich das "Nicht-Wahr-Haben-Wollen" voll verstehen. Zum einen hat er seinen Mitbewohner verloren, zum anderen ist der Gedanken mit so einem Hund so eng zusammengewohnt zu haben, vielleicht gerade noch nicht erträglich für ihn.

    Ich kenne es so von Freundinnen, dass sie erst während/nach der Reha gemerkt haben, wie wichtig das für sie war und wie sehr sie das gebraucht haben. Denen hat die Reha nach der Chemo wirklich gut getan.

    Aber ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass du bei einem so alten Hund zuckst, ihn so lange "zu verlassen". Aber so wie du von deiner Sitterlösung schreibst, klingt das doch toll. Der Hund ist da gut aufgehoben und du kennst die Trainerin ja auch.

    Ich glaube, ich würde mit der Trainerin ganz deutlich thematisieren, was dich sorgt. (Jeder mit Hundeerfahrung kann das, glaube ich, richtig gut nachempfinden.) Und dann würde ich der Trainerin das Versprechen abnehmen, dass sie wirklich sobald IRGENDWAS ist, ganz direkt Kontakt aufnimmt, so dass du dann sofort zurückkannst.

    Limetti Das kommt aus Vorfällen aus GB. Die Rasse kommt aus den USA. In GB wurde der XL Bully genutzt um Rasselisten zu umgehen. Da hat man auf besonders "berüchtigte" Hunde aus den USA gesetzt, deren Linie dort schon umstritten ist. Die waren ingezüchtet und - angeblich - stammen extrem viele Hunde dort von genau diesen Importen ab.

    Besonders verbreitet war die Rasse in GB nicht - aber so um 2020 rum an über der Hälfte der tödlichen Angriffe auf Menschen verantwortlich. Deswegen hat sich in GB recht schnell den Zusammenhang Rasse-Gefährlichkeit gezogen.

    Gibt ja wohl eine sehr dominante Linie, auf die viele der auffälligen Hunde zurückgehen.

    Theoretisch könnte man die Verwandtschaft wahrscheinlich über Gentests feststellen, wenn man ein paar Hunde testet, die sicher auf diese Ahnen zurückgehen, oder?